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  saison 2025/2026

Frustbewältigung in der Domstadt

Germania Fritzlar kanzelt Kleenheim ab – Ahrend knackt 100-Tore-Marke

Bericht der HNA von K. Wilhelm vom Spiel unserer 1. Mannschaft gegen die HSG Kleenheim

Den Schalter haben die Regionalliga-Handballerinnen des SV Germania Fritzlar nach dem Derbyfrust erfolgreich umgelegt. Beim 33:23 (17:8) - Sieg wiesen sie die HSG Kleenheim-Langgöns frühzeitig in die Schranken. „Es war für uns enorm wichtig, souverän aufzutreten“, sagte SVG-Spielerin Merle Pauser erleichtert.


Ein Vorhaben, das von Beginn an konsequent umgesetzt wurde. „Wir haben auch gegen Twistetal nicht schlecht gespielt und mit unserer Leistung da weitergemacht“, lobte SVG-Coach Milan Cermak den starken Kollektivauftritt. Da gelang Kleenheims Rechtsaußen Louisa-Marie Andermann mit ihren Treffern zum 2:2 (4.) letztmals der Ausgleich, und da war der Rückraum der Gäste um Laura Euler und Franziska Dietz in der ersten Hälfte nahezu abgemeldet. Neun ihrer zehn Treffer erzielte die drittligaerfahrene Dietz erst in der zweiten Hälfte. „Das hatten wir uns vorgenommen, über die Abwehr zu dominieren“, betonte Cermak. Dessen Team nach der 9:7-Führung (17.) knapp zehn Minuten keinen Treffer der Gäste mehr zuließ. Mit jeweils drei Toren von Antonia Icke und Anna-Maria Spielvogel schraubten die Gastgeberinnen währenddessen den Vorsprung in die Höhe. Erstmals zweistellig wurde es beim 18:8 (31.) durch Sina Ulrich. Da funktionierte es in der Abwehr weiterhin, „dass wir ins Abwehrzentrum rücken und verdichten“, wie Pauser erklärte.


Starke Torhüterleistungen gab es auf beiden Seiten, die sich mit 18 Paraden auf Fritzlarer Seite sowie 17 gehaltenen Bällen bei Kleenheim fast die Waage hielten. Da wurden auch einige Würfe der Gastgeberinnen zur sicheren Beute der HSG-Torfrauen, ebenso wie bei der Germania Katarzyna Zwicker und Gloria Vesper glänzten. Kleenheim brachte sich zudem mit Fehlern und Fehlpässen im Spielaufbau um die eigenen Möglichkeiten. Mit ihrem Doppelschlag erhöhte Pauser schließlich auf 23:11 Uhr (39.). Mit ihren 8/2 Toren knackte Xenia Ahrend (103/18) die 100-Tore-Marke. Kurz vor Schluss bekam auch Jana Herbst aus Fritzlars Oberliga-Team noch ihre Einsatzzeit. Die Linksaußen sprang für Alexa Schuldes und Maren Kleinhenz (beide verletzt) ein. Kurzfristig fiel zudem Rückraumspielerin Sarah Oschmann (krank) aus.


SVG: „Kasia“ Zwicker (11 Paraden/13 Gegentore), Gloria Vesper (7 P./10 GT); Jana Herbst, Xenia Ahrend 8/2, Marleen Krause 2, Sina Ulrich 3, Alicia Barth 3, Joyce Hölscher 1, Antonia Icke 3, Anna-Maria Spielvogel 6/2, Merle Pauser 4, Bianka Bartalos 3


Fritzlar II verschläft den Beginn der zweiten Halbzeit

Bericht der HNA von D. Pritsch vom Spiel unserer 2. Mannschaft gegen die HSG Zwehren/Kassel
SV Germania Fritzlar II - HSG Zwehren/Kassel 24:30 (12:14 Uhr)

Manchmal entscheidet eben die Konstanz. Und die war im Fall der Domstädterinnen das fehlende Puzzlestück zum Erfolg. Es war gerade Halbzeitpause: Da kam der SVG schläfrig aus der Kabine, ließ die Kasselerinnen von 12:14 Uhr auf 12:18 Uhr (35.) davonziehen. „Zwehren war dann einfach abgezockt“, kommentierte Susanne Bachmann jene Phase. Ansonsten sah die Übungsleiterin einen vernünftigen Auftritt ihrer Mannschaft. In der ersten Halbzeit bestach Fritzlar mit einer „überragenden Abwehr“ (Bachmann), blieb stets am Gegner dran. Ging durch Florentine Blume gar mit 11:9 (26.) in Führung. Ehe eine Schlussoffensive der HSG in Halbzeit eins die Weichen für den Gäste-Erfolg stellte. Zum Ende der Partie kämpfte sich der SVG zwar noch mal bis auf vier Tore ran (22:26 Uhr, 55.) – jedoch ohne Ertrag.


SVG II: Esther Bin Amuri, Paula Ritter – Isabell Stäuber 6/1, Jana Herbst 1, Lea Biebrach, Hailey Carl 1, Cira Zinn 3, Florentine Blume 2, Marie Albus 5, Joyce Hölscher 2, Klara Minke, Alina Eubel 4/3

Xenia Ahrend nach einem Torerfolg im Spitzenspiel gegen Weiterstadt © Foto: SV Germania Fritzlar

Der Motor gerät allmählich ins Stottern

SV Germania Fritzlar verliert nächstes Derby – 23:24 gegen die HSG Twistetal

Bericht der HNA von T. Spohr vom Spiel unserer 1. Mannschaft bei der HSG Twistetal

Wieder kein Sieg für den SV Germania Fritzlar: Nach der Derbyniederlage gegen die HSG Baunatal hat es nämlich nun die nächste Pleite gesetzt. So verloren die heimischen Regionalliga-Handballerinnen bei der HSG Twistetal mit 23:24 (13:12).


Dabei erwischte die Germania einen eindrucksvollen Start, lag nach Treffern von Bianka Bartalos und Xenia Arend (2) mit 3:1 in Führung. Da agierte die Defensive der Gastgeber noch zu zaghaft, was Fritzlar eben gnadenlos ausnutzte. Das Problem: Diese Gemengelage sollte sich rasch ändern. Denn mit zunehmender Spielzeit ließ sich die Mannschaft von Trainer Milan Cermak ins passive Spiel drücken. Twistetal glich aus, ging gar in Führung, was bis zum 8:7 (17.) anhielt. Dass der Zwischenstand zu diesem Zeitpunkt nicht deutlicher ausfiel, lag auch an zahlreichen Fehlwürfen der Gastgeberinnen. Es war also noch alles offen für Fritzlar. Das wussten auch Xenia Ahrend und Alexa Schuldes, die einen 11:12-Rückstand kurz vor der Pause in ein 13:12 für den SVG ummünzten.


Ein Trend, der nach dem Seitenwechsel zunächst fortwährte – die Domstädterinnen erzielten in Person von Merle Pauser den ersten Treffer der zweiten Halbzeit, befanden sich mit zwei Toren in Front. Doch schnell entwickelte sich wieder ein Zustand, in dem sich die Germania mit der Twistetaler Deckung schwertat. Daraus resultierte ein Kräftemessen auf Augenhöhe, die Zuschauer sahen ein weitgehend ausgeglichenes Spiel. Daran änderte auch der Umstand nichts, dass Twistetal die Partie zwischenzeitlich gedreht hatte und bis auf drei Tore davongezogen war (20:17, 50.). Denn Fritzlar agierte in der Defensive nun offensiver, kämpfte sich wieder ins Spiel zurück – Anna-Maria Spielvogel erzielte den 22:22-Ausgleich. Da waren noch rund 80 Sekunden zu spielen, ehe es richtig dramatisch wurde. So ging Twistetal nur 20 Sekunden vor Ertönen der Sirene wieder in Führung, ehe die Domstädterinnen durch Sina Ulrich abermals zum Ausgleich kamen. Es war jedoch nicht der Schlusspunkt. Denn der letzte Angriff gehörte noch mal der HSG. Da schien Twistetal bei einem Passversuch auf Reese den Ball verloren zu haben, dieser kullerte aber direkt vor die Füße der von der rechten Seite einlaufenden Meike Voß – die Kreisläuferin vollstreckte und ließ ihre Farben jubeln. Ganz zum Ärgernis von Cermak: „Sehr bitter. Das Spiel hätte in beide Richtungen kippen können. Wir haben es aber selbst verschuldet, weil wir eben ein, zwei Fehler zu viel gemacht haben“, ließ der SVG-Trainer verlauten.


SVG: „Kasia“ Zwicker, Gloria Vesper; Xenia Ahrend 6, Alexa Schuldes 3, Marleen Krause 1, Sina Ulrich 3, Sarah Oschmann, Alicia Barth, Joyce Hölscher 2, Antonia Icke, Anna-Maria Spielvogel 3, Merle Pauser 3, Bianka Bartalos 2


Oberliga

Fritzlar II feiert wichtigen Auswärtssieg mit 27:33 (11:12) bei der HSG Twistetal II und klettert damit auf den 8. Tabellenplatzlatz

Bericht der HNA von D. Pritsch vom Spiel unserer 2. Mannschaft bei der HSG Twistetal II

Nach dem Heimsieg der Vorwoche gegen die TSG Dittershausen (32:28) hat die Germania den nächsten Erfolg eingetütet. Im Gastspiel beim Tabellenletzten musste sich der SVG jedoch zunächst einmal ordentlich strecken. Denn die HSG agierte aufmüpfig, stellte die Fritzlarer Abwehr vor Probleme. So lagen die Gäste mit 4:7 (11.) und 6:10 (18.) zurück. „Wir waren in der Anfangsviertelstunde defensiv einfach schlecht“, bilanzierte Trainerin Susanne Bachmann. Das Blatt wendete sich jedoch: Angeführt von Florentine Blume und Joyce Hölscher im Mittelblock, agierten die Gäste nun sattelfester. Fritzlar blieb zwölf Minuten ohne Gegentreffer, ging mit einem 12:11 in die Pause. Dass die Germania nun alles in der eigenen Hand hatte, war auch Esther Bin Amuri zu verdanken. Die Torfrau, die bislang kaum Spielzeit bekommen hatte, durfte sich ab der 15. Minute beweisen, zeigte „eine starke Leistung“ (Bachmann). In Halbzeit zwei kam Twistetal noch mal auf 18:18 (42.) heran, die Domstädterinnen setzten sich jedoch umgehend wieder ab und brachten die Führung über die Ziellinie.



SVG II: Esther Bin Amuri, Paula Ritter – Isabell Stäuber 1, Jana Herbst 7, Lea Biebrach 1, Hailey Carl 5, Kira Zinn 3, Florentine Blume 1, Marie Albus 5, Joyce Hölscher 4, Klara Minke 1, Alina Eubel 5/2

Unter Bewachung: Fritzlars Xenia Ahrend (mit Ball) wird von Twistetals Kim Hering gehalten.
© Foto: Bauschmann

Fritzlar gerät in hitzigem Derby ins Straucheln

Domstädterinnen unterliegen der HSG Baunatal nach starker erster Halbzeit – Trubel bei Sirene

Es ging zur Sache im Spitzenspiel der Regionalliga: 240 begeisterte Fans erlebten einen emotionsgeladenen und hitzigen Derby-Krimi zwischen den Handballerinnen des SV Germania Fritzlar und der HSG Baunatal. Nach der Halbzeitführung der Domstädterinnen hatte am Ende aber der nordhessische Nachbar die Nase mit 27:26 (11:14) vorn.


„Man hat gesehen, dass Baunatal den Sieg mehr wollte. Wir hatten Dinge vorbereitet, haben aber keinen Druck auf die Platte gebracht“, sagte ein enttäuschter SVG-Coach Milan Cermak. Nach dem Führungstreffer der Gäste 25 Sekunden vor Schluss durch die herausragende Leonie Brüßler (12 Tore), blieb seinem Team ein letzter Angriff. Dabei musste ein Freiwurf nach Ablauf der Zeit direkt ausgeführt werden. Anna-Maria Spielvogel blieb mit ihrem Wurf in der HSG-Deckung hängen, traf dabei Brüßler im Gesicht. Die Emotionen kochten nun über. HSG-Coach Arnd Kauffeld rannte vor dem Abpfiff aufs Feld, wollte seine Spielerin „schützen“. Dafür sah der Übungsleiter die Gelbe Karte, während Spielvogel für den Gesichtstreffer die Rote Karte bekam. „Da war so viel Dampf in dem Spiel“, entschuldigte sich Kauffeld im Nachgang, sprach anschließend auch mit Spielvogel über die Aktion. 


Einen perfekten Start in die Partie erwischten die Gastgeberinnen, lagen bereits in der 9. Spielminute mit 5:1 vorn. Verlass war dabei auf Torfrau Katarzyna Zwicker, die mit vier Glanztaten ihren Vorderleuten den Weg ebnete. Am Ende überragte Zwicker mit 17 Paraden, entschied das Torhüterduell (sieben Paraden bei Baunatal) klar für sich. Woraus Fritzlars Angriff in Summe zu wenig machte, sich stattdessen Ballverluste leistete. Erstmals Sand ins SVG-Getriebe kam so nach dem 7:3 (10.), eine neunminütige Torflaute schloss sich an. Nach dem zwischenzeitlichen Anschlusstreffer der Gäste (18., 6:7) folgten bis zur 25. Minute lediglich zwei Tore durch die beste SVG-Schützin Xenia Ahrend (7/2) und Spielvogel. Die Regisseurin war es auch, die mit zwei weiteren Treffern dazu beitrug, dass die Gastgeberinnen den Schalter bis zur Pause wieder umlegten, eine drei-Tore-Führung herauswarfen. 


Mit Wiederanpfiff „verschenkte“ (Cermak) die Germania erneut die Bälle, kam erst im siebten Angriff per Strafwurf zum ersten Treffer durch Ahrend. Die anschließen erneut vom Punkt (38., 16:14) traf, und die auch in der 42. Minute ihre Mannschaft nach der Halbzeit mit dem ersten Tor aus dem Spiel heraus erlöste. Da hatte Baunatal bereits erstmals durch ein Siebenmetertor durch Paulina Kauffeld die Führung übernommen, steckte dabei auch die Rote Karte gegen Letizia Trombello weg, die sie nach einem Foul an Spielvogel sah. Beim 25:22 (55.) erhöhte Baunatal erstmals auf drei Tore, fand die Lücken im SVG-Mittelblock. “Wir haben vorn zu oft gewartet, die Entscheidung zu oft Spieli überlassen“, haderte Cermak, der wie auch Baunatal nun im Sieben-gegen-sechs agierte. Fritzlars Kopf der Mannschaft war es auch, die mit zwei weiteren Treffern und zusammen mit den Toren von Merle Pauser und Alexa Schuldes in der Schlussminute noch mal den Ausgleich herstellte, Baunatals Siegtreffer aber nicht verhindern konnte. „Unfassbar“, freute sich Kauffeld nach einer „Mega-Angriffsleistung“ seines Teams. Für Ahrend kam die erste Heimniederlage auch zustande, “weil wir nach der besten Abwehrleistung in der ersten Hälfte, die schlechteste haben folgen lassen.“



SVG: „Kasia“ Zwicker 1 (17 P./26 GT), Gloria Vesper; Xenia Ahrend 7/2, Alexa Schuldes 3, Marleen Krause, Sina Ulrich 3, Alicia Barth, Joyce Hölscher, Antonia Icke 1, Anna-Maria Spielvogel 6/2, Merle Pauser 3, Bianka Bartalos 2


Fritzlar II feiert wichtigen Sieg

SV Germania Fritzlar II - TSG Dittershausen 32:28 (15:15)

Bericht der HNA von D. Pritsch vom Spiel unserer 2. Mannschaft gegen den TSV Dittershausen

Auch das Rückspiel entschieden die Domstädterinnen für sich. Womit der Rivale bereits um acht Punkte distanziert ist. Allerdings erwischte der Tabellenvorletzte den deutlich besseren Start, weil Fritzlar zunächst gute Chancen liegenließ. Nach einem Doppelschlag von Melina Wilke zum 2:0 (3.) führte die TSG über 4:1 (8.) bis zum 13:9 (24.) recht deutlich. Dann aber bekam die Mannschaft von Trainerin Susanne Bachmann schnell die Kurve. Der Lohn: Ein in Summe 11:3-Lauf vor und nach der Pause. Cira Zinn hatte daran mit vier Treffern ihren Anteil. “Im Angriff waren wir klar verbessert, dafür lief es in der Abwehr diesmal nicht so gut. Das hat aber im Tor eine überragende Paula Ritter wettgemacht“, erklärte Bachmann. Die Gäste gaben sich zwar nicht geschlagen, konnten aber maximal noch etwas verkürzen. Spätestens mit dem siebten Treffer für Hailey Isioma Carl zum 32:27 (58.) waren die wichtigen zwei Punkte sicher.


SVG II: Esther Bin Amuri, Paula Ritter – Isabell Stäuber 2, Lea Biebrach 3, Hailey Carl 7/2, Kira Zinn 8, Florentine Blume 1, Marie Albus 3, Alicia Barth, Joyce Hölscher 3, Antonia Icke, Klara Minke 4, Alina Eubel 1/1

Der letzte Wurf des Spiels: Anna-Maria Spielvogel blieb in der HSG-Mauer hängen, die Niederlage des SVG war besiegelt. © Foto: Sara Freudenstein

Mit vier Toren am Erfolg beteiligt: Fritzlars Klara Minke (l.), hier im Duell mit Dittershausens Melina Wilke. © Foto: Sara Freudenstein 

Ein Arbeitssieg in Spitzenreiter-Manier - SV Germania Fritzlar schlägt nach engen 60 Minuten auch Eddersheim

Bericht der HNA von D. Pritsch vom Spiel unserer 1. Mannschaft gegen die TSG Eddersheim



Ganz oben zu stehen, erfordert nicht nur Spielwitz und Dominanz. Stattdessen kommt es auch darauf an, sich in den schwierigen Momenten erwachsen zu präsentieren, die Kontrolle zu behalten. Den Regionalliga-Handballerinnen des SV Germania Fritzlar ist das jetzt gelungen. In einem über weite Strecken engen Heimspiel gegen die TSG Eddersheim blieben die Domstädterinnen cool und brachten einen 26:24 (14:13)-Sieg über die Ziellinie.


Entsprechend viel Last fiel von den heimischen Akteurinnen, als das Schiedsrichtergespann die Partie abpfiff. Denn in den vorausgegangenen 60 Spielminuten hatte Fritzlar im Grunde keine Entlastungsphasen. Was neben einem passionierten Auftritt der Südhessen auch an der eigenen Leistung lag: „Immer wenn wir die Möglichkeit hatten, uns mal abzusetzen, schlichen sich technische Fehler ein“, konstatierte auch SVG-Coach Milan Cermak.


Das zeigte sich schon in den ersten fünf Minuten. Fritzlar begann im 6:0 mit Anna-Maria Spielvogel und Antonia Icke im Mittelblock, verteidigte die ersten Angriffe der TSG souverän. Nutzte in der eigenen Offensive ein spielerisches Übergewicht über Rechtsaußen, was im 3:1 durch Alexa Schuldes mündete. Doch schnell traten die ersten Fehler auf. Vorne ließ der SVG einige Gelegenheiten liegen, nach einem technischen Fehler ging Eddersheim mit 5:3 in Führung. Über sechs Minuten blieb Fritzlar ohne Tor, ehe Xenia Ahrend die Gastgeberinnen erlöste (4:5, 12.). Bis zur Halbzeitpause entwickelte sich ein ständiges Hin- und Her, bei dem Fritzlar immer wieder Chancen vergab. Drum brauchte es die individuelle Klasse von Spielvogel im Rückraum, die bei ihren fünf Treffern vor dem Seitenwechseln die Muskeln spielen ließ.


