AKTUELLES SAISON 2026/2027
Vorschau auf kommendes Wochenende:


Fritzlar siegt dank Schlussspurt bei der TG Kastel
Der zweite Auswärtssieg in Folge gelang den Regionalliga-Handballerinnen des SV Germania Fritzlar. Das Duell beim Aufsteiger TG Kastel entschieden die Domstädterinnen mit 33:25 (15:16) für sich. Nach einem ausgeglichenen Verlauf brachte ein furioser Zehn-Tore-Lauf die Entscheidung.
Bis dahin machten sich die favorisierten Gäste das Leben selbst schwer. „Vorne waren es zu viele einfache technische Fehler. Auch in der Abwehr, die uns aus dem Konzept gebracht haben“, erklärte SVG-Coach Milan Cermak. Zudem ließ sich sein Team mitunter von der Spielweise der Gastgeberinnen überraschen. Dinge, die angesprochen waren, aber dennoch nicht unterbunden werden konnten. Probleme bereitete Fritzlar vor allem Ezgi Fischer. Mit ihrem vierten Treffer sorgte die Rückraumlinke für die 7:6-Führung (11.). Auch das 9:8 (15.) ging auf ihr Konto, ehe Kastel auf 15:11 (24.) davonzog.
Erst dann gelang es den Gästen, ihre Abwehr zu stabilisieren. Was es Torfrau Katarzyna Zwicker leichter machte, die nun mit ihren Paraden Fritzlars erste und zweite Welle einleiten konnte. Maren Kleinhenz glich umgehend aus, traf zudem zur 20:19-Führung (37.). Mannschaftlich geschlossen ging es weiter. Beim 22:21 (41.) lagen die Südhessinnen letztmals vorn, bevor zwölf torlose Minuten folgten, in denen sie der Germania-Express überrollte. Bianka Bartalos (3) brachte ihn in Fahrt, Sarah Oschmann, Xenia Ahrend (2), Anna-Maria Spielvogel (3) sowie Anna Ködel setzten ihn bis zum 31:22 (54.) fort. Der bei der TG für Ernüchterung sorgte, während Fritzlar ungeschlagen in das Derby gegen die HSG Baunatal (Sa. 15 Uhr, Fritzlar) geht.
SVG:
„Kasia“ Zwicker, Dominique Sawyer – Xenia Ahrend 6, Alexa Schuldes, Marleen Krause 1,
Anna Ködel 4, Sina Ulrich 1/1, Sarah Oschmann 3, Alicia Barth 1, Maren Kleinhenz 5, Antonia Icke 1,
Anna-Maria Spielvogel 8/2, Bianka Bartalos 3
Oberliga
Bätz verhilft Kirchhof zu Kantersieg
SG-Juniorteam erzielt 45 Tore bei Derbysieg gegen Fritzlar II – Mit einem Schnitt von mehr als 42 geworfenen Toren geht die SG 09 Kirchhof II aus den ersten drei Spielen in der Handball-Oberliga der Frauen. Auch im Derby gegen den SV Germania Fritzlar präsentierte sich die Mannschaft von Coach Martin Denk wieder in Torlaune, gewann am Ende deutlich mit 45:33 (19:17), hätte, so sah es zumindest der Trainer, auch gut und gerne 50 Treffer erzielen können.
Das dürfte in gewisser Hinsicht auch daran gelegen haben, dass die Gäste gerade einmal mit sieben Feldspielerinnen und zwei Torfrauen angereist waren, dass da gegen Ende der Partie die Kräfte ein wenig geschwunden waren. Vor dem Hintergrund war Fritzlars Trainer Pascal Böcher durchaus zufrieden mit dem Auftritt seiner Mannschaft, die in Hälfte eins nach 10:16-Rückstand bis zur Pause noch mal bis auf zwei Tore herangekommen war. „Wir hatten leider in beiden Halbzeiten eine Phase, in der wir sowohl in der Abwehr als auch im Angriff keinen richtigen Zugriff bekommen“, sagte Böcher.
Ähnlich fiel auch die Analyse seines Gegenübers ein, der gerade mit der Phase direkt vor dem Ertönen der Halbzeitsirene nicht ganz, mit den zweiten 30 Minuten aber umso mehr zufrieden war. „Da haben wir das gespielt, was wir können“, freute sich Denk. Dass vor allem die Vielzahl der Angriffe auch ein wenig zu Lasten der Abwehrarbeit ging, konnte er verkraften. Der Offensivdrang der jungen Mannschaft sei schlichtweg sehr groß und wer viele eigene Angriffe fahre, der lasse eben viele Angriffe des Gegners zu. In Summe sei das aber in Ordnung. In der Schlussphase hatte Denk sogar Gelegenheit, munter durchzuwechseln und allen Spielerinnen Einsatzzeit zu geben. Nun gehen beide Teams in eine zweiwöchige Herbstpause, am 17. Oktober geht es weiter.