Richtig wild wurde es noch mal in den letzten zehn Sekunden vor der Pause: Als Giulia Lützkendorf das 13:13 einwarf, sah alles nach einem Gleichstand aus, ehe Merle Pauser mit der Sirene doch noch die viel umjubelte 14:13-Führung für Fritzlar besorgte. Danach ging es erst mal so weiter, ehe sich Fritzlar in der 45. Minute erstmals einen Drei-Tore-Vorsprung erspielte. Dabei war es Pauser, die eine Lücke in der gegnerischen 5:1-Abwehr nutzte und kraftvoll zum 21:18 einwarf. Entschieden war damit noch nichts, denn Eddersheim kam wieder einmal zurück. Doch nach jenem 22:22 nahm der Sieg allmählich Formen an. Eddersheim gingen die Körner aus, was Alicia Barth mit einem Doppelschlag zum 24:22 (55. und 57.) bestrafte. So brachte die Germania die Führung über die Ziellinie und bejubelte ihren vierten Sieg in Folge. Einen, an dem eine der Hauptprotagonistinnen des Tages nie Zweifel verübte: „Ich war mir zu jedem Zeitpunkt sicher, dass wir das Spiel gewinnen werden“, sagte Anna-Maria Spielvogel.


SVG: „Kasia“ Zwicker, Gloria Vesper; Xenia Ahrend 1, Alexa Schuldes 6, Marleen Krause 1, Sina Ulrich 3, Alicia Barth 5, Maren Kleinhenz 1, Joyce Hölscher, Antonia Icke, Anna-Maria Spielvogel 6/1, Merle Pauser 3


OBERLIGA

Fritzlar inspirationslos gegen SVR

Bericht der HNA von D. Pritsch vom Spiel unserer 2. Mannschaft gegen SV Reichensachsen

Eine Vier-Tore-Niederlage gegen einen Aufstiegskandidaten ist freilich keine Schande. Gerade aus Sicht der Germania, die in dieser Saison gegen den Abstieg kämpft. Doch es gehört eben mehr dazu – Wille und Kreativität. Beide Tugenden ließen die Domstädterinnen über weite Strecken vermissen. Offensiv agierten die Gastgeberinnen inspirationslos, hatten arge Probleme, sich im Positionsangriff in aussichtsreiche Situationen zu begeben. Das ärgerte auch die Trainerin: „Vorne waren wir leider richtig schwach“, konstatierte Susanne Bachmann, die sich zudem an einer Reihe von Fehlwürfen ihrer Spielerinnen störte. So sahen die Zuschauer ein Spiel, in dem nie Spannung aufkam. Nach dem Anschlusstreffer durch Joyce Hölscher in der 5. Minute (2:3) zog Reichensachsen auf 2:6 (13.) davon, hielt das Polster bis zum Schluss.


SVG II: Esther Bin Amuri, Paula Ritter – Isabell Stäuber 3, Jana Herbst 2, Lea Biebrach 2, Hailey Carl 1, Alexa Schuldes, Laura Radig 1, Marie Albus, Joyce Hölscher 1, Antonia Icke, Klara Minke, Alina Eubel 8/5

Sorgte für Durchschlagskraft: Anna-Maria Spielvogel (hier im Spiel gegen Weiterstadt) nahm eine Schlüsselrolle im SVG-Spiel ein und ging mit ihren sechs Treffern voran. © Foto: SV Germania Fritzlar

Nach Weckruf noch die Kurve bekommen - Fritzlar müht sich zum Sieg beim Tabellenvorletzten 

Bericht der HNA von K. Wilhelm vom Spiel unserer 1. Mannschaft bei der HSG Wettenberg

Das war mühsamer als erwartet: Am Ende waren die Regionalliga-Handballerinnen des SV Germania Fritzlar froh, dass sie zwei Punkte mit im Gepäck hatten. Dank einer starken Schlussoffensive, mit der die Domstädterinnen die enge Partie beim Tabellenvorletzten HSG Wettenberg noch mit 24:20 (10:9) für sich entschieden.


Erleichtert zeigte sich SVG-Coach Milan Cermak: „Auch Spiele, in denen es nicht so läuft, musst du gewinnen. Egal wie.“ Verlass war dabei auf Fritzlars starke Torfrau Gloria Vesper, die mit ihren Paraden Schlimmeres verhinderte. Der Grund für das schwache Auftreten ihrer Vorderleute: Es war Sand im SVG-Getriebe. Unzählige – zum Teil auch beste Einwurfmöglichkeiten – brachten die Gäste vom Start weg nicht im Wettenberger Tor unter. Resultierend daraus der 1:5-Rückstand (8.). So brauchte es für den zweiten Germania-Treffer neun weitere Minuten (11., 2:5). Auch in der Folge lief es kaum besser, „weil wir weiterhin zu viele Chancen liegen gelassen haben. Das hat für Verunsicherung gesorgt“, wie Cermak erklärte. Er musste neben Sina Ulrich (Fuß) auf Sarah Oschmann (Wade) verzichten. Immerhin: Marleen Krause glich beim 8:8 (24.) aus, ehe Maren Kleinhenz der erste Führungstreffer gelang. Der offene Schlagabtausch ging aber weiter.


Auch, weil die Gastgeberinnen den mehrmaligen Zwei-Tore-Vorsprung der Germania nach dem Wechsel jeweils zu Nichte machen konnten. Entscheidend für Cermak: „Trotz einer guten Abwehrleistung schafften wir es nicht, uns abzusetzen.“ Das wiederholte Problem: Schwache Abschlüsse, die zur sicheren Beute von Wettenbergs Torfrau Lena Reuschling wurden. Die Partie drohte beim 15:17-Rückstand (47.) gar zu kippen. Was aber gleichzeitig einem Weckruf glich. Denn der zweitbeste Angriff der Liga fand nun zur gewohnten Treffsicherheit. Dank vier Toren in Folge durch Anna-Maria Spielvogel, Bianka Bartalos (2) und Merle Pauser rissen die Domstädterinnen das Ruder schnell wieder herum. Zwar schaffte Wettenberg noch zweimal den Anschlusstreffer (18:19 und 19:20), scheiterte in der Schlussphase aber auch an der eingewechselten Katarzyna Zwicker, die in den letzten acht Minuten nur noch zwei Gegentore zuließ. Während Fritzlar Nervenstärke bewies. Zunächst verwandelte die beste SVG-Schützin Xenia Ahrend ihren dritten Strafwurf, ehe sie mit Spielvogel und Bartalos die Entscheidung herbeiführte und somit mit ihrem Team den dritten Sieg in Serie perfekt machte.


SVG: „Kasia“ Zwicker, Gloria Vesper; Xenia Ahrend 7/3, Alexa Schuldes 1, Marleen Krause 4, Alicia Barth 1, Maren Kleinhenz 3, Joyce Hölscher, Antonia Icke, Anna-Maria Spielvogel 4, Merle Pauser 1, Bianka Bartalos 3


Körle nutzt Räume und jubelt

FSG gewinnt wichtiges Kreisduell gegen Germania Fritzlar II

Bericht der HNA von D. Pritsch vom Spiel unserer 2. Mannschaft bei der HSG Körle/Guxhagen

Es war ein Spiel, bei dem nach Abpfiff zwei Gefühlslagen vorherrschten. Da war einerseits die Freude bei der FSG Körle/Guxhagen, die sich nach ihrem 32:25 (14:9)-Sieg gegen den SV Germania Fritzlar II reichlich Luft in der Handball-Oberliga verschafft hatte. Und andererseits der Frust bei den Domstädterinnen, für die es im Tabellenkeller nun langsam eng wird.


Entsprechend glücklich zeigte sich Sabrina Lizan: „Wir haben das umgesetzt, was wir uns vorgenommen hatten. Ich bin sehr stolz auf die Mädels“, äußerte die Spielertrainerin. Die in jenem Kreisduell unter besonderer Beobachtung stand. So wurde das Rückraumass über weite Strecken der Partie in Manndeckung genommen – was dem Erfolg jedoch keinen Abbruch tat. Im Gegenteil: „Dadurch haben sich Räume ergeben“, sagte Lizan. Beispielsweise für Alexandra Streich, die nach einem starken Beginn auf 12:6 (22.) für Körle stellte. Es sollte keine Momentaufnahme bleiben, stattdessen hielt die FSG ihren Vorsprung über die restliche Spielzeit auf souveräne Art und Weise.

Was dabei auf der Gegenseite schieflief? SVG-Trainerin Susanne Bachmann hatte die Erklärung: „Wir standen eigentlich gut in der Abwehr. Nur ist uns immer dieser eine Fehler passiert.“ Zwar kamen die Gäste in der zweiten Halbzeit noch mal ran – Marie Albus traf zum 18:22 aus SVG-Sicht (47.).

Doch es nützte nichts. Körle blieb cool, baute seinen Vorsprung wieder aus. Spätestens als Kirsten Bänfer ein Doppelschlag auf 29:22 (55.) gelang, war die Partie entschieden. Fritzlar ist dadurch auf den neunten Tabellenplatz abgerutscht, der Vorsprung auf die Abstiegszone beträgt nur noch zwei Punkte.


SVG II: Esther Bin Amuri, Paula Ritter – Lea Biebrach, Hailey Carl 6, Cira Zinn, Florentine Blume 3, Marie Albus 1, Alicia Barth 4, Joyce Hölscher 2, Klara Minke, Alina Eubel 9/7

Erfolgreichste Torschützin Xenia Ahrend, © SV Germania Fritzlar

Mit der Sirene bricht Jubel aus – Germania Fritzlar entscheidet Spitzenspiel gegen Weiterstadt für sich

Bericht der HNA von K. Wilhelm vom Spiel unserer 1. Mannschaft gegen die HSG Weiterstadt/Braunshardt/Worfelden.

Das ist ein Ausrufezeichen! Eines, das die Ausgangslage des SV Germania Fritzlar im Aufstiegsrennen der Handball-Regionalliga entscheidend verbessert. In einem packenden Duell setzten sich die Domstädterinnen mit 26:24 (13:12) gegen Tabellenführer HSG Weiterstadt/Braunshardt/Worfelden durch.


Mit dem Schlusspfiff gab es bei den Siegerinnen kein Halten mehr. Sie wuchsen zu einem Glücksknäuel zusammen. „Wir hatten bereits im Training Feuer und richtig Bock auf das Spiel“, beschrieb Marleen Krause den Siegeswillen in ihrem Team. Was zu spüren war, denn die Germania gestaltete das Spiel von Beginn an nach ihren Vorstellungen. Je zwei Tore von Sarah Oschmann und Xenia Ahrend sowie zwei Paraden von Torfrau Katarzyna Zwicker brachten die Gäste umgehend mit 0:4 (5.) ins Hintertreffen. Zwar kam Weiterstadt bis auf 4:5 (12.) heran, doch den Gastgeberinnen gelang es erneut, auf 10:7 (21.) davonzuziehen. Ein Verdienst der überragenden Torfrau Zwicker, die in der ersten Hälfte vier Strafwürfe parierte. Innerhalb von 15 Sekunden gleich doppelt. Unmittelbar zum zweiten Siebenmeter kam es, weil Weiterstadts Spielerin erneut gefoult wurde, als der Ball aus dem Torraum zurückkam.


Dennoch schafften die Gäste kurz vor dem Wechsel den Ausgleich, gingen nach Wiederanpfiff durch den Doppelschlag ihrer besten Schützin Lea Trenado Lopez erstmals in Führung und blieben bis zum 16:14 (36.) vorn. „In den Phasen waren wir nicht aggressiv genug in der Deckung. Dazu haben uns die einfachen Tore gefehlt. Über die Abwehr sind wir aber wieder reingekommen“, erklärte SVG-Coach Milan Cermak. Der erwartet hatte, dass Weiterstadt seine Chancen über die großgewachsene Rania Werner (4 Tore) am Kreis suchen würde. In Summe leistete sich Weiterstadt mehr Fehler.
Beim 16:18 (38.) stand das Spiel erneut auf Messers Schneide. Was Fritzlar nervenstark mit einem 5:0-Lauf beantwortete. Dabei auf die Treffer von Linkshänderin Krause aus der zweiten Reihe bauen konnte. Sie war auch zur Stelle, als Weiterstadt erneut in Führung ging (53., 23:22), glich wiederholt aus. Da ließ sich ihr Team auch im Anschluss nicht beirren, als Anna-Maria Spielvogel beim Stand von 23:23 (55.) beim Strafwurf nur den Pfosten traf. Da war Zwicker (17 Paraden) abermals zur Stelle, als Weiterstadt die Chance hatte, in Führung zu gehen. Ebenso gedankenschnell schaltete und ins verwaiste Tor des Gegners zur Führung traf. Dabei nicht groß überlegte („Ich habe den Ball einfach genommen“). Krause war abermals zur Stelle und führte die Entscheidung (58., 25:23) herbei, weil die Gäste in Überzahl zwar den Anschluss herstellten, im folgenden Angriff sich aber einen technischen Fehler leisteten.


Enttäuschung beim Gästetrainer: „Wir verschlafen die ersten zehn Minuten, weil uns die Dynamik gefehlt hat, machen es Fritzlar dadurch zu einfach.“ Im Angriff habe sein Team Anna-Maria Spielvogel gut im Griff gehabt, in der Abwehr habe sie aber die Eins-gegen-Eins-Situationen gewonnen. Ganz anders die Stimmung naturgemäß bei Zwicker, die sich freute, „dass wir trotz Tiefpunkten zurückgekommen sind. Das zeigt unsere Stärke.“


SVG: „Kasia“ Zwicker 1 (17 P./24 GT), Gloria Vesper – Xenia Ahrend 6/1, Alexa Schuldes 3, Marleen Krause 4, Sarah Oschmann 2, Alicia Barth, Maren Kleinhenz 2, Joyce Hölscher, Antonia Icke, Anna-Maria Spielvogel 3, Merle Pauser 4, Bianka Bartalos 1


Oberliga

SV Germania Fritzlar II – HSG Großenlüder/Hainzell 28:27 (10:12)

Bericht der HNA von D. Pritsch vom Spiel unserer 2. Mannschaft gegen die HSG Großenlüder/ Hainzell

Da ist ordentlich Last abgefallen bei den Spielerinnen in Blau. Nach zuletzt vier Niederlagen in Serie bezwang Fritzlar seinen Kontrahenten aus dem Kreis Fulda – und das auf denkwürdige Art und Weise. So hatte der SVG nämlich den beinahe schlechtmöglichsten Start ins Spiel erwischt. Nachdem Isabell Stäuber die Führung für die Germania besorgte (2.), blieben die Gastgeberinnen über 16 Minuten ohne eigenen Treffer. Eine Durststrecke, die in vielen Spielen schon die frühe Entscheidung sein kann. Nicht jedoch gegen Großenlüder. Das hatte zu dieser Zeit nämlich selbst Probleme in der Offensive, verzweifelte an der stark aufgelegten Paula Ritter. Die Torfrau des SVG überzeugte mit insgesamt 17 Paraden und so stand es nach 18 Minuten nur 1:5. „Sie hat uns wirklich im Spiel gehalten“, lobte auch Trainerin Susanne Bachmann. Bis zur Halbzeit kämpfte sich Fritzlar bis auf zwei Tore heran. Ehe die Germania in der zweiten Halbzeit den Spieß ganz umdrehte. So traf Merle Pauser rund 30 Sekunden vor Schluss zum finalen 28:27.


SVG II: Esther Bin Amuri, Paula Ritter – Isabell Stäuber 4, Jana Herbst, Lea Biebrach 1, Hailey Carl 4, Cira Zinn 5, Florentine Blume, Marie Albus, Alicia Barth 3, Joyce Hölscher 2, Merle Pauser 8/2, Klara Minke, Alina Eubel 1/1

So feiert der neue Spitzenreiter der Regionalliga mit Spielerinnen unserer Jugendabteilung, die eine besondere Motivationsidee, mit dem Banner im Hintergrund, hatten. © SV Germania Fritzlar

Regionalliga

Fritzlar bleibt an der Spitze dran – Germania siegt beim TVH

Gelungener Rückrunden-Auftakt für die Regionalliga-Handballerinnen des SV Germania Fritzlar: Die schwierige Auswärtsaufgabe beim Tabellennachbarn TV Hüttenberg meisterten die Domstädterinnen mit einem 26:22 (13:13)-Sieg. Die Germania kehrte damit nach dem Patzer bei der HSG Hungen/Lich und vor dem Gipfeltreffen gegen den Spitzenreiter HSG Weiterstadt/Braunshardt/Worfelden (Sa. 17 Uhr, KHS-Sporthalle) eindrucksvoll in die Erfolgsspur zurück.


Dabei erwischten die Gäste auch den besseren Start und legten auf 4:1 (9.) vor. In der Folge musste Fritzlar aber gleich mehrmals einen Anschlusstreffer (24., 10:9) der Gastgeberinnen hinnehmen. Wellenförmig ging es weiter. Zwar schaffte es die Germania, sich mit einem Dreierpack durch Neuzugang Merle Pauser, Alicia Barth und Xenia Ahrend erstmals auf vier Tore abzusetzen (27., 9:13). Hüttenberg konterte umgehend, glich bis zum Wechsel aus. „Da waren einige unnötige Fehler von uns dabei“, haderte SVG-Coach Milan Cermak. Ehe sein Team mit Wiederanpfiff wieder gut ins Spiel zurückfand und die spielbestimmende Mannschaft blieb. Eng wurde es da lediglich beim 14:15 (33.). „Ich hatte zu keinem Zeitpunkt das Gefühl, dass wir nicht gewinnen würden. Entscheidend war, dass wir das Spiel souverän runter gespielt haben“, erklärte Pauser nach ihrem Debüt und der erstmaligen Fünf-Tore-Führung (39., 15:20). Dabei sorgte die Ex-Kirchhoferin mit ihrer Variabilität für eine dazu gewonnene Breite im Kader. Die 20-Jährige war auf fast allen Positionen zu finden, verteidigte phasenweise im Mittelblock, rückte bei der Hereinnahme der siebten Feldspielerinnen als zweite Akteurin an den Kreis.


Umstellungen auf beiden Seiten im Angriff sorgten schließlich für mehr Kampf im Spiel. Den Fritzlar annahm. „Umso wichtiger war es, dass wir sehr geschlossen aufgetreten sind, gut in der Abwehr standen, unterstützt von einer starken Kasia Zwicker im Tor“, beschrieb Pauser die spielentscheidende Phase, die ihr selbst auch einen erfolgreichen Einstand nach langer Pause bescherte. Denn die sonst so heimstarken Mittelhessinnen kamen trotz ihrer „hart aber fair geführten Abwehr“ (Cermak) nicht mehr näher als auf drei Tore heran (45., 18:21). Im Gegenteil: Die Gäste hielten dagegen, zogen durch Antonia Icke, Marleen Krause und die beste SVG-Torschützin Maren Kleinhenz (5 Tore) nun vorentscheidend auf 24:18 (52.) davon. Womit das Cermak-Team den Abstand zum Tabellenführer Weiterstadt wahrte.

SVG: „Kasia“ Zwicker, Gloria Vesper – Xenia Ahrend 3, Alexa Schuldes 2, Marleen Krause 1, Sarah Oschmann 3, Alicia Barth 2, Maren Kleinhenz 5, Joyce Hölscher, Antonia Icke 4, Anna-Maria Spielvogel 3/1, Merle Pauser 1, Bianka Bartalos 2


Oberliga

HSG Wildungen/Friedr./Bergh. II – SV Germania Fritzlar II 29:23 (9:10)

Bericht der HNA von D. Pritsch vom Spiel unserer 2. Mannschaft bei der HSG Wildungen/Friedr./Bergh. II

Die Rollen waren vor dem Spiel klar verteilt – Fritzlar ging als Außenseiter in die Partie. Und trat schließlich äußerst aufmüpfig in der Kurstadt auf. So sehr, dass die Zuschauer lange eine ausgeglichene Partie sahen. Angetrieben von zwei Akteurinnen aus dem Regionalligakader, Merle Pauser (6/3 Tore) und Marleen Krause (6 Tore), befand sich Fritzlar nach 45 Minuten gar in Führung (19:18). Ehe den Domstädterinnen in der Folge die Puste ausging. „Es war dann schon eine Sache der Kraft bei uns“, meinte auch SVG-Trainerin Susanne Bachmann. Die musste mit ansehen, wie Anna-Maria Wilhelmi fünf Minuten vor Schluss auf 23:20 für Bad Wildungen stellte. Das Spiel war entschieden – was die Übungsleiterin jedoch nicht in Frust versetzte: „Das war ein Bonusspiel für uns. Von daher ist das okay“, meinte Bachmann.

SVG II: Esther Bin Amuri, Paula Ritter – Isabell Stäuber 4, Lea Biebrach, Hailey Carl 2, Cira Zinn 4, Marleen Krause 6, Florentine Blume, Marie Albus, Alicia Barth, Joyce Hölscher 1, Merle Pauser 6/3, Klara Minke, Alina Eubel


Stark im Tor: „Kasia“ Zwicker zeigte in Hüttenberg eine ansprechende Leistung © Pressebild Bernd Hahn

Merle Pauser wechselt nach Fritzlar


Vorweihnachtliche Bescherung beim SV Germania Fritzlar: Merle Pauser wechselt vom Zweitligisten SG 09 Kirchhof zu den Regionalliga-Handballerinnen. Der laufende Vertrag der 20-Jährigen beim nordhessischen Nachbarn wird zum Ende des Monats aufgelöst. Pauser steht den Domstädterinnen somit erstmals am 17. Januar beim TV Hüttenberg zur Verfügung.


Auf dem Wunschzettel der Germania stand bereits seit längerem eine zusätzliche Spielerin. „Merle gibt uns Qualität und mehr Möglichkeiten. Die Breite im Kader war nach dem Umbruch im Sommer immer ein Thema, und der Handlungsbedarf wurde zuletzt durch die Verletzungen immer deutlicher“, erklärt Niklas Schmaler aus dem SVG-Vorstand und freut sich über eine „gut ausgebildete und intelligente Spielerin“, die variabel auf mehreren Positionen spielen könne.


Die Entscheidung, Kirchhof zu verlassen, traf Pauser aus persönlichen Gründen. „Die sportlichen Argumente sowie Fritzlars Ausrichtung haben sich für mich stimmig angefühlt“, sagt sie über ihren neuen Verein. „Welche Position ich künftig einnehmen werde, wird sich mit dem Start der Rückrundenvorbereitung zeigen“, erklärt die ausgebildete Kreisläuferin, die sich aber „flexibel“ einsetzbar fühlt.



Pauser stammt gebürtig aus Rinteln, spielte bei der HSG Blomberg-Lippe in der 3. Liga sowie in der A-Jugend-Bundesliga. Zur Saison 2024/25 folgte der Wechsel nach Kirchhof, wo ihr der Aufstieg in die 2. Bundesliga gelang, bevor sich der Zweitligist und Pauser nun darauf verständigten, die Zusammenarbeit vorzeitig zu beenden. „Merle hatte eine lange Trainings- und Spielpause. So ist es sportlich von Vorteil, zwei Klassen tiefer wieder anzugreifen“, sagt SG-Managerin Renate Denk über die 20-Jährige. Die in der laufenden Saison in vier Spielen auf Außen und am Kreis zum Einsatz kam, neun Tore erzielte und insbesondere in ihrem ersten Jahr in Kirchhof ihre Treffsicherheit vom Siebenmeterpunkt unter Beweis stellte.

Trägt künftig blau: Merle Pauser, hier noch im Trikot der SG 09 Kirchhof. © Foto: Pressebilder Hahn 

Regionalliga

Ein Dämpfer zum Abschluss – Fritzlar verliert letztes Spiel des Jahres bei Hungen/Lich

Bericht der HNA von K. Wilhelm vom Spiel unserer 1. Mannschaft bei der HSG Hungen/Lich.

Enttäuschte Gesichter beim bisherigen Spitzenreiter: Die Regionalliga-Handballerinnen des SV Germania Fritzlar erwischten einen schlechten Tag und kamen beim Tabellensiebten ins Straucheln. Nach acht Siegen in Serie mussten sich die Domstädterinnen dem Tabellensiebten HSG Hungen/Lich mit 23:27 (6:16) geschlagen geben und rutschten zum Abschluss der Hinrunde wieder hinter die HSG Weiterstadt/Braunshardt/Worfelden auf den zweiten Rang in der Tabelle.


Es klappte von Beginn an nicht viel bei den Gästen. Da brauchte es fünf Angriffe bis zum ersten Treffer (5., 1:3), fast weitere drei Minuten bis zum zweiten Tor. Schließlich war sogar schon etwas mehr als eine Viertelstunde gespielt, bis Anna-Maria Spielvogel endlich das dritte Germania-Tor gelang. Die Gastgeberinnen hatten dagegen bereits neunmal (17., 9:3) getroffen. „Die Möglichkeiten, die wir ihnen gegeben haben, hat Hungen genutzt“, machte SVG-Coach Milan Cermak deutlich. Sein Team ließ stattdessen die dringend erforderliche Durchschlagskraft auch weiterhin vermissen. „Wir hatten mehrere Baustellen. Auch unsere Anspiele an den Kreis haben nicht funktioniert“, monierte Cermak.


So hatten die Gastgeberinnen verhältnismäßig leichtes Spiel, nutzten dabei auch die SVG-Fehler und schwachen Würfe zum Tempogegenstoß konsequent. Fritzlar machte dagegen desolat weiter. Den sechs Treffern in der Hälfte folgten lediglich sechs weitere bis zur 45. Minute. Hungen hielt dadurch den Zehn-Tore-Vorsprung (45., 22:12). In der Folge lief es besser bei den Gästen. Joyce Hölscher traf dabei vom Kreis, während Maren Kleinhenz über den Gegenstoß zum Erfolg kam. Verlass war dazu auf Torfrau Gloria Vesper. Trotzdem: Die Hypothek (52., 14:24) war längst zu hoch und sorgte bei der Germania für einen herben Dämpfer vor der Weihnachtspause. Auch für kein gutes Gefühl, bevor es zum Rückrunden-Auftakt beim Dritten TV Hüttenberg (17. Januar) und zu Hause gegen Tabellenführer Weiterstadt (24. Januar) weitergeht.


SVG: „Kasia“ Zwicker, Gloria Vesper – Isabell Stäuber, Xenia Ahrend 3, Alexa Schuldes 1, Josepha Kallenberg, Sarah Oschmann 2, Alicia Barth 1, Maren Kleinhenz 4, Joyce Hölscher 5, Antonia Icke, Anna-Maria Spielvogel 5/2, Bianka Bartalos 2


Oberliga

HSG Wesertal – SV Germania Fritzlar II 32:23 (19:11)

Bericht der HNA von D. Pritsch vom Spiel unserer 2. Mannschaft bei der HSG Wesertal.

Es war das erwartet schwere Spiel beim noch makellosen Tabellenführer. Aufgrund zahlreicher Unkonzentriertheiten in der Defensive gelang der SVG schnell ins Hintertreffen und lag bereits nach zehn Minuten mit 2:9 zurück. Eine Hypothek, die für den restlichen Spielverlauf zu groß war. Fritzlar kam nicht mehr ran, wenngleich die Domstädterinnen ein Debakel vermieden. „Wir haben es in der zweiten Halbzeit dann besser gemacht, sind aber mit dem Tempo von Wesertal nicht immer mitgekommen“, konstatierte Co-Trainer Marvin Goldmann. Durch die Niederlage ist Fritzlar auf den neunten Tabellenplatz und damit in den Abstiegskampf abgerutscht. „Jetzt wollen wir uns erholen, an uns arbeiten, um im neuen Jahr mit Vollgas angreifen zu können“, ließ Goldmann den Plan für die Winterpause verlauten.


SVG II: Esther Bin Amuri, Paula Ritter – Isabell Stäuber 4/1, Lea Biebrach 4, Hailey Carl 4, Cira Zinn 1, Florentine Blume 1, Emilie Giese, Marie Albus 3/1, Joyce Hölscher 1, Klara Minke 3, Alina Eubel 2/1

Stach heraus: Gloria Vesper im SVG-Tor war eine von wenigen Spielerinnen in Normalform und verhinderte mit ihren Paraden eine höhere Niederlage. © SV Germania Fritzlar

Wir bleiben auch über das kommende Weihnachtsmarktwochenende an der Tabellenspitze © SV Germania Fritzlar

Bericht der HNA von K. Wilhelm vom Spiel unserer 1. Mannschaft gegen TuS Zwingenberg

Es war eine souveräne Vorstellung des Tabellenführers. Ihren Siegeszug in der Regionalliga haben die Handballerinnen des SV Germania Fritzlar damit unbeirrt fortgesetzt. Die Domstädterinnen ließen dem Schlusslicht TuS Zwingenberg beim 45:26 (20:10) keine Chance.


„Das tut jetzt mal ganz gut. Ein Sieg, der für den Kopf und die Stimmung wichtig ist“, erklärte Xenia Ahrend. Einer, der im Gegensatz zu den Erfolgen zuvor, vom Start weg herausgespielt wurde. Zur Freude von Trainer Milan Cermak: „Wir wollten gewinnen, ohne Zweifel aufkommen zu lassen. Zeigen, dass wir der Favorit sind.“ Und das klappte nach einem kurzen Anlauf überzeugend. Fritzlars überragende Torschützin Ahrend (11/2-Tore) leitete mit ihrem Doppelschlag einen 7:0-Lauf ihres Teams ein, der die Gäste früh ins Hintertreffen brachte. Konzentriert machten die Gastgeberinnen weiter. Mit Treffern über den Kreis durch die starke Bianka Bartalos. Mit Treffern durch Sarah Oschmann, Anna-Maria Spielvogel und Ahrend aus dem Rückraum. Und mit den einfachen Treffern per Tempogegenstoß, die Torfrau Katarzyna Zwicker nach ihren unzähligen Paraden einleitete. Dabei hatte sie insbesondere durch Maren Kleinhenz eine emsige Abnehmerin. Die Gäste taten sich dagegen schwer, mussten dazu in der ersten Hälfte das Ausscheiden ihrer Top-Torschützinnen verkraften. Jamila Coban verletzte sich am Arm, während Sybille Droll nach einem ungestümen Foul an Kleinhenz die Rote Karte sah.


„Aufgabe war es, das Spiel so zu gestalten, dass alle zum Einsatz kommen“, erklärte Cermak seine Vorgabe. So kam es auch. Denn aus dem SVG-Oberligateam rückten Marie Albus sowie Hailey Carl auf die Platte, die ihr ersten Treffer erzielen konnte. Im Anschluss geriet der SVG-Express dann doch noch für mehrere Minuten ins Stocken, weil Fritzlar Fehler produzierte, Chancen liegen ließ und kurzzeitig Probleme mit dem Angriff der Gäste hatte. Zwingenberg nutzte dies für vier Tore in Folge, bevor die Germania ihren achten Sieg in Serie haushoch über die Ziellinie brachte. Eine weitere gute Nachricht für den Tabellenführer: Ihr Vorsprung auf den zweiten Platz ist vorübergehend auf drei Punkte gewachsen, weil die Konkurrenz spielfrei hatte.


SVG: „Kasia“ Zwicker, Gloria Vesper – Hailey Carl 1, Xenia Ahrend 11/2, Alexa Schuldes 3, Marie Albus, Sarah Oschmann 6, Alicia Barth 2, Maren Kleinhenz 7, Joyce Hölscher, Antonia Icke 4, Anna-Maria Spielvogel 4/1, Bianka Bartalos 7


SVG-Reserve präsentierte sich in Reichensachsen äußerst aumüpfig

Bericht der HNA von D. Pritsch vom Spiel unserer 2. Mannschaft beim SV Reichensachsen.

Mit einer besonderen Trainerkonstellation waren die Domstädterinnen in den Werra-Meißner-Kreis gereist. Weil die etatmäßige Übungsleiterin Susanne Bachmann aus privaten Gründen weiter fehlt und Marvin Goldmann erkrankt war, leitete Regionalliga-Spielerin Xenia Ahrend die Geschicke, erhielt Unterstützung von Abteilungsleiter Steffen Schmude. Das Gespann sah einen aufopferungsvollen Kampf des SVG, bei dem kein echter Qualitätsunterschied zwischen den Teams erkennbar war. „Wir haben das von Beginn an sehr gut gemacht, trotz eines kleinen Kaders“, sagte Schmude. Fritzlar war nämlich nur mit zehn Spielerinnen angereist, bot mit Esther Bin Amuri lediglich eine Torfrau auf. Rund um die Halbzeit kassierte Florentine Blume ihre vierte Zeitstrafe – Reichensachsen nutzte das und zog auf 14:19 (37.) davon. Nachdem sich der SVR gar auf 21:29 (57.) absetzte, blies Fritzlar noch mal zur Aufholjagd und kam immerhin noch auf vier Tore heran.


SVG II: Esther Bin Amuri – Isabell Stäuber 4, Hailey Carl 3/1, Jana Herbst 3, Lea Rohde 3, Cira Zinn 5, Florentine Blume 1, Emilie Giese 1, Marie Albus 5, Alina Eubel 2

Eine gegen alle Xenia Ahrend (blau), die mit elf Treffern eine wichtige Rolle einnahm, wird schwer bewacht. © Foto: Heinz Hartung

Germania Fritzlar nutzt Patzer von Weiterstadt und gewinnt in Bad Hersfeld

Bericht der HNA von K. Wilhelm vom Spiel unserer 1. Mannschaft beim TV Hersfeld


Das ist der siebte Sieg in Serie für die Regionalliga-Handballerinnen des SV Germania Fritzlar und ein besonderes Geburtstagsgeschenk für Trainer Milan Cermak. Denn die Domstädterinnen grüßen nun erstmals von der Tabellenspitze. Die Vorlage kam vom TV Hüttenberg, der den bis dato punktgleichen Spitzenreiter HSG Weiterstadt/Braunshardt/Worfelden beim 26:26 einen Punkt abgeknöpft hatte. Was die Germania mit ihrem 32:24 (12:13)-Sieg beim TV Hersfeld auszunutzen wusste.


Ohne spielerisch zu glänzen und mit reichlich Fehlern und schwachen Abschlüssen behaftet, wurde es für die favorisierten Gäste ein Kraftakt, sich beim Liganeuling durchzusetzen. „Wir haben zunächst mit angezogener Handbremse gespielt, dachten wahrscheinlich, dass es von alleine läuft“, monierte Cermak das fehlende Selbstbewusstsein seiner Mannschaft. Zwar lag Fritzlar durch den Doppelpack von Anna-Maria Spielvogel und Marleen Krause erstmals beim 6:4 (14.) vorn, hatte aber weiterhin mit reichlich Gegenwehr der Gastgeberinnen zu kämpfen. Es entwickelte sich ein offener Schlagabtausch mit wechselnden Führungen, bei dem es der Germania im Schlussdrittel schließlich gelang, die Gastgeberinnen zu distanzieren. Dabei den TVH mit Spielmacherin Luisa Teichmann (5/1) – dank einer Steigerung in der Abwehr – unter Druck setzen und zu Würfen in Bedrängnis zwingen konnte. SVG-Torfrau Gloria Vesper brillierte mit zahlreichen Paraden.


Fritzlar kam nun auch zu Ballgewinnen, die einige Tore von Maren Kleinhenz per Tempogegenstöße einleiteten. Auch die kurzzeitige, doppelte Sonderbewachung gegen Xenia Ahrend und Spielvogel brachte die Gäste nicht mehr aus dem Rhythmus, denn im Vier-gegen-Vier-Spiel erhöhten Marleen Krause, Alicia Barth und Bianka Bartalos postwendend zum 23:18 (43.), bevor die Domstädterinnen auf 28:22 (57.) davonzogen – die Entscheidung. Denn Hersfelds offene Deckung konnte dem neuen Spitzenreiter auch nichts mehr anhaben, bei dem Krause und Kleinhenz den Schlusspunkt setzten. Und für die der achte Erfolg im neunten Spiel dank eines „Arbeitssieges“ ein ganz besonderer ist.



SVG: „Kasia“ Zwicker, Gloria Vesper – Xenia Ahrend 3, Alexa Schuldes 2, Marleen Krause 6, Sarah Oschmann 4, Alicia Barth 1, Maren Kleinhenz 6, Joyce Hölscher, Antonia Icke, Anna-Maria Spielvogel 7/2, Bianka Bartalos 3


SVG-Reserve fehlt nach Aufholjagd die Krönung und verliert mit 29:27 in Hersfeld

Bericht der HNA von D. Pritsch vom Spiel unserer 2. Mannschaft beim TV Hersfeld II.


Eine überraschende Niederlage der Domstädterinnen: Zu Gast beim TV Hersfeld II, der bis dato nur einen Sieg einfuhr, zeigte sich der SVG von Beginn an schläfrig, leistete sich zu viele Fehler. „Man hatte das Gefühl, dass wir in der kalten Halle wie eingefroren waren“, meinte Marvin Goldmann. Zwar sah der Co-Trainer, wie sich seine Mannschaft nach der Halbzeit noch mal herankämpfte – Lea Rohde erzielte nach zwischenzeitlichen Fünf-Tore-Rückstand das 22:22 (50.) – doch es reichte nicht für einen Punktgewinn. „Wir haben dann wieder etwas die Kontrolle verloren, sind auch fast nie richtig ins Tempospiel gekommen“, bilanzierte Goldmann. Einen positiven Umstand brachte die Niederlage aber mit sich: Jede Feldspielerin erzielte mindestens einen Treffer – es wird beim SVG weiter auf die Breite gesetzt.


SVG II: Paula Ritter, Esther Bin Amuri – Isabell Stäuber 3, Lea Biebrach 1, Hailey Carl 1/1, Lea Rohde 7, Cira Zinn 2, Florentine Blume 2, Marie Albus 2, Alicia Barth 2, Joyce Hölscher 1, Alina Eubel 6/4


Bejubelten den nächsten Sieg: Maren Kleinhenz (links) und Marleen Krause, die mit jeweils sechs Toren einen großen Anteil am Auswärtserfolg in der Festspielstadt hatten. © Foto: Pressebilder Hahn



Fritzlar siegt dank Spielvogel mit Aufholjagd gegen Gedern/Nidda

Nach einem 20:27-Rückstand sichert Spielmacherin Spielvogel dem SV Germania Fritzlar den 31:30-Heimsieg im Spitzenspiel.

Sie marschieren weiter und bleiben zu Hause eine Macht. Für die Regionalliga-Handballerinnen des SV Germania Fritzlar gab es mit dem Schlusspfiff kein Halten mehr. Da bildete sich eine jubelnde Traube, und da nahm Bianka Bartalos die verletzte Sina Ulrich Huckepack, um geschlossen im Kreis zu tanzen. Mit einer grandiosen Aufholjagd rangen die Regionalliga-Handballerinnen des SV Germania Fritzlar die HSG Gedern/Nidda mit 31:30 (13:18) nieder.

Es war ein Spitzenspiel, das lange zu Gunsten der Gäste lief, bevor die Begegnung zum mitreißenden Krimi mutierte. Bis dahin war es für die Gastgeberinnen aber ein steiniger Weg. Da brauchte es vier Angriffe, ehe Xenia Ahrend den ersten SVG-Treffer erzielte. Im Anschluss musste der Tabellennachbar ziehen lassen. Dabei kam Gedern vor allem über Alicia Pfaff am Kreis oder über die rechte Seite zum Erfolg, setzte sich so über 7:11 (16.) und 11:15 (27.) ab. Fritzlar musste sogar bis auf 20:27 (45.) abreißen lassen. „Unsere Körpersprache war nicht da. Die fehlte, um in unser Spiel zu kommen“, wusste Anna-Maria Spielvogel, die mit ihrem Team den Schalter aber umlegte. Und eine Initialzündung folgen ließ, an der die überragende Spielmacherin (12/2 Tore) einen großen Anteil hatte – als Antreiberin und Vollstreckerin.