SVG II: Esther Bin Amuri, Rebekka Engel – Lea Biebrach 1, Anamarija Mustapic 10/2, Lea Rohde 5, Florentine Blume 1, Madlen Selbmann 6, Marie Albus 8, Alina Eubel 2

Bianka Bartalos eröffnet Zehn-Tore-Lauf, © Foto: SV Germania Fritzlar
Fritzlar jubelt erstmals – SVG gewinnt in Hüttenberg
Am zweiten Spieltag hat es geklappt: Nach dem Auftakt-Remis gegen die HSG Hungen/Lich
nahmen die Regionalliga-Handballerinnen des SV Germania Fritzlar nun beide Punkte aus dem
Duell beim TV Hüttenberg mit. Die Dom- und Kaiserstädterinnen siegten mit 30:27 (13:10).
Erneut erwischten sie einen glänzenden Start. Mit sieben Toren in Folge zum 9:3 (11.) schuf sich
das Team von SVG-Coach Milan Cermak ein komfortables Polster. Dabei erwies sich Regisseurin
Anna-Maria Spielvogel mit vier Toren als treibende Kraft. Die Gastgeberinnen fanden aber
zunehmend besser ins Spiel. „Wir haben es uns in dieser Phase selbst schwer gemacht, geben
die Partie wieder aus der Hand“, haderte Cermak. Sein Team ließ einige Chancen liegen – der
Gegner holte stattdessen Tor um Tor auf, agierte mit zwei Kreisläuferinnen, was den Gästen einige
Probleme bereitete. Nach einem Drei-Tore-Rückstand zur Pause erzielte Hüttenberg beim 16:17
(39.) erstmals den Anschlusstreffer, der Ausgleich gelang ihnen aber nicht, weil Sina Ulrich
postwendend auf zwei Tore (39., 18:16) erhöhte, ebenso mit einem Doppelschlag den Vorsprung
(44., 21:18) vergrößerte, der durch Alicia Barth und abermals durch das überragende Duo
Spielvogel und Ulrich (49., 24:19), das 17/2 Treffer erzielte, wieder in beruhigende Bahnen gelenkt
wurde und den die Gäste auf der Zielgeraden zu verteidigen wussten.
Dabei war Verlass auf Fritzlars 6:0-Abwehr. Dahinter stand neben Torfrau Katarzyna Zwicker auch
kurzzeitig Lina Veit aus dem SVG-Oberliga-Team zwischen den Pfosten. Zwar kamen die
Gastgeberinnen kurz vor Schluss wieder auf zwei Tore (59., 27:29) heran, doch gefährlich wurden
sie dem Cermak-Team nicht mehr.
SVG: „Kasia“ Zwicker, Lina Veit, Dominique Sawyer – Xenia Ahrend 2, Alexa Schuldes 1, Marleen
Krause 1, Anna Ködel 3, Liv Geldmacher 1, Sina Ulrich 9/1, Madlen Selbmann, Alicia Barth 1,
Maren Kleinhenz 1, Joyce Hölscher 1, Anna-Maria Spielvogel 8/1, Bianka Bartalos 2.
Oberliga
Trotz guter Abwehr, steht man am Ende ohne Punkte da
Eine Wurfquote von nur 45 Prozent und damit insgesamt nur 22 Treffer, das war zu wenig, um die
Partie in Kassel zu gewinnen. „Da müssen wir uns definitiv an die eigene Nase fassen“, sagte
Coach Pascal Böcher, der trotz der Niederlage viele positive Dinge gesehen hatte. Die
„katastrophale Wurfausbeute“ gehörte nicht dazu. Die Abwehrleistung tat es aber definitiv – und
die fing bei den Torhüterinnen Rebekka Engel und Esther Sifa Ben Amuri an, die laut Trainer beide
„einen Sahnetag“ erwischt hatten. Die schnellen Balleroberungen führten dann auch zu
Möglichkeiten, von denen aber zu viele ungenutzt blieben. Was aus Sicht Böchers positiv war:
dass seine Mannschaft nie aufgab, weiterkämpfte. Mit dabei: Nachwuchsspielerin Marie Negovan.
Die war unter der Woche 16 geworden, bekam ihre ersten Spielminuten und erzielte ihren ersten
Treffer. „Alle haben sich total gefreut, das war schon ein Sahnehäubchen“, so Böcher.
SVG II: Esther Bin Amuri, Rebekka Engel – Lea Biebrach 1, Anamarija Mustapic 8/3, Marie
Negovan 1, Florentine Blume 2/1, Madlen Selbmann 5, Marie Albus 2, Alicia Barth, Joyce
Hölscher 2, Klara Minke, Alina Eubel 1
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"Ich bin froh in der Oberliga hier in Fritzlar mit Harz Handball zu spielen und dabei mein Abitur mit meinen Freunden zu absolvieren. Für die Förderung und Unterstützung des Vereins bin ich sehr dankbar." - Antonia Icke, 18 Jahre alt