Es gelang der Germania, Tor um Tor aufzuholen. „Das Sieben-gegen-Sechs-Spiel hat uns dabei geholfen, während wir es hinten geschafft haben, die Räume eng zu machen“, erklärte Trainer Milan Cermak. Damit und mit der nötigen Aggressivität schaltete seine Mannschaft vor allem die starke rechte Seite mit Jana Haas und Kirsten Schindler aus, ebenso Kreisläuferin Pfaff. Da gelang es auch, die Rote Karte von Bianka Bartalos (nach ihrer dritten Zeitstrafe) zu kompensieren. Die machte von der Tribüne aus das Beste aus der Situation und feuerte ihre Teamkolleginnen vehement an. „Ich war gefühlt mittendrin. Auch aufgeregter, als auf dem Spielfeld“, beschrieb die Kreisläuferin ihre Gedanken. Sie jubelte, als Torfrau Katarzyna Zwicker zwei Siebenmeter hielt, bevor Spielvogel die erste Führung (55., 29:28) überhaupt herstellte.

Der Spielmacherin war es dann auch vorbehalten, den Siegtreffer zu erzielen, nachdem Gedern zwischenzeitlich (59., 30:30) ausgeglichen hatte. Statt beim Freiwurf zum erwarteten Sprungwurf anzusetzen, überraschte Spielvogel und marschierte an der HSG-Deckung vorbei. „Eine ärgerliche Niederlage, das haben wir nicht gut verteidigt. Wir hatten ohnehin Probleme in der Abwehr, dazu fehlte uns dann die Power aus dem Rückraum“, resümierte HSG-Coach Christian Breiler. Von seinem Kollegen Cermak gab es dagegen ein Kollektivlob: „Das zeigt, welche Qualität wir in unserer Mannschaft haben.“


SVG:
„Kasia“ Zwicker, Gloria Vesper – Xenia Ahrend 3, Alexa Schuldes 3, Marleen Krause 1, Sarah Oschmann 3, Alicia Barth, Maren Kleinhenz 3, Joyce Hölscher 2, Antonia Icke, Anna-Maria Spielvogel 12/2, Bianka Bartalos 4

Oberliga

SVG-Reserve fehlt nach Aufholjagd die Krönung

Bericht der HNA von D. Pritsch vom Spiel unserer 2. Mannschaft gegen die SG 09 Kirchhof II

Duelle zwischen Fritzlar und Kirchhof stehen naturgemäß für intensiven Handball. In diesem Fall kamen die Zuschauer in der König-Heinrich-Sporthalle aber so richtig auf ihre Kosten – weil sie eine fulminante zweite Hälfte der SVG-Reserve sahen. Die machte es ähnlich wie das Regionalligateam und zeigte eine Aufholjagd. Nachdem die Domstädterinnen nach 37 Minuten mit 12:18 zurücklagen, wendete sich das Blatt.

Die Gastgeberinnen agierten fortan aggressiver aus der Deckung, leisteten sich zudem weniger Fehler. „Wir sind leider ins Wackeln gekommen, waren zu nervös“, sagte ein enttäuschter SG-Coach Martin Denk, der dazu noch die verletzungsbedingten Auswechslungen von Lene Bock und Meriam Grün hinnehmen musste. Es kam also knüppeldick für die Löwinnen, die das Spiel aus der Hand gaben. Allerdings nicht komplett. So stand Kirchhof immerhin noch der Trostpreis zu: Beim Stand von 24:23 für den SVG traf Rica Wäscher vier Sekunden vor Schluss zum Ausgleich. Was im Fritzlar-Lager für leichte Ernüchterung sorgte, ihnen den Spieltag jedoch nicht gänzlich vermieste: „Ein verdienter Punkt, auch wenn am Ende natürlich der Sieg drin gewesen wäre“, sagte Marvin Goldmann, der als Co-Trainer – gemeinsam mit Regionalliga-Coach Milan Cermak – die verhinderte Susanne Bachmann vertrat.

SVG II: Paula Ritter, Esther Bin Amuri – Isabell Stäuber 6, Lea Biebrach, Hailey Carl 2/2, Lea Rohde 3, Cira Zinn, Florentine Blume 3, Marie Albus, Alicia Barth 1, Joyce Hölscher 3, Alina Eubel 5/1, Alexa Schuldes 1



Ließ sich mit ihrer Mannschaft nicht bremsen: Fritzlar Sarah Oschmann l., hier gegen Hannah Niebergall) krönte mit dem SV Germania Fritzlar eine Aufholjagd zum knappen Sieg im Spitzenspiel
über die HSG Gedern/Nidda. © Pressebilder Hahn


Oschmann krönt Fritzlars Aufholjagd

Sie bleiben in der Erfolgsspur: Über ihren vierten Sieg in Serie jubelten die Handballerinnen des SV Germania Fritzlar. Dabei bewiesen die Domstädterinnen Nervenstärke und entschieden den Krimi bei der HSG Kleenheim-Langgöns dank des Treffers von Sarah Oschmann in letzter Sekunde mit 31:30 (12:14) für sich.

„Das war kein einfaches Spiel“, machte Trainer Milan Cermak deutlich, nachdem sein Team 45 Minuten gebraucht hatte, um überhaupt das erste Mal in Führung zu gehen. Wobei seine Mannschaft von Beginn an ihre Probleme gegen die schnellen Gastgeberinnen hatte. Die nutzten jeden Fehler, kamen dabei über ihre erste und zweite Welle zum Erfolg. „Das haben wir zunächst nicht unter Kontrolle bekommen. Erst in der zweiten Halbzeit wurde es besser“, erklärte der SVG-Coach. Da gelang es zwar Kleenheims 4:1-Führung (5.) erstmals beim 5:5 (10.) auszugleichen, umgehend zogen die Mittelhessinnen aber bis auf 11:7 (19.) davon. Erneut kämpfte sich die Germania heran. Dank eines Dreierpacks von Xenia Ahrend sowie den Toren von Anna-Maria Spielvogel und Alexa Schuldes (27., 12:12).

Auch nach Wiederanpfiff (32., 15:12) legte die HSG vor, die Domstädterinnen blieben dran zum 16:16 (35.). Es folgten neun weitere Gleichstände, wobei Fritzlar durch Sarah Oschmann erstmals beim 23:22 (46.) in Vorlage gehen konnte. Da gelang es zudem, die HSG-Angreiferinnen in der Abwehr besser in Schach zu halten. Ebenso war Verlass auf die starke SVG-Torfrau Katarzyna Zwicker. Eng blieb es trotzdem. Das Cermak-Team schaffte es in der hitzigen Schlussphase aber durch Schuldes (58., 30:29) vorzulegen. Was Oschmann mit ihrem späten sechsten Treffer zu veredeln wusste.

SVG:

„Kasia“ Zwicker, Gloria Vesper – Hailey Carl, Xenia Ahrend 9/1, Alexa Schuldes 5, Marleen Krause 2, Sina Ulrich 3, Sarah Oschmann 6, Alicia Barth, Maren Kleinhenz 1, Joyce Hölscher, Antonia Icke 1, Anna-Maria Spielvogel 2, Bianka Bartalos 2



HSG Zwehren/Kassel – SV Germania Fritzlar II 26:25 (20:12)

Es waren am Ende die zahlreichen Fehlwürfe, die dafür gesorgt haben, dass die Dom- und Kaiserstädterinnen ohne Punkte abreisen mussten. „Alleine in der ersten Halbzeit haben wir neun Hundertprozentige vergeben“, sagte SVG-Trainerin Susanne Bachmann. Trotzdem sah die Übungsleiterin insgesamt ein gutes Spiel: „Wir hätten uns ein Remis verdient gehabt.“ Dass es dazu nicht kam, entschied sich auf dramatische Weise. Denn kurz vor Spielende herrschte noch Gleichstand (25:25, 57.). Den hielt Fritzlar aber nicht, kassierte noch den finalen Gegentreffer durch Johanna Lattemann (59.). „In solchen Momenten zeigt sich eben noch die Unerfahrenheit“, meinte Bachmann die aber eine Entwicklung feststellte: Vergangene Saison unterlag der SVG noch mit 22:30 in Kassel.


SVG II:

Paula Ritter, Esther Bin Amuri – Isabell Stäuber 2, Lea Biebrach 1, Hailey Carl 4/1, Lea Rohde 3, Cira Zinn 1, Florentina Blume 1, Marie Albus 6, Emely Eubel 2, Alina Eubel 5/2


Vierter Sieg in Folge, © SV Germania Fritzlar

Mit Emotionen zum Sieg – SV Germania Fritzlar schlägt
die HSG Twistetal im Nordhessenduell

Es war ein packender Kampf: Das Regionalliga-Derby zwischen den Handballerinnen des SV Germania Fritzlar und der HSG Twistetal hatte einiges zu bieten. Mit den Gastgebern strahlende Siegerinnen, die dabei reichlich Gegenwehr des nordhessischen Nachbarn abzuwehren hatten. Ihre frühe Führung aber dank einer starken Kollektivleistung behaupteten und schließlich 26:23 (15:12) gewannen.

Für Joyce Hölscher waren es auch die Emotionen, die zum dritten Derbysieg beitrugen. „Unsere Stimmung auf der Bank war super. Jede gelungene Aktion wurde gefeiert“, sagte die 19-Jährige.
Einen Anlauf brauchte sie mit ihrem Team aber. Bis sich Fritzlar auf das Spiel der Gäste mit zwei Kreisläuferinnen eingestellt hatte. Was fehlte, war das richtige Mittelmaß zwischen Heraustreten und Verbleib an der Sechs-Meter-Linie. Die sich bietenden Freiräume nutzten entweder die HSG-Kreisläuferinnen oder deren zweite Reihe mit Kim Hering. Der Rückraumspielerin gelang mit ihrem dritten Tor auch erstmals ein Zwei-Tore-Vorsprung (14., 7:5). Der letzte Führungstreffer der HSG, weil sich Fritzlar auf das Gäste-Spiel einzustellen wusste. Bis dahin war es vor allem ein Verdienst der Torfrau Gloria Vesper, die mit ihren Paraden dafür gesorgt hatte, dass ihre Vorderleute Anschluss hielten. „Erst dann haben wir es hinbekommen, dass Twistetal nicht mehr so gefährlich geworfen hat“, erklärte Cermak erleichtert und freute sich ebenso über die erste von zwei wichtigen Phasen, in denen sein Team der HSG das Leben schwer machte. Zunächst mit einem 8:0-Lauf, der für eine 13:7-Führung (22.) sorgte. Ebenso nach dem Wechsel, als der Nachbar kaum aus dem Positionsangriff traf, sondern lediglich per Tempogegenstoß vollstrecken konnte.

Allerdings: Phasenweise hatte auch der SVG seine Probleme im Angriff, Twistetal kam auf einen Treffer heran (34. 16:15). Fritzlar ließ aber nichts anbrennen, weil Xenia Ahrend, Anna-Maria Spielvogel, Alicia Barth und Marleen Krause den Vorsprung (50., 22:17) wieder in die Höhe schraubten. Dabei war weiterhin Verlass auf Vesper. „Mit einer guten Abwehr hält man auch gut“, lobte sie ihre Vorderleute. Die auch das letzte Annähern von Twistetal abwehrten, weil Ahrend nach dem Treffer von HSG-Torfrau Lea Körner mit ihrem siebten Treffer endgültig den Erfolg sicherte.

SVG: „Kasia“ Zwicker, Gloria Vesper – Xenia Ahrend 7/1, Alexa Schuldes 2, Marleen Krause 3, Sina Ulrich 2, Sarah Oschmann, Alicia Barth 3, Maren Kleinhenz 1, Joyce Hölscher 3, Antonia Icke, Anna-Maria Spielvogel 3/1, Bianka Bartalos 2


SV Germania Fritzlar II – HSG Twistetal II 35:24 (20:12)

Das war eine deutliche Angelegenheit, die sich in der Dom- und Kaiserstadt abspielte. Über weite Strecken der Partie dominierte der SVG das Geschehen, lediglich zu Beginn konnte Twistetal im kleinen Nordhessenduell mithalten.
„Mit zunehmender Zeit hat sich unsere starke Athletik gezeigt“, sagte Fritzlars Trainerin Susanne Bachmann, deren Mannschaft gegen die gegnerische 5:1-Deckung fast immer Lösungen parat hatte. Nachdem die HSG durch Ida Lefringhausen ausglich (8:8, 13.), zog der formstarke Favorit davon.
Auch, weil die Germania-Abwehr meist sattelfest stand. Besonders der immer wieder stattfindende Wechsel im Mittelblock zwischen Florentine Blume und Lea Rohde einerseits sowie Joyce Hölscher und Antonia Icke andererseits brachte die Offensive der HSG aus dem Rhythmus.

SVG II:  Paula Ritter, Esther Bin Amuri – Lea Biebrach 5, Hailey Carl 3, Lea Rohde 7, Cira Zinn 6, Florentina Blume 1, Marie Albus 4, Joyce Hölscher 2, Antonia Icke, Jana Herbst 2, Emilie Giese, Emely Eubel, Alina Eubel 5/2

Derbysieger 1.0, © SV Germania Fritzlar


Derbysieger 2.0, © SV Germania Fritzlar II


Handballcamp in den Herbstferien 2025

Zwei Tage, voller Spaß, Bewegung und Teamgeist bot unser Handballcamp am 13. und 14. Oktober in den Herbstferien. Unter der Leitung von Milan Čermák und mit tatkräftiger Unterstützung von Spielerinnen der Damenmannschaften erlebten die Kids der E- und D-Jugend abwechslungsreiche und lehrreiche Trainingseinheiten.

Auf dem Programm stand unter anderem die Verbesserung der Wurftechnik, Lauftäuschungen und das Freilaufen ohne Ball. Mit viel Einsatz, Konzentration und Begeisterung wurden neue Bewegungsabläufe ausprobiert und bekannte Techniken gefestigt. Für die nötige Energie sorgte eine Obstpause und das leckere Mittagessen, bevor es gestärkt in die nächsten Einheiten ging.

Natürlich kam auch der Spaß nicht zu kurz: beim abschließenden Turnier konnten die Kids das Gelernte direkt anwenden. In spannenden Spielen traten sie zunächst in Teams gegeneinander an, ehe sie im Finale gemeinsam die Trainerinnen und Trainer herausforderten.

Das nächste Handballcamp ist bereits in Planung und wird in den Osterferien 2026 stattfinden. Alle wichtigen Informationen dazu werden wie gewohnt auf unserer Homepage und über unsere Social-Media-Kanäle veröffentlicht.



Fritzlar kann‘s auch in der Fremde – SV Germania fährt in Eddersheim ersten Auswärtssieg der Saison ein


Bericht der HNA von K. Wilhelm vom Spiel unserer 1. Mannschaft bei der TSG Eddersheim


Nach zwei Heimerfolgen hat es für die Regionalliga-Handballerinnen des SV Germania Fritzlar am vierten Spieltag nun mit dem ersten Auswärtssieg geklappt. Bei der TSG Eddersheim trumpften die Domstädterinnen stark auf und ließen den Gastgeberinnen beim 34:21 (19:10) keine Chance.

„Gegen einen guten Gegner war das eine sehr gute Leistung von uns“, freute sich Trainer Milan Cermak. Von der Höhe des Sieges war der SVG-Coach freilich selbst überrascht. Wohlwissend, wie konstant stark Eddersheim, Fünfter der Vorsaison, sich gewöhnlich präsentiert. Zumal die Südhessinnen auch dem Tabellenführer HSG Weiterstadt/Braunshardt/Worfelden beim Saisonstart ordentlich Paroli (24:26) geboten hatten. „Entscheidend war, dass wir eine richtig gute Abwehr gespielt haben“, lobte Cermak. Aus der heraus lief es auch vorne wie am Schnürchen. Anschluss stellte Eddersheim letztmals beim 3:4 (7.) her, danach überragte Fritzlar. Dabei hielt das Cermak-Team nach der 13:8-Führung (23.) zunächst einer doppelten Unterzahl Stand, bevor der SVG einen Fünf-Tore-Lauf folgen ließ. Anna-Maria Spielvogel (2) und Xenia Ahrend nutzten dabei die Gunst in Überzahl, ebenso wie Torfrau Katarzyna Zwicker mit einem Treffer ins verwaiste Tor der Gastgeberinnen.

Souverän ging es auch weiter. Mit ebenso wenig Entfaltungsmöglichkeiten für die Eddersheimer Offensive. Mit zweistelligem Vorsprung (41., 22:11), weil die Gäste von allen Positionen Torgefahr ausstrahlten. Mit einer guten ersten und zweiten Welle sowie den Toren von Sina Ulrich und Alexa Schuldes. Was für den ersten Sieg im dritten Anlauf in Eddersheim und für vollste Zufriedenheit bei Trainer Cermak sorgte.

SVG: „Kasia“ Zwicker (1), Gloria Vesper – Xenia Ahrend 6, Alexa Schuldes 5, Marleen Krause, Sina Ulrich 6, Sarah Oschmann, Alicia Barth 1, Maren Kleinhenz 3, Joyce Hölscher 1, Antonia Icke, Anna-Maria Spielvogel 8/3, Bianka Bartalos 3


Unsere siegreiche Erste, © SV Germania Fritzlar


Ein Sieg des Kollektivs – SV Germania Fritzlar schlägt Wettenberg 34:18

Bericht der HNA von K. Wilhelm vom Spiel unserer 1. Mannschaft gegen die HSG Wettenberg


Den Regionalliga-Handballerinnen des SV Germania Fritzlar ist die angepeilte Wiedergutmachung geglückt. Und die Reaktion nach der Niederlage bei der HSG Weiterstadt/Braunshardt/Worfelden fiel mit dem 34:18 (17:10)-Erfolg gegen den Aufsteiger HSG Wettenberg souverän aus. „Der Sieg war wichtig für den Kopf und für die Tabelle“, erklärte Trainer Milan Cermak, ohne aber den Erfolg mit Blick auf den langen Saisonverlauf „überzubewerten“.


Überraschungen hatte zunächst die Aufstellung der Gastgeberinnen parat. Laura Radig und Josepha Kallenberg, die sich zum Ende der vergangenen Saison in eine Pause verabschiedet hatten, stellten sich für das Spiel zur Verfügung, weil bei Maren Kleinhenz, Alicia Barth und Sina Ulrich (alle angeschlagen) erst kurzfristig feststand, dass sie mit von der Partie sind. Zurück im Team ist auch Antonia Icke (Urlaub). Vor allem aber unter Beachtung stand die SVG-Premiere von Anna-Maria Spielvogel. Und die kurbelte das Spiel der Germania kräftig an.


Es folgte ein starker Kollektivauftritt der Domstädterinnen. Bei dem sorgte Spielvogel nach knapp zwei Minuten per Gegenstoß für den ersten Treffer der Partie. Vier weitere ließ die spielstarke Regisseurin und Stütze des Mittelblocks folgen. „Es hat Spaß gemacht, wir haben nichts anbrennen lassen“, lautete das Fazit der 28-Jährigen.


Die überforderten Gäste mussten insbesondere zu Beginn (14., 2:9) und nach dem Wechsel (40., 10:24) abreißen lassen. Weil sie da kaum ein Mittel gegen die kompakte SVG-Deckung oder ihre Meisterin in Fritzlars Torfrauen fanden. Weil es dazu aus dem gebundenen Spiel heraus bei den Gastgeberinnen über den Kreis, den Rückraum oder von außen klappte. Deren Plan ging somit auf. „Unser Spiel konstant durchbringen“, erklärte Alexa Schuldes, die weder von Rechtsaußen noch per Gegenstoß mit sieben Treffern zu bremsen war. Wohlwissend, dass es noch besser geht. „Teilweise waren wir zu ungeduldig, und die Abstimmungen haben nicht immer gepasst“, erklärte Cermak.


SVG: „Kasia“ Zwicker (9 Paraden/9 Gegentore), Gloria Vesper (5/9) – Laura Radig, Xenia Ahrend 5/2, Alexa Schuldes 7, Marleen Krause 5, Josepha Kallenberg 1, Sina Ulrich 3, Sarah Oschmann 1, Alicia Barth, Maren Kleinhenz 3, Joyce Hölscher 2, Antonia Icke, Anna-Maria Spielvogel 5, Bianka Bartalos 2



SV Germania Fritzlar II – HSGKörle/Guxhagen 31:29 (13:17)

Bericht der HNA von D. Pritsch vom Spiel unserer 2. Mannschaft gegen die HSG Körle/Guxhagen


Schlussoffensive bringt Erfolg – Fritzlar schlägt Körle nach langem Rückstand

Nach einer halben Stunde deutete wenig auf einen Erfolg der Domstädterinnen hin, lag die Germania doch bis dahin permanent in Rückstand. Und das sogar teils deutlich (8:15, 22. oder 12:17, 28.). Dass die FSG alles im Griff hatte, sah auch deren Trainerin Sabrina Lizan so: „Wir waren 45 Minuten lang die bessere Mannschaft.“ Dieser Umstand stellte sich rückblickend aber als wertlos heraus. Weil Fritzlar seinen Fans eine Schlussoffensive bot. In der 47. Minute glich Laura Radig zum 23:23 aus. Dass die Linksaußen, die den Klub im Sommer eigentlich verlassen hatte, überhaupt auf der Platte stand, überraschte ebenso wie der Einsatz von Anna-Maria Spielvogel. Die Regisseurin hatte nach ihrem Spiel mit der Ersten Mannschaft noch Kraft im Tank, half kurzerhand aus. „Anna fühlte sich noch fit, wir freuten uns über ihren Einsatz“, sagte Trainerin Susanne Bachmann.


Auf ein Duell mit der ehemaligen Kirchhof-Spielerin hätte Lizan gerne verzichtet. „Das hat das Spiel natürlich etwas verzerrt, sie hat uns vor Probleme gestellt.“ In Zahlen: Spielvogel war mit sieben Toren – gemeinsam mit Cira Zinn – beste SVG-Werferin. Hatte entscheidenden Anteil am ersten Saisonsieg der Gastgeberinnen. Wurde im Vergleich mit der Gegenseite aber noch übertroffen – von FSG-Rechtsaußen Lena Dietrich, die mit elf Toren die meisten Treffer der Partie erzielte und „überragend gespielt hat“, wie Lizan lobte.


SVG II:  Lina Veit, Esther Bin Amuri – Isabell Stäuber 1, Lea Biebrach 1, Hailey Carl 2/1, Lea Rohde, Cira Zinn 7, Laura Radig 5, Florentina Blume 3, Marie Albus, Joyce Hölscher 2, Anna-Maria Spielvogel 7, Jana Herbst 1, Emilie Giese, Emely Eubel, Alina Eubel 2/1

Zwei siegreiche Mannschaften bedanken sich beim Vodafon Prämiumstore für die neuen Trainingsanzüge.


Gute Phasen, schlechte Phasen – Sieg

Fritzlar startet mit Heimerfolg gegen Hüttenberg in die Saison

Bericht der HNA von K. Wilhelm vom Spiel unserer 1. Mannschaft gegen den TV Hüttenberg


Unsere siegreiche Erste mit Einlaufkinder aus unserer Jugendabteilung, © SV Germania Fritzlar

Der Auftakt ist den Regionalliga-Handballerinnen des SV Germania Fritzlar geglückt. In einem engen Spiel behielten die Domstädterinnen gegen den TV Hüttenberg die Oberhand und setzten sich mit 26:23 (15:13) durch. Dabei wussten die Gastgeberinnen, die Mittelhessinnen in den entscheidenden Momenten auf Abstand zu halten. „Wir hatten gute und schlechte Phasen. Insgesamt war es eine ordentliche Leistung“, erklärte Sina Ulrich nach ihrer SVG-Premiere.

Weil das Spiel der Gäste ebenfalls Schwankungen unterlag, wechselten sich von Beginn an die Führungen ab. Mit dem besseren Start für die Germania. Allerdings war deren 4:2-Führung (7.) durch einen 5:0-Lauf der Hüttenbergerinnen schnell wieder futsch. Alexa Schuldes, die später verletzt (Knie) ausschied, Maren Kleinhenz, Xenia Ahrend und Ulrich war Dank, dass sich das Blatt nach dem 4:7-Rückstand (11.) zugunsten der Germania wendete. Ebenso durch die starke Leistung von Torfrau Katarzyna Zwicker.

Der SVG-Lauf hielt an. „Durch unsere gute Abwehr in dieser Phase konnten wir uns absetzen. Unser Angriff war zeitweise zu ungeduldig“, erklärte SVG-Trainer Milan Cermak. Das 20:16 (40.) durch die starke Ahrend schien beruhigend. War es aber nicht, denn Hüttenberg kam bis auf zwei Tore heran. Die Antwort der Gastgeberinnen folgte prompt. Mit dem Doppelpack durch Ulrich und Ahrend zum 23:19 (50.), bevor der Schlagabtausch in die nächste Runde ging. Wieder blieben die Gastgeberinnen standhaft und ließen sich auch von zwei weiteren Gegentreffern nicht aus dem Konzept bringen. Der Knackpunkt für Gästetrainer Tim Strassheim, nachdem es sein Team zweimal verpasst hatte, auf ein Tor zu verkürzen. Neben drei Großchancen, die seine Schützlinge noch liegen ließen. Dazu machte Ahrend für den TV-Coach den Unterschied aus, die in den entscheidenden Momenten Verantwortung übernommen habe. Zumeist auf der Mitte, weil Regisseurin Anna-Maria Spielvogel bei der Polizei-EM in Ungarn im Einsatz ist. Beim 26:22 (59.) durch Marleen Krause und Kleinhenz war der Deckel drauf.

SVG:  Katarzyna Zwicker, Gloria Vesper - Xenia Ahrend 8/3, Alexa Schuldes 1, Marleen Krause 4, Sina Ulrich 6/1, Sarah Oschmann 1, Alicia Barth, Maren Kleinhenz 3, Joyce Hölscher, Bianka Bartalos 3


Bergischer HC wird neuer Titelträger beim 13. Domstadtcup in Fritzlar

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Unser jährlich ausgerichtetes Vorbereitungsturnier ist schon wieder Geschichte, wir können wieder einmal auf ein gelungenes Wochenende in Fritzlar zurückblicken. Durch das sehr gute Teilnehmerfeld, 1 mal 1. Bundesliga, 3 mal 2. Bundesliga, 1 mal 3.Liga und zum ersten Mal 3 Teilnehmer aus der 1. Ehrendivision der Niederlande, sowie eine tadellos laufende Organisation, kann man ohne Abstriche von einem vollen Erfolg sprechen.

Alle teilnehmenden Mannschaften haben Handball auf allerhöchstem Niveau geboten und damit allen Zuschauern, die den Weg trotz des schönen Sommerwetters in die Halle gefunden haben, wieder einmal

gezeigt, wie viel Leidenschaft, Emotion und vor allem Spaß in unserer Sportart steckt. Ganz besonders haben wir uns über die Teilnahme unseres Nachbarn aus Bad Wildungen gefreut, die zurzeit noch mit argen Personalproblemen zu kämpfen haben und somit auch nur mit einem sehr kleinen Kader anwesend waren.

Was dieser aber über alle vier Spiele gezeigt hat, nötigt Respekt ab. Am zweiten Tag wurden die Vipers von Joyce Hölscher aus unserer ersten Mannschaft unterstützt und sie machte dies bravourös.

In den Gruppenspielen zeigte sich recht schnell, dass die Wildcats aus Halle-Neustadt und der Bergische HC ihrer Favoritenrolle gerecht werden würden. In Gruppe A setzte sich der Bergische HC und in Gruppe B die Wildcats jeweils mit 6:0 Punkten durch. Dahinter waren die Plätze aber heiß umkämpft, was man an der

Turnierübersicht sicherlich sehen kann.

Am Samstagabend spielte dann auch noch unsere 1. Mannschaft gegen den starken Klassenkameraden der HSG Baunatal ihr erstes Vorbereitungsspiel, welches leider knapp mit 27 : 28 verloren wurde. Man konnte aber auch schon sehr gute Ansätze im Zusammenspiel unseres neuen Kaders sehen. Die restlichen Wochen bis zum

Saisonstart Mitte September werden wir auf jeden Fall an unseren Defiziten arbeiten.

In den Platzierungsspielen am Sonntag legten alle Beteiligten noch einmal eine Schippe drauf. Im Spiel um Platz 7 setzte sich der TuS Lintfort, die schon zum zwölften Mal teilnahmen, gegen die Vipers aus Bad Widungen durch. Um Platz 5 entbrannte von Beginn an ein heißer Kampf zwischen den beiden holländischen Vertretern aus Venlo und Volendam, welcher am Ende knapp zu Gunsten des Erstgenannten ausging. Den 3. Platz belegte mit dem 1. FSV Mainz 05 ein Stammgast unseres Turniers. Gegen das starke Team von Zwartwoud Kwiek mussten die Mainzer all ihr Können aufbieten, um Ende knapp mit 3 Toren Unterschied zu gewinnen.

Das Finale hielt dann auch, was es durch die vorher gezeigten Leistungen beider Teams versprach. Die Wildcats aus Halle-Neustadt schienen am Ende das stets knappe Spiel für sich entscheiden zu können, doch eine 2 Minutenstrafe gegen sie kippte die Partie. Der Bergische HC, der immer auf Augenhöhe war und dem man den Klassenunterschied nie anmerkte, gewann am Ende knapp aber verdient mit einem Tor Vorsprung und konnte somit erstmals den Pokal, der wieder von unserem Bürgermeister Hartmut Spogat übergeben wurde, in die Höhe stemmen. Als beste Spielerin wurde von allen Trainern/-innen Svenja Mann ebenfalls vom Bergischen HC gewählt, die auch gleichzeitig mit 20 Toren beste Torschützin des Turniers war.

Ein großer Dank geht an unsere beiden Frauenmannschaften und an die helfenden Eltern unserer Jugendspieler und -innen die bei der Vor- und Nachbereitung, dem Verkauf und beim Kuchenbacken den

gezeigten sportlichen Leistungen in nichts nachstanden. Ihr habt für einen reibungslosen Ablauf gesorgt, so dass unser Verein ein sehr guter Gastgeber sein konnte. Es hat Spaß gemacht und gleichzeitig gezeigt, zu was wir gemeinsam in der Lage sind.

Natürlich kann man so ein Turnier nicht ohne externe Unterstützung auf die Beine stellen. Vielen Dank an das GenoHotel Baunatal und die Edeka Märkte Pollmer in Wabern und Schäfer in Fritzlar, sowie das Team vom „Haus an der Eder“, die für die leckere Verpflegung am Wochenende gesorgt haben.

Alle zusammen haben wir am Wochenende ein TEAM gebildet und ein unvergessliches Erlebnis auf die Beine gestellt.


Bis zum nächsten Jahr, wenn wir uns dann zum 14. Domstadtcup wiedersehen.

Euer SV Germania Fritzlar



Fotograf: Artur Schönburg (HNA)

Ulrich wechselt von den Vipers nach Fritzlar


Das ist der dritte externe Neuzugang für die Regionalliga-Handballerinnen des SV Germania Fritzlar: Sina Ulrich wechselt vom Zweitliga-Absteiger HSG Bad Wildungen Vipers zum nordhessischen Nachbarn. Die 17-Jährige war auf der Suche nach einer Veränderung. „Das passt. Sie wird uns weiterhelfen“, freut sich Fritzlars Sportlicher Leiter Steffen Schmude auf die „flexible Spielerin“.


Als Linksaußen gelangen der Jüngsten bei den Vipers in der abgelaufenen Saison 42 Tore in 29 Spielen. Per Zweitspielrecht war das Wildunger Eigengewächs darüber hinaus die beste Torschützin (104/27) in der A-Jugend des GSV Eintracht Baunatal in der Regionalliga. Nun will sich Ulrich, die in Fritzlar geboren wurde, im Rückraum beweisen. Mit ihrer Dynamik und Eins-gegen-Eins-Stärke verfügt die Germania nach dem Königstransfer von Anna-Maria Spielvogel als spielende Co-Trainerin (vom Zweiliga-Aufsteiger SG 09 Kirchhof) somit über eine weitere Option in der zweiten Reihe.


Nicht mehr zum Team gehört dagegen Rückraumkraft Isabelle Tasch, die nach einer Spielzeit bei den Domstädterinnen zur TSG Dittershausen zurückgekehrt ist. Als Neuzugang steht ebenfalls Torfrau Gloria Vesper (Kirchhof II) fest. Wieder voll einsteigen wird als zweiter Rückhalt Katarzyna Zwicker. Dazu kommen mit Kreisläuferin Joyce Hölscher und Außen Alicia Barth zwei Aufrückerinnen aus dem eigenen Oberliga-Team.




Fotograf: Artur Schönburg (HNA)

Verstärkung von der SG 09 Kirchhof:

SV Germania Fritzlar landet Transfercoup


Des einen Freud, des anderen Leid: Anna-Maria Spielvogel hat sich gegen einen neuen Vertrag bei der SG 09 Kirchhof entschieden, dafür aber bereits einen neuen Verein gefunden. Die 28-Jährige wechselt im Sommer zu Handball-Regionalligist SV Germania Fritzlar und wird dort als Königstransfer auch Co-Trainerin an der Seite von Coach Milan Cermak.

„Nach unserem Umbruch setzen wir große Hoffnungen darin, dass Anna-Maria der Kopf der Mannschaft wird“, erklärt Steffen Schmude auf Anfrage. Der Sportliche Leiter der Germania vermeldet zudem, dass die Bundesliga erfahrene Torhüterin Katarzyna Zwicker wieder voll einsteigen wird und weiterhin Torwart-Trainerin bleibt. Als zweiter Rückhalt wurde Gloria Vesper (Kirchhof II) verpflichtet. Zudem rücken Kreisläuferin Joyce Hölscher und Außen Alicia Barth aus der zweiten Mannschaft des SVG auf.


Zwei Gründe sind es vor allem, warum Spielvogel Kirchhof verlässt. Zum einen beruflicher Natur, aber auch gesundheitlich begründet. Dadurch hatte die Erstliga erfahrene Strategin, die im Feld auf allen Positionen Klasse besitzt, in dieser Saison einige Einheiten und auch sechs Spiele verpasst. „Auch ohne deutlich weniger Training war Anna-Maria bei uns der Kopf auf dem Spielfeld. Wir sagen Dankeschön für drei gemeinsame Jahre und wünschen Spieli nur das Beste“, erklärte SG-Managerin Renate Denk.


Spielvogel wurde in Aschaffenburg geboren, begann mit Handball bei der HSG Kahl/Kleinostheim und wechselte nach einem Jahr auf dem Internat in Bad Wildungen 2012 zum TSV Bayer Leverkusen. Mit Bayer wurde sie dreimal deutscher A-Jugend-Meister und einmal Vizemeister – einmalig in Deutschland. Nach einer Saison beim HC Rödertal, das mit dem Aufstieg in die 1. Liga endete, spielte sie von 2017 bis Dezember 2021 bei der HSG Bad Wildungen. Seit September 2022 steht sie bei der SG 09 unter Vertrag und könnte nach 2023 zum krönenden Abschluss ihren zweiten Aufstieg mit den Löwinnen feiern. Dazu müsste Kirchhof in der Aufstiegsrunde, die mit dem Heimspiel gegen den Rostocker HC am 10. Mai beginnt, unter vier Teams zumindest Dritter werden.




  saison 2024/2025

Zwei aufregende Tage in den Osterferien


Am Montag und Dienstag vor Ostern durfte ich, Bianka Bartalos, gemeinsam mit meinem Verein ein zweitägiges Handballcamp für 35 begeisterte Kinder begleiten – und es war einfach ein voller Erfolg!

Schon am ersten Tag war die Stimmung super. Die Kinder kamen mit leuchtenden Augen und voller Vorfreude in die Halle. Nach einer kurzen Begrüßung starteten wir direkt mit spielerischen Aufwärmübungen, gefolgt von verschiedenen Technik-Stationen. Wir haben an der Ballkoordination, dem Passspiel und ersten Wurftechniken gearbeitet – und ich war beeindruckt, wie schnell die Kinder Fortschritte gemacht haben, egal ob klein oder groß. Besonders schön war zu sehen, wie sich die Kinder gegenseitig motiviert und unterstützt haben. In den Pausen gab es leckeres Essen und genug Zeit zum Kennenlernen und Quatschen.

Der zweite Tag war dann ein absolutes Highlight. Nach einem gemeinsamen Warm-up und ein paar spannenden Spielformen kam unser Ehrengast von der MT Melsungen vorbei – Dimitri Ignatow, ein echter Bundesliga-Profi! Die Kinder waren total aufgeregt, und man hat gemerkt, wie besonders dieser Moment für sie war. Unser Gast hat sich richtig viel Zeit genommen: Er hat mit den Kindern trainiert, mit ihnen gespielt und all ihre Fragen beantwortet. Die strahlenden Gesichter sprachen Bände!

Zum Abschluss haben wir noch ein kleines Turnier organisiert, bei dem die Kinder zeigen konnten, was sie gelernt haben. Es wurde viel gelacht, angefeuert und gefeiert – ein richtig schöner Abschluss.

Ich bin unglaublich dankbar, dass ich Teil dieses Camps sein durfte. Die Kinder hatten nicht nur riesigen Spaß, sondern haben auch richtig viel gelernt – über Handball, Teamgeist und Fairness. Ich hoffe sehr, dass wir bald wieder ein solches Camp auf die Beine stellen können!


Eure Bianka

Metzingen wird beim 12. Domstadtcup seiner Favoritenrolle gerecht


Unser jährlich ausgerichtetes Vorbereitungsturnier ist schon wieder Geschichte, wir können wieder einmal auf ein gelungenes Wochenende in Fritzlar zurückblicken. Durch das hochkarätige Teilnehmerfeld, 2 x 1. Bundesliga und 6 x 2. Bundesliga, sowie eine tadellos laufende Organisation, kann man ohne Abstriche von einem vollen Erfolg sprechen.

Alle teilnehmenden Mannschaften haben Handball auf allerhöchstem Niveau geboten und damit allen Zuschauern, die den Weg trotz des schönen Sommerwetters in die Halle gefunden haben, wieder einmal gezeigt, wie viel Leidenschaft, Emotion und vor allem Spaß in unserer Lieblingssportart steckt.


In den Gruppenspielen zeigte sich recht schnell, dass beide Erstligisten ihrer Favoritenrolle gerecht werden würden. In Gruppe A setzte sich der amtierende deutsche Pokalsieger TuS Metzingen und in Gruppe B die Sport-Union Neckarsulm aus der 1. Bundesliga jeweils mit 6:0 Punkten. Dahinter waren die Plätze aber heiß umkämpft, was man an der Turnierübersicht sicherlich sehen kann.
Am Samstagabend spielte dann auch noch unsere 1. Mannschaft gegen den Drittligaabsteiger HSG Gedern/Nidda ihr erstes Vorbereitungsspiel, welches leider knapp mit 24 : 25 verloren wurde. Man konnte aber auch schon sehr gute Ansätze im Zusammenspiel unseres neuen Kaders sehen. Die Chancenverwertung ist auf jeden Fall noch steigerungsfähig. Beide Torhüterinnen zeigten je eine Halbzeit, dass wir ein ausgezeichnetes Gespann auf dieser Position haben.

In den Platzierungsspielen am Sonntag legten alle Beteiligten noch einmal eine Schippe drauf. Im Spiel um Platz 7 setzte sich der TuS Lintfort, die schon zum elften Mal teilnahmen, Knapp gegen den VfL Weiblingen durch. Um Platz 5 entbrannte von Beginn an ein heißer Kampf, die Führung wechselte ständig und nachdem es am Ende Unentschieden stand, musste ein 7m-Werfen entscheiden. Der 1. FSV Mainz 05 besaß die besseren Nerven und verwies den SV Werder Bremen auf den 6. Platz. Unser Nachbar, die HSG Bad Wildungen Vipers, spielte ein starkes Turnier, nur leider im Spiel um Platz 3 ging dem sehr jungen Team etwas die Kraft aus und sie mussten dem SV Union Halle-Neustadt den Vortritt lassen. Das Finale hielt dann am Ende, was es auch versprach. Der TuS Metzingen lag lange Zeit mit bis zu 4 Toren in Front, aber die Sport-Union aus Neckarsulm ließ sich nicht abschütteln und glich Mitte der 2. Hälfte aus. Am Ende waren es kleine Fehler, die der Pokalsieger aus Metzingen konsequent bestrafte und am Ende knapp, aber verdient, als Sieger den Pokal in die Höhe stemmen konnte. Als beste Spielerin wurde von allen Trainern/-innen die Kreisläuferin der Vipers aus Bad Wildungen, Nele Wenzel, gewählt die auch gleichzeitig mit 19 Toren beste Torschützin des Turniers war.

Ein großer Dank geht an unsere beiden Frauenmannschaften und an die helfenden Elternteile unserer Jugendspieler und -innen die bei der Vor- und Nachbereitung, dem Verkauf und beim Kuchenbacken den gezeigten sportlichen Leistungen in nichts nachstanden. Ihr habt für einen reibungslosen Ablauf gesorgt, so dass unser Verein ein sehr guter Gastgeber sein konnte. Es hat Spaß gemacht und gleichzeitig gezeigt, zu was wir gemeinsam in der Lage sind.

Natürlich kann man so ein Event nicht ohne externe Unterstützung auf die Beine stellen. Vielen Dank an das GenoHotel Baunatal, an unseren Hauptsponsor Buck Vermessung, die Hütt Brauerei und die Edeka Märkte Pollmer in Wabern und Schäfer in Fritzlar, sowie das Team vom „Haus an der Eder“, die für die leckere Verpflegung am Wochenende gesorgt haben.

Alle zusammen haben wir am Wochenende ein TEAM gebildet und ein unvergessliches Erlebnis auf die Beine gestellt.


„Erfolg beginnt mit einem gemeinsamen Ziel und endet mit einer starken Teamarbeit.“



  saison 2023/2024

oberliga


Josepha Kallenberg

3. Liga


Chantal Reimbold

Fritzlar liegt nach 18 Minuten schon uneinholbar zurück


© Pressebilder Hahn - Artikel HNA Ralf Ohm

 

Muss die Mannschaft der SV Germania Fritzlar auf die Couch? Scheint so. Denn schon wieder hat der heimische Handball-Drittligist in der ersten Hälfte die nötige Präsenz vermissen lassen, lag schon zur Halbzeit uneinholbar zurück und musste sich am Ende Fortuna Düsseldorf mit 27:34 (11:20) beugen.

Düsseldorf - „Ich weiß auch nicht, woran es liegt. Die Vorbereitung war gut, die Mädels motiviert und wir wussten, was auf uns zukommt“, wirkt Trainer Cojocar ratlos angesichts der chronischen Startschwierigkeiten seiner Schützlinge. Zwar musste er auf Luisa Krüger (krank) verzichten, doch dafür war Hannah Berk wieder dabei. Der gewohnte Mini-Kader also, der nach Berks Treffer zum 0:1 genau 30 Sekunden in den Genuss der einzigen Führung kam.



Dann folgten ein 5:0-Lauf der Gastgeberinnen zum 5:1 (6.) sowie nach dem 5:2 durch Lena Dietrich (6.) sogar sechs Treffer in Folge für die Fortuna (13., 11:2). Spätestens beim 14:4 (18.) drohte den Gästen ein Debakel. „Lucky“ Cojocar griff mit seiner zweiten Auszeit ein, verlangte „mehr Aggressivität“ und „mehr Miteinander“ in der eigenen 6:0-Deckung.

Die zog gegen Düsseldorfs Rückraumspielerinnen Amelie Knippert (6), Lea Otten (4) und Leonie Heinrichs (4) imme wieder den Kürzeren, ließ sowohl Lea Gürbig wie auch Paula Küllmer im SVG-Tor im Stich. Zudem holten die Kreisläuferinnen Laura Freude und Sarah Bertelsmann reihenweise Siebenmeter heraus, die Leonie Berger (7/7) sicher verwandelte. Dagegen ließ sich Fritzlars Aufbaureihe immer wieder festmachen, der eigene Tempogegenstoß fand erst nach der Pause statt. Ausgelöst durch eine Umstellung der Defensive auf ein offensiveres System (5:1, 3:3). Die hatte einige Ballgewinne zur Folge, die die Domstädterinnen per erster und zweiter Welle zu veredeln wussten. Zudem steigerten sich Chantal Reimbold und Melina Hahn, Linkshänderin Berk unterstrich zumindest über Rechtsaußen ihre Torgefährlichkeit.

Zwischen der 47. und der 53. Minute gelang sogar ein 6:0-Lauf zum 30:26, den allerdings Amelie Knippert postewendend mit zwei Treffern konterte. Spätestens als Maria Kiwa danach einen Siebenmeter verwarf, war die Partie entschieden. Immerhin hatte Fritzlar die zweite Halbzeit gewonnen. Ein schwacher Trost.

Kirchhof II scheitert am Derby erneut an SVG-Torfrau Küllmer

© Pressebild Richard Kasiewicz - Artikel HNA Ralf Ohm


Im Nachbarduell der Handball-Oberliga hatte erneute die SV Germania Fritzlar die Nase vorn. Die SG 09 Kirchhof scheiterte beim 27:33 wie im Hinspiel an Torfrau Paula Küllmer.


Melsungen – Spielentscheidende Szenen sind in einem Handballspiel schwer auszumachen. Dazu fallen einfach zu viele Tore. Phasen, in denen sich die Waage zugunsten einer Mannschaft neigt, schon eher. Die letzten fünf Minuten der ersten Hälfte des Oberliga-Derbys zwischen der SG 09 Kirchhof II und SVG Fritzlar waren so eine.


Da hatten sich die Gastgerinnen Küllmers Paraden zum Trotz mühsam wieder herangekämpft, ja sogar durch die Außen Herbst und Lucas zum 9:9 ausgeglichen, als ihnen eine Zeitstrafe für Maren Kleinhenz die Chance zur ersten Führung eröffnete. Doch sie blieb ungenutzt. „Da haben wir wohl zu viel gewollt“, mutmaßte SG-Trainer Denk angesichts der hektischen Angriffsversuche seiner Schützlinge. Der Gegner war cooler. Mit einer Spielerin weniger ging er in Führung (durch Xenia Ahrend). Und als er danach selbst in den Genuss einer Überzahl kam, kannte Rechtsaußen Kallenberg kein Perdon, erzielte drei Tore zur 14:10-Pausenführung der Gäste. Der Anfang vom Ende von Kirchhofs Hoffnungen auf eine Überraschung gegen den Tabellenzweiten, der seiner Favoritenrolle mit einem 33:27-Erfolg in der Höhle der Löwen vollauf gerecht wurde.


Kallenbergs Dreier sorgt für Pausenführung


„Wir haben voll durchgezogen“, frohlockte Josepha Kallenberg, die den zweiten Derbysieg gegen die Zweitliga-Reserve zielsicher eingeleitet hatte. „Gut freigespielt, hoch gesprungen, lange geflogen und Torfrau Rehbein ausgeguckt“, erklärte die Flügelspielerin ihr sehenswertes Handwerk. Derlei Kaltschnäuzigkeit vermisste Martin Denk bei seiner Mannschaft: „Wir waren nicht frech genug.“ Direkt nach dem Wechsel von Fritzlars Tempogegenstößen überrumpelt, versuchten sie sich trotz eines 11:18-Rückstandes (36.) an einer Aufholjagd, ließen dabei erneut zu viele Chancen liegen. Weil die überragende Paula Küllmer eben nie nachließ und auch ihre Vorderleute immer eine Antwort auf die gegnerischen Annäherungsversuche hatte.


Etwa als Marie Sauerwald auf 15:20 verkürzte (40.) und die SVG-Torhüterin Jana Herbst und Andra Luca danach zwei „Freie“ aus der Nahwurfzone wegnahm. Als „Dank“ erhöhte Chantal Reimbold mit zwei Treffern auf 15:22 (43.). Die lange verletzte Rückraumspielerin, die nach dem Wechsel so richtig aufblühte und von Kirchhofs Deckung nicht zu halten war.

Den Rest besorgte die quirlige Spielmacherin Luisa Krüger, die mit ihrem Tor zum 26:31 zwei Minuten vor dem Ende das erste Siegeslächeln auf die Gesichter ihrer Teamkameradinnen zauberte. Was noch lange nach dem Schlusspfiff anhielt, während sich der Verlierer gar nicht mal so sehr grämen musste. „Er hatte“, so ihr fairer Coach, „gegen eine Top-Mannschaft verloren.“


oberliga


Lena Dietrich

3. Liga


Chantal Reimbold

Fritzlar liegt nach 18 Minuten schon uneinholbar zurück


© Pressebilder Hahn - Artikel HNA Ralf Ohm

 

Muss die Mannschaft der SV Germania Fritzlar auf die Couch? Scheint so. Denn schon wieder hat der heimische Handball-Drittligist in der ersten Hälfte die nötige Präsenz vermissen lassen, lag schon zur Halbzeit uneinholbar zurück und musste sich am Ende Fortuna Düsseldorf mit 27:34 (11:20) beugen.

Düsseldorf - „Ich weiß auch nicht, woran es liegt. Die Vorbereitung war gut, die Mädels motiviert und wir wussten, was auf uns zukommt“, wirkt Trainer Cojocar ratlos angesichts der chronischen Startschwierigkeiten seiner Schützlinge. Zwar musste er auf Luisa Krüger (krank) verzichten, doch dafür war Hannah Berk wieder dabei. Der gewohnte Mini-Kader also, der nach Berks Treffer zum 0:1 genau 30 Sekunden in den Genuss der einzigen Führung kam.



Dann folgten ein 5:0-Lauf der Gastgeberinnen zum 5:1 (6.) sowie nach dem 5:2 durch Lena Dietrich (6.) sogar sechs Treffer in Folge für die Fortuna (13., 11:2). Spätestens beim 14:4 (18.) drohte den Gästen ein Debakel. „Lucky“ Cojocar griff mit seiner zweiten Auszeit ein, verlangte „mehr Aggressivität“ und „mehr Miteinander“ in der eigenen 6:0-Deckung.

Die zog gegen Düsseldorfs Rückraumspielerinnen Amelie Knippert (6), Lea Otten (4) und Leonie Heinrichs (4) imme wieder den Kürzeren, ließ sowohl Lea Gürbig wie auch Paula Küllmer im SVG-Tor im Stich. Zudem holten die Kreisläuferinnen Laura Freude und Sarah Bertelsmann reihenweise Siebenmeter heraus, die Leonie Berger (7/7) sicher verwandelte. Dagegen ließ sich Fritzlars Aufbaureihe immer wieder festmachen, der eigene Tempogegenstoß fand erst nach der Pause statt. Ausgelöst durch eine Umstellung der Defensive auf ein offensiveres System (5:1, 3:3). Die hatte einige Ballgewinne zur Folge, die die Domstädterinnen per erster und zweiter Welle zu veredeln wussten. Zudem steigerten sich Chantal Reimbold und Melina Hahn, Linkshänderin Berk unterstrich zumindest über Rechtsaußen ihre Torgefährlichkeit.

Zwischen der 47. und der 53. Minute gelang sogar ein 6:0-Lauf zum 30:26, den allerdings Amelie Knippert postewendend mit zwei Treffern konterte. Spätestens als Maria Kiwa danach einen Siebenmeter verwarf, war die Partie entschieden. Immerhin hatte Fritzlar die zweite Halbzeit gewonnen. Ein schwacher Trost.

Fritzlar per Achterbahn zum 28:23-Erfolg

© Pressebild Hahn - Artikel HNA Kornelia Wilhelm


Der SV Germania Fritzlar bleibt zu Hause eine Macht. Mit einem 28:23 (16:8)-Sieg im Verfolgerduell gegen die TSG Eddersheim wahrten die Gastgeberinnen ihre makellose Heimbilanz in der Handball-Oberliga. Nach einer Aufholjagd der Gäste, die ihnen eine 19:18-Führung (45.) bescherte, bewies der Tabellenzweite Nervenstärke und drehte den Spieß mit einem 6:0-Lauf um, der die Vorentscheidung brachte.

Fritzlar - Mit einer ungewöhnlichen Aufstellung ging´s los: Für die verletzte Chantal Reimbold rückte Lena Dietrich in den rechten Rückraum. „Das war erst mal ungewohnt, aber dann funktionierte es“, erklärte die etatmäßige Außen und sorgte mit ihrem Durchbruch für die 4:2-Führung (11.). Der Beginn einer Dominanz, die sich nach einer holprigen Anfangsphase über 10:5 (22.) per Tempogegenstoß durch Dietrich fortsetzte. Während die Gäste mit Fehlern im Spielaufbau zu kämpfen hatten und zunehmend an der starken Paula Küllmer im SVG-Tor scheiterten, sorgte ein Dreierpack durch Xenia Ahrend, Laura Radig und Josepha Kallenberg für eine komfortable Halbzeitführung.


Ein Signal das nach dem Wechsel verpuffte. „Da waren wir vorne und hinten viel zu passiv“, monierte SVG-Trainer Milan Cermak. Was die Südhessen postwendend nutzten. Insbesondere die Halblinke Giulia Lützkendorf taute auf, sorgte mit ihren Treffern für den Anschluss und den 18:18-Ausgleich (44.). Sina Gottfried gelang gar das 18:19 (45.).

Die Gastgeberinnen wankten, aber sie fielen nicht. „Eddersheim hat Druck aufgebaut und eine Schippe drauf gepackt“, erklärte Josepha Kallenberg die vorübergehende Trendwende. Die die Außen und ihr Team aber umso mehr anstachelte: „Schließlich haben wir mehr Kampfgeist bewiesen.“ Als nämlich Antonia Icke frei vom Kreis zum Ausgleich (46., 19:19) traf und Laura Radig, Marleen Krause (2) und Kallenberg (2) nachlegten. Und mit dem Tabellendritten auf der Zielgeraden kurzen Prozess machten, wozu auch die eingewechselte Lea Gürbig mit ihren Paraden beitrug.

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Luisa Krüger

3. Liga


Chantal Reimbold

Fritzlar liegt nach 18 Minuten schon uneinholbar zurück


© Pressebilder Hahn - Artikel HNA Ralf Ohm

 

Muss die Mannschaft der SV Germania Fritzlar auf die Couch? Scheint so. Denn schon wieder hat der heimische Handball-Drittligist in der ersten Hälfte die nötige Präsenz vermissen lassen, lag schon zur Halbzeit uneinholbar zurück und musste sich am Ende Fortuna Düsseldorf mit 27:34 (11:20) beugen.

Düsseldorf - „Ich weiß auch nicht, woran es liegt. Die Vorbereitung war gut, die Mädels motiviert und wir wussten, was auf uns zukommt“, wirkt Trainer Cojocar ratlos angesichts der chronischen Startschwierigkeiten seiner Schützlinge. Zwar musste er auf Luisa Krüger (krank) verzichten, doch dafür war Hannah Berk wieder dabei. Der gewohnte Mini-Kader also, der nach Berks Treffer zum 0:1 genau 30 Sekunden in den Genuss der einzigen Führung kam.



Dann folgten ein 5:0-Lauf der Gastgeberinnen zum 5:1 (6.) sowie nach dem 5:2 durch Lena Dietrich (6.) sogar sechs Treffer in Folge für die Fortuna (13., 11:2). Spätestens beim 14:4 (18.) drohte den Gästen ein Debakel. „Lucky“ Cojocar griff mit seiner zweiten Auszeit ein, verlangte „mehr Aggressivität“ und „mehr Miteinander“ in der eigenen 6:0-Deckung.

Die zog gegen Düsseldorfs Rückraumspielerinnen Amelie Knippert (6), Lea Otten (4) und Leonie Heinrichs (4) imme wieder den Kürzeren, ließ sowohl Lea Gürbig wie auch Paula Küllmer im SVG-Tor im Stich. Zudem holten die Kreisläuferinnen Laura Freude und Sarah Bertelsmann reihenweise Siebenmeter heraus, die Leonie Berger (7/7) sicher verwandelte. Dagegen ließ sich Fritzlars Aufbaureihe immer wieder festmachen, der eigene Tempogegenstoß fand erst nach der Pause statt. Ausgelöst durch eine Umstellung der Defensive auf ein offensiveres System (5:1, 3:3). Die hatte einige Ballgewinne zur Folge, die die Domstädterinnen per erster und zweiter Welle zu veredeln wussten. Zudem steigerten sich Chantal Reimbold und Melina Hahn, Linkshänderin Berk unterstrich zumindest über Rechtsaußen ihre Torgefährlichkeit.

Zwischen der 47. und der 53. Minute gelang sogar ein 6:0-Lauf zum 30:26, den allerdings Amelie Knippert postewendend mit zwei Treffern konterte. Spätestens als Maria Kiwa danach einen Siebenmeter verwarf, war die Partie entschieden. Immerhin hatte Fritzlar die zweite Halbzeit gewonnen. Ein schwacher Trost.

Aufholjagd nicht belohnt

© Pressebild Hahn - Artikel HNA Kornelia Wilhelm


Fritzlar – Des einen Freud, des anderen Leid und des Zuschauers Unterhaltung: Danach sah es im Nordhessenderby zwischen dem SV Germania Fritzlar und der HSG Hoof/Sand/Wolfhagen in der Handball-Oberliga der Frauen über weite Strecken allerdings gar nicht aus. Bis die Partie nach einem Fünf-Tore-Vorsprung der Gastgeberinnen doch noch zu kippen drohte.


Als dem Gäste-Team von Trainer Chris Ludwig nämlich eine starke Aufholjagd gelang, die in einer mitreißenden Schlussphase für einen wahren Handball-Krimi sorgte. Den entschieden die Domstädterinnen dann in letzter Sekunde mit 28:27 (16:12) für sich.


„Als ich gehört habe, dass der Ball an den Pfosten geflogen ist, war ich einfach nur glücklich“, freute sich Paula Küllmer nach Spielende. Der SVG-Torhüterin war es zu verdanken, dass ihr Team überhaupt über zwei Punkte jubeln konnte. Denn in letzter Sekunde lenkte sie mit ihren Fingern den Wurf von HSG-Kreisläuferin Kirsten Bänfer an den Pfosten.

„Ich hätte nicht gedacht, dass wir noch einmal so stark zurückkommen“, zeigte sich HSG-Trainer Ludwig zwar enttäuscht aber auch voll des Lobes, nachdem seine Mannschaft noch vor der Pause hatte abreißen lassen müssen. Auch die Folge einiger Zeitstrafen, die sich der Tabellenzweite zunutze machen konnte und in einen Gastgeberlauf umwandelte, den das Team von Milan Cermak in der zweiten Hälfte zunächst fortzusetzen wusste, „bis wir unsere Chancen nicht mehr so konsequent verwandelt haben.“


Ab da erlebte der SVG-Coach eine gewisse Unsicherheit im Spiel seiner Schützlinge, die nach dem 21:16 (42.) im 24:24-Ausgleich mündete und für einen packenden Verlauf und eine hitzige Schlussminute sorgte. „Aus der Phase haben wir uns dann kämpferisch wieder herausgezogen“, freute sich Spielmacherin Luisa Krüger über die erneute Führung, die ihr zusammen mit Chantal Reinbold nach dem 25:25-Ausgleich zum 27:25 (58.) gelungen war. Der Tabellenneunte gab sich dennoch nicht geschlagen.

Gestützt auf die starke Dominique Sawyer im Tor erzielten Paulina Ulrich und Franziska Chmurski abermals den Ausgleich, ehe Fritzlars Außen Laura Radig mit ihrem Übergang an den Kreis den entscheidenden Siebenmeter herausholte. Den verwandelte Xenia Ahrend sicher zum Siegtreffer. (Kornelia Wilhelm)

SVG: Küllmer (17 Paraden/27 Gegentore), Gürbig (n.e.); Dietrich 2, Radig 2, Reimbold 7, Ahrend 6/4, Israel, Albus, Kallenberg, Oschmann 3, Kleinhenz 3, Icke 1, Krüger 4.

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Lena Dietrich, Laura Radig, Luisa Krüger, Paula Küllmer

3. Liga


Chantal Reimbold

Fritzlar liegt nach 18 Minuten schon uneinholbar zurück


© Pressebilder Hahn - Artikel HNA Ralf Ohm

 

Muss die Mannschaft der SV Germania Fritzlar auf die Couch? Scheint so. Denn schon wieder hat der heimische Handball-Drittligist in der ersten Hälfte die nötige Präsenz vermissen lassen, lag schon zur Halbzeit uneinholbar zurück und musste sich am Ende Fortuna Düsseldorf mit 27:34 (11:20) beugen.

Düsseldorf - „Ich weiß auch nicht, woran es liegt. Die Vorbereitung war gut, die Mädels motiviert und wir wussten, was auf uns zukommt“, wirkt Trainer Cojocar ratlos angesichts der chronischen Startschwierigkeiten seiner Schützlinge. Zwar musste er auf Luisa Krüger (krank) verzichten, doch dafür war Hannah Berk wieder dabei. Der gewohnte Mini-Kader also, der nach Berks Treffer zum 0:1 genau 30 Sekunden in den Genuss der einzigen Führung kam.



Dann folgten ein 5:0-Lauf der Gastgeberinnen zum 5:1 (6.) sowie nach dem 5:2 durch Lena Dietrich (6.) sogar sechs Treffer in Folge für die Fortuna (13., 11:2). Spätestens beim 14:4 (18.) drohte den Gästen ein Debakel. „Lucky“ Cojocar griff mit seiner zweiten Auszeit ein, verlangte „mehr Aggressivität“ und „mehr Miteinander“ in der eigenen 6:0-Deckung.

Die zog gegen Düsseldorfs Rückraumspielerinnen Amelie Knippert (6), Lea Otten (4) und Leonie Heinrichs (4) imme wieder den Kürzeren, ließ sowohl Lea Gürbig wie auch Paula Küllmer im SVG-Tor im Stich. Zudem holten die Kreisläuferinnen Laura Freude und Sarah Bertelsmann reihenweise Siebenmeter heraus, die Leonie Berger (7/7) sicher verwandelte. Dagegen ließ sich Fritzlars Aufbaureihe immer wieder festmachen, der eigene Tempogegenstoß fand erst nach der Pause statt. Ausgelöst durch eine Umstellung der Defensive auf ein offensiveres System (5:1, 3:3). Die hatte einige Ballgewinne zur Folge, die die Domstädterinnen per erster und zweiter Welle zu veredeln wussten. Zudem steigerten sich Chantal Reimbold und Melina Hahn, Linkshänderin Berk unterstrich zumindest über Rechtsaußen ihre Torgefährlichkeit.

Zwischen der 47. und der 53. Minute gelang sogar ein 6:0-Lauf zum 30:26, den allerdings Amelie Knippert postewendend mit zwei Treffern konterte. Spätestens als Maria Kiwa danach einen Siebenmeter verwarf, war die Partie entschieden. Immerhin hatte Fritzlar die zweite Halbzeit gewonnen. Ein schwacher Trost.

Lösungen gefunden: SV Germania Fritzlar bringt Weiterstadt erste Niederlage bei

© Pressebild Hahn - Artikel HNA Sebastian Schmidt


Sie haben den Yellow Tigers den Zahn gezogen. Der HSG Weiterstadt/B./W. die erste Saisonniederlage beigebracht. Sich für das 27:32 im Hinspiel revanchiert und beim 33:30 (14:15) im Topspiel der Oberliga die positive Entwicklung unter Trainer Milan Cermak weiter vorangebracht.

Fritzlar – Durch den siebten Heimsieg in Serie liegen die Handballerinnen des SV Germania Fritzlar nur noch zwei Punkte hinter der HSG. Doch von Kampfansagen keine Spur. „Wir haben keinen Druck und fahren gut damit, uns Woche für Woche neuen Aufgaben zu stellen“, sagte Trainer Cermak. Die Herausforderung gegen den Spitzenreiter bestand vor allem darin, Lösungen gegen die 4:2-, mehr noch die 3:3-Deckung zu finden. Im ersten Durchgang waren Einläufer der Außen Lena Dietrich und Laura Radig vielversprechend. „Das ist das einfachste Mittel gegen eine offensive Abwehr“, erklärte Cermak.


Dennoch lief die Germania bis zum 6:7 (12., Lea Trenado Lopez) stets einem Rückstand hinterher. Zu viele Durchbrüche gelangen den quirligen Gästen. „Wir haben ihr nicht genug geholfen“, sagte der SVG-Coach mit Blick auf Torfrau Paula Küllmer, die vergleichsweise wenig Chancen hatte, ein Faktor zu werden. Doch sie fand ein Mittel – und schwang sich mal wieder zur Siebenmeter-Töterin auf.

Küllmer entschärft fünf Siebenmeter

Nathalie Krause vor und nach der Pause, deren Mitspielerinnen Lea Trenado Lopez, Lisa Scholz sowie Celina Schwartzkopf ebenfalls im zweiten Durchgang vergaben vor Küllmer vom Punkt. Auch bei weiteren freien Bällen versagten den HSG-Spielerinnen die Nerven. „Paula ist in ihre Köpfe gekommen“, konnte Cermak mit Fug und Recht behaupten.


Mindestens genauso wichtig war aber, „dass wir uns mehr angeboten haben als in der ersten Halbzeit“, wie der Coach wahrnahm. Denn zunächst lag zu viel Verantwortung auf den Schultern von Xenia Ahrend. Doch nach und nach stieg auch bei ihren Nebenleuten das Selbstvertrauen. Letztmalig lag die Germania beim 18:19 durch Krause in Rückstand (38.).

Siebter Feldspieler entscheidend

„Wir haben es geschafft, dass der Gegner an sich gezweifelt hat. Entscheidend war dann der siebte Feldspieler“, erklärte Luisa Krüger den Gamechanger. Das Risiko, das belohnt wurde, weil Fritzlar seine Angriffe klug vortrug und sich in der entscheidenden Phase fast keine Fehler mehr erlaubte. Mit geschickten Verlagerungen zogen sie die HSG-Abwehr auseinander. Ein 3:0-Lauf durch Tore von Luisa Krüger, der aufmerksamen Sarah Oschmann und Lena Dietrich zum 30:27 war die Vorentscheidung (54.).


Als Krüger auf 32:28 stellte (58.), stand die Halle Kopf. „Das hat Spaß gemacht. Nächste Woche im Derby in Korbach müssen wir wieder mit viel Widerstand rechnen“, blickte die 22-Jährige auf den Jahresabschluss bei der HSG Twistetal voraus. Verbunden mit der Chance, für zumindest 24 Stunden nach Pluspunkten mit Weiterstadt gleichzuziehen.


SVG: Küllmer (15 P./30 GT), Gürbig - Dietrich 5, Radig 4, Reimbold 4, Simon, Ahrend 10/2, Albus 1, M. Krause, Oschmann 2, Barth, Icke 1, Krüger 6.

HSG: Ramp (8/25), Manger (3/8) - Weber, Scholz 5, Bork, Hess 2, Kasartzoglou 3, L. Trenado Lopez 7/2, N. Krause 3, Schwartzkopf 1, Eilers 3, Wamser 1, J. Trenado Lopez 5.

SR: A. Ernst/M. Henkel. Z: 180. Siebenmeter: 2/2:2/7. Zeitstrafen: 6:8-Minuten.

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Chantal Reimbold

3. Liga


Chantal Reimbold

Fritzlar liegt nach 18 Minuten schon uneinholbar zurück


© Pressebilder Hahn - Artikel HNA Ralf Ohm

 

Muss die Mannschaft der SV Germania Fritzlar auf die Couch? Scheint so. Denn schon wieder hat der heimische Handball-Drittligist in der ersten Hälfte die nötige Präsenz vermissen lassen, lag schon zur Halbzeit uneinholbar zurück und musste sich am Ende Fortuna Düsseldorf mit 27:34 (11:20) beugen.

Düsseldorf - „Ich weiß auch nicht, woran es liegt. Die Vorbereitung war gut, die Mädels motiviert und wir wussten, was auf uns zukommt“, wirkt Trainer Cojocar ratlos angesichts der chronischen Startschwierigkeiten seiner Schützlinge. Zwar musste er auf Luisa Krüger (krank) verzichten, doch dafür war Hannah Berk wieder dabei. Der gewohnte Mini-Kader also, der nach Berks Treffer zum 0:1 genau 30 Sekunden in den Genuss der einzigen Führung kam.



Dann folgten ein 5:0-Lauf der Gastgeberinnen zum 5:1 (6.) sowie nach dem 5:2 durch Lena Dietrich (6.) sogar sechs Treffer in Folge für die Fortuna (13., 11:2). Spätestens beim 14:4 (18.) drohte den Gästen ein Debakel. „Lucky“ Cojocar griff mit seiner zweiten Auszeit ein, verlangte „mehr Aggressivität“ und „mehr Miteinander“ in der eigenen 6:0-Deckung.

Die zog gegen Düsseldorfs Rückraumspielerinnen Amelie Knippert (6), Lea Otten (4) und Leonie Heinrichs (4) imme wieder den Kürzeren, ließ sowohl Lea Gürbig wie auch Paula Küllmer im SVG-Tor im Stich. Zudem holten die Kreisläuferinnen Laura Freude und Sarah Bertelsmann reihenweise Siebenmeter heraus, die Leonie Berger (7/7) sicher verwandelte. Dagegen ließ sich Fritzlars Aufbaureihe immer wieder festmachen, der eigene Tempogegenstoß fand erst nach der Pause statt. Ausgelöst durch eine Umstellung der Defensive auf ein offensiveres System (5:1, 3:3). Die hatte einige Ballgewinne zur Folge, die die Domstädterinnen per erster und zweiter Welle zu veredeln wussten. Zudem steigerten sich Chantal Reimbold und Melina Hahn, Linkshänderin Berk unterstrich zumindest über Rechtsaußen ihre Torgefährlichkeit.

Zwischen der 47. und der 53. Minute gelang sogar ein 6:0-Lauf zum 30:26, den allerdings Amelie Knippert postewendend mit zwei Treffern konterte. Spätestens als Maria Kiwa danach einen Siebenmeter verwarf, war die Partie entschieden. Immerhin hatte Fritzlar die zweite Halbzeit gewonnen. Ein schwacher Trost.

Fritzlar dank 28:24 gegen Lumdatal mit makelloser Heimbilanz

© Pressebild Hahn - Artikel HNA Kornelia Wilhelm


Es gibt Spiele, die lassen sich in die Kategorie einordnen: Mit wenig Glanz zwei wichtige Punkte erkämpft. Der 28:24 (13:12)-Erfolg des SV Germania Fritzlar gegen die HSG Lumdatal in der Handball-Oberliga war so eins, als eine Leistungssteigerung den Gastgeberinnen zum Abschluss der Hinrunde eine makellose Heimbilanz bescherte.

Fritzlar - „Ein Arbeitssieg“, bekannte denn auch Milan Cermak nachdem der Außenseiter sich von Beginn an als ebenbürtiger Gegner erwiesen hatte. Der dem SVG-Trainer und seinem Team die positive Erkenntnis lieferte, dass „wir auch solche Spiele gewinnen können, in denen es nicht so gut läuft.“



Zwar konnte die Germania zumeist vorlegen, doch die Mittelhessinnen hatten die passende Antwort parat. Angeführt durch die stark aufspielende Anna-Lena Boulouednine (10/4 Tore) im Rückraum, die obendrein mit ihrer Kollegin Leona Parma (6) am Kreis bestens harmonierte. „Da hatten wir wenig Zugriff“, erklärte Cermak. Die Folge: Die Gäste ließen sich nicht abschütteln.

Bis der Drittliga-Aufsteiger nach dem Wechsel einen Zahn zulegte. Im Deckungszentrum mit Anna Holeczy, die neben Luisa Krüger für die verletzte Antonia Icke in die Bresche sprang. Und im Angriff. „Wir konnten das Spiel dann breiter anlegen“, befand Außen Lena Dietrich, die mit drei Treffern maßgeblich an der 18:14-Führung (38.) beteiligt war.


Ein Lauf, den das Cermak-Team - angeführt von der unermüdlichen Chantal Reimbold - zunächst fortsetzen konnte. Auch auf Boulouednines Anschlusstreffer zum 21:20 (49.) hatten die Gastgeberinnen eine Antwort: Reimbolds Treffer sieben und acht zum 28:23 (58.) - die Entscheidung.


oberliga


Paula Küllmer

3. Liga


Chantal Reimbold

Fritzlar liegt nach 18 Minuten schon uneinholbar zurück


© Pressebilder Hahn - Artikel HNA Ralf Ohm

 

Muss die Mannschaft der SV Germania Fritzlar auf die Couch? Scheint so. Denn schon wieder hat der heimische Handball-Drittligist in der ersten Hälfte die nötige Präsenz vermissen lassen, lag schon zur Halbzeit uneinholbar zurück und musste sich am Ende Fortuna Düsseldorf mit 27:34 (11:20) beugen.

Düsseldorf - „Ich weiß auch nicht, woran es liegt. Die Vorbereitung war gut, die Mädels motiviert und wir wussten, was auf uns zukommt“, wirkt Trainer Cojocar ratlos angesichts der chronischen Startschwierigkeiten seiner Schützlinge. Zwar musste er auf Luisa Krüger (krank) verzichten, doch dafür war Hannah Berk wieder dabei. Der gewohnte Mini-Kader also, der nach Berks Treffer zum 0:1 genau 30 Sekunden in den Genuss der einzigen Führung kam.



Dann folgten ein 5:0-Lauf der Gastgeberinnen zum 5:1 (6.) sowie nach dem 5:2 durch Lena Dietrich (6.) sogar sechs Treffer in Folge für die Fortuna (13., 11:2). Spätestens beim 14:4 (18.) drohte den Gästen ein Debakel. „Lucky“ Cojocar griff mit seiner zweiten Auszeit ein, verlangte „mehr Aggressivität“ und „mehr Miteinander“ in der eigenen 6:0-Deckung.

Die zog gegen Düsseldorfs Rückraumspielerinnen Amelie Knippert (6), Lea Otten (4) und Leonie Heinrichs (4) imme wieder den Kürzeren, ließ sowohl Lea Gürbig wie auch Paula Küllmer im SVG-Tor im Stich. Zudem holten die Kreisläuferinnen Laura Freude und Sarah Bertelsmann reihenweise Siebenmeter heraus, die Leonie Berger (7/7) sicher verwandelte. Dagegen ließ sich Fritzlars Aufbaureihe immer wieder festmachen, der eigene Tempogegenstoß fand erst nach der Pause statt. Ausgelöst durch eine Umstellung der Defensive auf ein offensiveres System (5:1, 3:3). Die hatte einige Ballgewinne zur Folge, die die Domstädterinnen per erster und zweiter Welle zu veredeln wussten. Zudem steigerten sich Chantal Reimbold und Melina Hahn, Linkshänderin Berk unterstrich zumindest über Rechtsaußen ihre Torgefährlichkeit.

Zwischen der 47. und der 53. Minute gelang sogar ein 6:0-Lauf zum 30:26, den allerdings Amelie Knippert postewendend mit zwei Treffern konterte. Spätestens als Maria Kiwa danach einen Siebenmeter verwarf, war die Partie entschieden. Immerhin hatte Fritzlar die zweite Halbzeit gewonnen. Ein schwacher Trost.

Überragende Küllmer Garantin des Fritzlarer Derbysieges

© Pressebild Hahn - Artikel HNA Ralf Ohm


Es gibt Spiele, die lassen sich aufgrund ihres Verlaufs ausgiebig analysieren. Geradezu sezieren unter taktischen und spielerischen Gesichtspunkten. Oder auch mit Blick auf vermeintlich umstrittene Schiedsrichterentscheidungen. Dieses nicht. Dieses hatte einen Namen. Dieses bekam von einer einzigen Spielerin den Stempel aufgedrückt. „Wir sind allein an Paula Küllmer gescheitert“, stellte Martin Denk, Trainer der SG 09 Kirchhof II, geradezu resigniert fest, nachdem sich seine Mannschaft im Oberliga-Derby zwar kräftig gewehrt hatte, am Ende aber der SV Germania Fritzlar mit 25:20 (14:9) die Oberhand behielt.



Fritzlar - Eine Konsequenz von Küllmers 20 Paraden. SVG-Coach Cermak attestierte der 24-Jährigen Körlerin „eine Superleistung“ in dem Wissen, „dass sie uns mit ihren Paraden sehr geholfen hat.“ Besonders nach der Pause, als das Angriffsspiel seiner Mannschaft immer wilder wurde. „Zu viele Einzelaktionen“, monierte Milan Cermak, die ihn Ballgewinne der SG-Defensive mündeten, ohne dass der Gast daraus Kapital schlagen konnte.


Das eigene Umschaltspiel kam nicht recht auf Touren und Paula Küllmer entpuppte sich bei zahlreichen freien Chancen als unüberwindbares Hindernis. Die wehrte sogar drei Siebenmeter ab. Da nützte es auch nichts, dass sich ihre Kollegin Lisa-Marie Rehbein ebenfalls zu steigern wusste oder dass die nach der Pause eingewechselte Juliana Wagner der Kirchhofer Offensive mehr Struktur verlieh. Denn: Näher als bis auf drei Treffer (39. 16:13, 46. 19:16) kam die Zweitliga-Reserve nicht heran, war endgültig nach 57 Minuten geschlagen, als Luisa Krüger mit ihrem dritten Tor auf 24:18 erhöhte.

„Ich war im Flow“, erklärte Paula Küllmer ihren fulminanten Auftritt, der in der ersten Hälfte noch von einer starken Defensivleistung ihrer Vorderleute flankiert wurde. Die ließen keine Anspiele auf die torgefährliche Kreisläuferin Greta Kavaliauskaite zu, störten frühzeitig den Kirchhofer Spielaufbau und waren beim Umschaltspiel gewohnt hellwach.


Und lösten nach zähem Beginn als erste Mannschaft die Handbremse im Positionsangriff. Allen voran die agile Xenia Ahrend. Sie traf, Kirchhofs Pendant im linken Rückraum, Rica Wäscher, nicht. Nicht nur bei seiner Aufbauspielerin machte der SG-Coach daher mit zunehmender Spieldauer eine „Küllmer-Blockade“ aus.

Besonderen Beifall genoss Bibiana Huck bei ihrem Comeback-Tor zum 13:8 (29.). Die Linkshänderin war das letzte Mal für die Germania vor zwei Jahren am Ball. Und genoss die Derby-Atmosphäre: „Es war toll, den Mädels bei diesem Spiel helfen zu können.“

Eins ohne Diskussionsbedarf, was am Frust des Verlierers wenig änderte. Beim Sieger dagegen wurde eine Spielerin besonders gefeiert.

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Luisa Krüger

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Chantal Reimbold

Fritzlar liegt nach 18 Minuten schon uneinholbar zurück


© Pressebilder Hahn - Artikel HNA Ralf Ohm

 

Muss die Mannschaft der SV Germania Fritzlar auf die Couch? Scheint so. Denn schon wieder hat der heimische Handball-Drittligist in der ersten Hälfte die nötige Präsenz vermissen lassen, lag schon zur Halbzeit uneinholbar zurück und musste sich am Ende Fortuna Düsseldorf mit 27:34 (11:20) beugen.

Düsseldorf - „Ich weiß auch nicht, woran es liegt. Die Vorbereitung war gut, die Mädels motiviert und wir wussten, was auf uns zukommt“, wirkt Trainer Cojocar ratlos angesichts der chronischen Startschwierigkeiten seiner Schützlinge. Zwar musste er auf Luisa Krüger (krank) verzichten, doch dafür war Hannah Berk wieder dabei. Der gewohnte Mini-Kader also, der nach Berks Treffer zum 0:1 genau 30 Sekunden in den Genuss der einzigen Führung kam.



Dann folgten ein 5:0-Lauf der Gastgeberinnen zum 5:1 (6.) sowie nach dem 5:2 durch Lena Dietrich (6.) sogar sechs Treffer in Folge für die Fortuna (13., 11:2). Spätestens beim 14:4 (18.) drohte den Gästen ein Debakel. „Lucky“ Cojocar griff mit seiner zweiten Auszeit ein, verlangte „mehr Aggressivität“ und „mehr Miteinander“ in der eigenen 6:0-Deckung.

Die zog gegen Düsseldorfs Rückraumspielerinnen Amelie Knippert (6), Lea Otten (4) und Leonie Heinrichs (4) imme wieder den Kürzeren, ließ sowohl Lea Gürbig wie auch Paula Küllmer im SVG-Tor im Stich. Zudem holten die Kreisläuferinnen Laura Freude und Sarah Bertelsmann reihenweise Siebenmeter heraus, die Leonie Berger (7/7) sicher verwandelte. Dagegen ließ sich Fritzlars Aufbaureihe immer wieder festmachen, der eigene Tempogegenstoß fand erst nach der Pause statt. Ausgelöst durch eine Umstellung der Defensive auf ein offensiveres System (5:1, 3:3). Die hatte einige Ballgewinne zur Folge, die die Domstädterinnen per erster und zweiter Welle zu veredeln wussten. Zudem steigerten sich Chantal Reimbold und Melina Hahn, Linkshänderin Berk unterstrich zumindest über Rechtsaußen ihre Torgefährlichkeit.

Zwischen der 47. und der 53. Minute gelang sogar ein 6:0-Lauf zum 30:26, den allerdings Amelie Knippert postewendend mit zwei Treffern konterte. Spätestens als Maria Kiwa danach einen Siebenmeter verwarf, war die Partie entschieden. Immerhin hatte Fritzlar die zweite Halbzeit gewonnen. Ein schwacher Trost.

Fritzlar feiert hart erkämpften Arbeitssieg

© Pressebild Hahn - Artikel HNA Ralf Ohm


Nein so richtig zufrieden war Milan Cermak nicht, vollkommen unzufrieden aber auch nicht. „Das war ein erkämpfter Sieg“, bewertete der Trainer des SV Germania Fritzlar den 25:21 (13:12)-Erfolg des heimischen Handball-Oberligisten gegen die TSG Offenbach-Bürgel nach einem „durchaus etwas holprigen Auftritt“ seiner Schützlinge. Andererseits hob er positiv hervor, „dass man auch solche Spiele, wo nicht alles funktioniert, erst mal gewinnen muss.“

Fritzlar - Genau das tat der Tabellenzweite - mit einem furiosen Endspurt. Den leiteten Chantal Reimbold und Luisa Krüger mit ihren Treffern zum 22:19 (51.), dem erneut Krüger nach zwei von Reimbold vergebenen Siebenmetern das 23:19 (55.) folgen ließ. Das war die Entscheidung, zumal der Gastgeber nun auch seine konditionellen Vorteile ausspielen konnte.


Taktisch hatte sich die offensiver ausgerichtete Deckung ausgezahlt, die der SVG einige Ballgewinne plus erfolgreiche Umschaltmomente bescherte. Personell die Einwechslung von Paula Küllmer für die keineswegs enttäuschende Lea Gürbig (40.). Denn an ihr scheiterten nun auch die zuvor durchaus treffsicheren Kristin Amos und Nicole Reichert.

Bis zum 20:19 (47.) war‘s ein Spiel auf Augenhöhe. Die Chance es frühzeitig in die erwartet klaren Bahnen zu lenken, verpassten die Fritzlarerinnen, als sie sich einen 3:1-Vorsprung (9.) nehmen ließen. Die Gäste konterten zum 3:4 (12.) und blieben auch in der Folgezeit dran. „Uns fehlte der Zugriff und auch unsere ersten und zweite Welle hat nicht wie gewohnt funktioniert“, begründete der SVG-Coach die Probleme seiner Spielerinnen. Die darüber hinaus im Positionsangriff ihre Abschlüsse nicht gezielt genug ausspielten, was in einige Fahrkarten mündete.


Letztlich aber nicht in eine böse Überraschung. Sondern in einen glanzlosen Arbeitssieg sowie die Verlängerung der eigenen Erfolgsserie. Seit dem Fehlstart bei der HSG Weiterstadt/Braunshardt/Worfelden hat der Drittliga-Absteiger nur noch gewonnen. Und seinen zweiten Platz mit dem fünften Sieg in Folge untermauert. Auch das dürfte Milan Cermak gefallen haben.

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Lena Dietrich

3. Liga


Chantal Reimbold

Fritzlar liegt nach 18 Minuten schon uneinholbar zurück


© Pressebilder Hahn - Artikel HNA Ralf Ohm

 

Muss die Mannschaft der SV Germania Fritzlar auf die Couch? Scheint so. Denn schon wieder hat der heimische Handball-Drittligist in der ersten Hälfte die nötige Präsenz vermissen lassen, lag schon zur Halbzeit uneinholbar zurück und musste sich am Ende Fortuna Düsseldorf mit 27:34 (11:20) beugen.

Düsseldorf - „Ich weiß auch nicht, woran es liegt. Die Vorbereitung war gut, die Mädels motiviert und wir wussten, was auf uns zukommt“, wirkt Trainer Cojocar ratlos angesichts der chronischen Startschwierigkeiten seiner Schützlinge. Zwar musste er auf Luisa Krüger (krank) verzichten, doch dafür war Hannah Berk wieder dabei. Der gewohnte Mini-Kader also, der nach Berks Treffer zum 0:1 genau 30 Sekunden in den Genuss der einzigen Führung kam.



Dann folgten ein 5:0-Lauf der Gastgeberinnen zum 5:1 (6.) sowie nach dem 5:2 durch Lena Dietrich (6.) sogar sechs Treffer in Folge für die Fortuna (13., 11:2). Spätestens beim 14:4 (18.) drohte den Gästen ein Debakel. „Lucky“ Cojocar griff mit seiner zweiten Auszeit ein, verlangte „mehr Aggressivität“ und „mehr Miteinander“ in der eigenen 6:0-Deckung.

Die zog gegen Düsseldorfs Rückraumspielerinnen Amelie Knippert (6), Lea Otten (4) und Leonie Heinrichs (4) imme wieder den Kürzeren, ließ sowohl Lea Gürbig wie auch Paula Küllmer im SVG-Tor im Stich. Zudem holten die Kreisläuferinnen Laura Freude und Sarah Bertelsmann reihenweise Siebenmeter heraus, die Leonie Berger (7/7) sicher verwandelte. Dagegen ließ sich Fritzlars Aufbaureihe immer wieder festmachen, der eigene Tempogegenstoß fand erst nach der Pause statt. Ausgelöst durch eine Umstellung der Defensive auf ein offensiveres System (5:1, 3:3). Die hatte einige Ballgewinne zur Folge, die die Domstädterinnen per erster und zweiter Welle zu veredeln wussten. Zudem steigerten sich Chantal Reimbold und Melina Hahn, Linkshänderin Berk unterstrich zumindest über Rechtsaußen ihre Torgefährlichkeit.

Zwischen der 47. und der 53. Minute gelang sogar ein 6:0-Lauf zum 30:26, den allerdings Amelie Knippert postewendend mit zwei Treffern konterte. Spätestens als Maria Kiwa danach einen Siebenmeter verwarf, war die Partie entschieden. Immerhin hatte Fritzlar die zweite Halbzeit gewonnen. Ein schwacher Trost.

SVG lässt im Derby nichts anbrennen und feiert Kantersieg

© Pressebild Hahn - Artikel HNA Ralf Ohm


Wenn es denn noch eines Beweises bedurft hätte, hat ihn Germania Fritzlar spätestens am fünften Spieltag mit Auszeichnung erbracht: Der Drittliga-Absteiger ist in der Handball-Oberliga angekommen. Und wie. Beim 31:20 (17:11)-Erfolg im Derby bekam das Nachbar HSG Hoof/Sand/Wolfhagen zu spüren, der bis auf die Anfangsphase chancenlos war.


Hoof - „Es läuft immer besser“, freute sich Trainer Milan Cemak über den souveränen Auftritt seiner Schützlinge. Die nur in den ersten fünf Minuten (3:1) Probleme mit der offensiven HSG-Deckung hatten, dann aber die nötigen Lösungen fanden und Fahrt aufnahmen. Mit einem 4:0-Lauf drehten Laura Radig, Lena Dietrich, Luisa Krüger und Antonia Icke das Spiel (3:5), das nur noch bis zum 7:9 durch Karoline Happe (18.) halbwegs ausgeglichen blieb. Dann bescherten drei Tore in Folge den Gästen eine 12:7-Führung (20.), die Chantal Reimbold und Sarah Osachmann vor der Pause noch auf 17:11 (30.) ausbauten. Grundlage der Überlegenheit war eine kompakte 6:0-Deckung vor einer überragenden Paula Küllmer, die wenig Abschlüsse zuließ und mit ihren Ballgewinnen die eigene erste und zweite Welle nährte. Die Folge: leichte Tore, die die Gastgeberinnen zermürbten.


Die versuchten auch nach dem Wechsel, den Gegner durch Systemwechsel in der Abwehr zu überraschen, doch die Fritzlarerinnen hatten stets die passende Reaktion parat. Dazu den längeren Atem, so dass in der Schlussphase aus der sich längst abzeichnenden Niederlage für das Ludwig-Team noch eine Klatsche wurde. Für den SVG war‘s der vierte Sieg in Folge. Und der Sprung auf den zweiten Tabellenplatz. 

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Chantal Reimbold

3. Liga


Chantal Reimbold

Fritzlar liegt nach 18 Minuten schon uneinholbar zurück


© Pressebilder Hahn - Artikel HNA Ralf Ohm

 

Muss die Mannschaft der SV Germania Fritzlar auf die Couch? Scheint so. Denn schon wieder hat der heimische Handball-Drittligist in der ersten Hälfte die nötige Präsenz vermissen lassen, lag schon zur Halbzeit uneinholbar zurück und musste sich am Ende Fortuna Düsseldorf mit 27:34 (11:20) beugen.

Düsseldorf - „Ich weiß auch nicht, woran es liegt. Die Vorbereitung war gut, die Mädels motiviert und wir wussten, was auf uns zukommt“, wirkt Trainer Cojocar ratlos angesichts der chronischen Startschwierigkeiten seiner Schützlinge. Zwar musste er auf Luisa Krüger (krank) verzichten, doch dafür war Hannah Berk wieder dabei. Der gewohnte Mini-Kader also, der nach Berks Treffer zum 0:1 genau 30 Sekunden in den Genuss der einzigen Führung kam.



Dann folgten ein 5:0-Lauf der Gastgeberinnen zum 5:1 (6.) sowie nach dem 5:2 durch Lena Dietrich (6.) sogar sechs Treffer in Folge für die Fortuna (13., 11:2). Spätestens beim 14:4 (18.) drohte den Gästen ein Debakel. „Lucky“ Cojocar griff mit seiner zweiten Auszeit ein, verlangte „mehr Aggressivität“ und „mehr Miteinander“ in der eigenen 6:0-Deckung.

Die zog gegen Düsseldorfs Rückraumspielerinnen Amelie Knippert (6), Lea Otten (4) und Leonie Heinrichs (4) imme wieder den Kürzeren, ließ sowohl Lea Gürbig wie auch Paula Küllmer im SVG-Tor im Stich. Zudem holten die Kreisläuferinnen Laura Freude und Sarah Bertelsmann reihenweise Siebenmeter heraus, die Leonie Berger (7/7) sicher verwandelte. Dagegen ließ sich Fritzlars Aufbaureihe immer wieder festmachen, der eigene Tempogegenstoß fand erst nach der Pause statt. Ausgelöst durch eine Umstellung der Defensive auf ein offensiveres System (5:1, 3:3). Die hatte einige Ballgewinne zur Folge, die die Domstädterinnen per erster und zweiter Welle zu veredeln wussten. Zudem steigerten sich Chantal Reimbold und Melina Hahn, Linkshänderin Berk unterstrich zumindest über Rechtsaußen ihre Torgefährlichkeit.

Zwischen der 47. und der 53. Minute gelang sogar ein 6:0-Lauf zum 30:26, den allerdings Amelie Knippert postewendend mit zwei Treffern konterte. Spätestens als Maria Kiwa danach einen Siebenmeter verwarf, war die Partie entschieden. Immerhin hatte Fritzlar die zweite Halbzeit gewonnen. Ein schwacher Trost.

38:20 - SVG Fritzlar wie im Rausch

© Pressebild Richard Kasiewicz - Artikel HNA Kornelia Wilhelm


Die SV Germania Fritzlar ist in der Handball-Oberliga angekommen. Das Team von SVG-Trainer Milan Cermak ließ Aufsteiger TV Hüttenberg nur wenig Entfaltungsmöglichkeiten und feierte beim 38:20 (20:11) den dritten Sieg in Serie.

Fritzlar – „Ich hatte mir gewünscht, dass wir so eine Leistung abrufen aber nicht erwartet, dass das so gut klappen würde“, zollte Fritzlars Coach seinen Schützlingen Respekt. Für eine konzentrierte Mannschaftsleistung über die volle Spielzeit, in der sein Team das Tempo konstant hochhielt, kompakt in der Deckung zu Werke ging und den Gegner zu Fehlern zwang. Die konsequent über die schnellen Außen Laura Radig und Lena Dietrich in Treffer umgemünzt wurden. Der Lohn: Über 12:6 (17.) und 18:10 (27.) durch die überragende Chantal Reimbold herrschten zur Pause bereits klare Verhältnisse.


„Wir hatten keinen Hänger und haben uns in einen Rausch gespielt“, erklärte die Torjägerin, nachdem auch in der zweiten Hälfte ihr Team um die starke Paula Küllmer im SVG-Tor sowie die agilen Rückraumschützinnen Luisa Krüger und Xenia Ahrend zu überzeugen wussten. Und Alicia Barth aus dem Landesliga-Team ihr Debüt mit dem Treffer zum 37:18 (55.) krönte.


oberliga


Lea Gürbig

3. Liga


Chantal Reimbold

Fritzlar liegt nach 18 Minuten schon uneinholbar zurück


© Pressebilder Hahn - Artikel HNA Ralf Ohm

 

Muss die Mannschaft der SV Germania Fritzlar auf die Couch? Scheint so. Denn schon wieder hat der heimische Handball-Drittligist in der ersten Hälfte die nötige Präsenz vermissen lassen, lag schon zur Halbzeit uneinholbar zurück und musste sich am Ende Fortuna Düsseldorf mit 27:34 (11:20) beugen.

Düsseldorf - „Ich weiß auch nicht, woran es liegt. Die Vorbereitung war gut, die Mädels motiviert und wir wussten, was auf uns zukommt“, wirkt Trainer Cojocar ratlos angesichts der chronischen Startschwierigkeiten seiner Schützlinge. Zwar musste er auf Luisa Krüger (krank) verzichten, doch dafür war Hannah Berk wieder dabei. Der gewohnte Mini-Kader also, der nach Berks Treffer zum 0:1 genau 30 Sekunden in den Genuss der einzigen Führung kam.



Dann folgten ein 5:0-Lauf der Gastgeberinnen zum 5:1 (6.) sowie nach dem 5:2 durch Lena Dietrich (6.) sogar sechs Treffer in Folge für die Fortuna (13., 11:2). Spätestens beim 14:4 (18.) drohte den Gästen ein Debakel. „Lucky“ Cojocar griff mit seiner zweiten Auszeit ein, verlangte „mehr Aggressivität“ und „mehr Miteinander“ in der eigenen 6:0-Deckung.

Die zog gegen Düsseldorfs Rückraumspielerinnen Amelie Knippert (6), Lea Otten (4) und Leonie Heinrichs (4) imme wieder den Kürzeren, ließ sowohl Lea Gürbig wie auch Paula Küllmer im SVG-Tor im Stich. Zudem holten die Kreisläuferinnen Laura Freude und Sarah Bertelsmann reihenweise Siebenmeter heraus, die Leonie Berger (7/7) sicher verwandelte. Dagegen ließ sich Fritzlars Aufbaureihe immer wieder festmachen, der eigene Tempogegenstoß fand erst nach der Pause statt. Ausgelöst durch eine Umstellung der Defensive auf ein offensiveres System (5:1, 3:3). Die hatte einige Ballgewinne zur Folge, die die Domstädterinnen per erster und zweiter Welle zu veredeln wussten. Zudem steigerten sich Chantal Reimbold und Melina Hahn, Linkshänderin Berk unterstrich zumindest über Rechtsaußen ihre Torgefährlichkeit.

Zwischen der 47. und der 53. Minute gelang sogar ein 6:0-Lauf zum 30:26, den allerdings Amelie Knippert postewendend mit zwei Treffern konterte. Spätestens als Maria Kiwa danach einen Siebenmeter verwarf, war die Partie entschieden. Immerhin hatte Fritzlar die zweite Halbzeit gewonnen. Ein schwacher Trost.

Nach Gürbigs 20. Parade durfte Germania Fritzlar jubeln

© Pressebild Hahn - Artikel HNA Kornelia Wilhelm


Die Heimpremiere des SV Germania Fritzlar in der Handball-Oberliga ist geglückt. In einem hart umkämpften Nordhessen-Duell bewahrte der heimische Drittliga-Absteiger gegen die HSG Twistetal - nachdem die Begegnung beim 15:16 (45.) auf des Messers Schneide stand - einen kühlen Kopf und machte den 23:21 (11:8)-Erfolg gegen den Aufsteiger aus der Landesliga perfekt.

Fritzlar – Dabei gehörten die Anfangs- und die Schlussphase eindeutig den Gastgeberinnen. Denn in den beiden Spielabschnitten gelang der Germania vieles bis sehr vieles, während sich die Gäste fast vergeblich mühten. Teilweise mit Pech im Abschluss oder sie verzweifelten an der überragenden Lea Gürbig im SVG-Tor. Denn die lief mit dem Anpfiff auf Betriebstemperatur und ließ sich erstmals erst in der 13. Minute von Janina Winkler überwinden. Danach fanden die Gäste zusehends besser ins Spiel. Ein Verdienst der eingewechselten Ex-Bad Wildungerin Miranda Schmidt-Robben und Kim Hering, die das HSG-Angriffsspiel belebten, ehe in der zweiten Hälfte die Partie sogar zu Gunsten des Aufsteigers zu kippen drohte. „Wir waren nicht aggressiv genug“, erklärte SVG-Trainer Milan Cermak die Aufholjagd des Aufsteigers. Die jedoch unvollendet blieb. „Weil wir schließlich mehr Biss hatten“, wie Antonia Icke befand.


„Wir haben nie aufgegeben“, erklärte Mannschaftskapitänin Gürbig. Die sorgte mit ihrer 20. Parade in der 59. Spielminute beim Spielstand von 23:19 für die Entscheidung.

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                            Bilder Beate Möller