Vorschau auf das kommende Wochenende:

Samstag, 25.04., 17:00 Uhr SV Germania Frauen II – HSG Wesertal

Im Anschluss an das Spiel möchten wir Spielerinnen, die uns in der kommenden Saison nicht mehr zur Verfügung stehen, in einem würdigen Rahmen verabschieden.


 AKTUELLES SAISON 2025/2026

Wunder bleibt aus – Fritzlar verliert und beendet Saison als Vierter

Bericht der HNA von K. Wilhelm vom letzten Saisonspiel unserer 1. Mannschaft gegen die HSG Hungen/Lich.

Die Spannung blieb aus: Im Duell gegen die HSG Hungen/Lich mussten die Regionalliga-Handballerinnen des SV Germania Fritzlar mit 23:29 (11:16) die Segel streichen und beenden die Saison auf dem vierten Rang. Die Kontrahenten vor ihnen gaben sich dagegen keine Blöße. Nachbar HSG Baunatal krönte sich mit einem 31:28-Erfolg gegen die HSG Gedern/Nidda zum Meister. Das Team von HSG-Trainer Arnd Kauffeld nimmt nun an der Aufstiegsrunde zur 3. Liga teil.


„Es war eine gute, aber keine perfekte Saison von uns“, lautete das Fazit von SVG-Coach Milan Cermak. Dessen Team auch im vierten Anlauf gegen die starken Mittelhessinnen kein Sieg glückte. Die Domstädterinnen gerieten nach einem ausgeglichenen Beginn (7., 3:3) frühzeitig in Rückstand (17., 5:11). Dabei spielten die Gäste auch ihre Schnelligkeit aus, kamen nach Fehlern von Fritzlar über die schnelle Mitte zu den leichten Toren. In der zweiten Hälfte lief‘s dann besser für die Germania. „Erst dann haben wir das umgesetzt, was wir uns vorgenommen hatten“, erklärte Merle Pauser, die nun zur HSG Bad Wildungen Vipers wechselt, nach ihrer letzten Partie für den SVG. Dabei stellte die 20-Jährige ihre Variabilität abermals unter Beweis und blies mit ihrem Team zur Aufholjagd. Da glich das „Auf geht’s“ zum Wiederanpfiff von Hallensprecher Joachim Frank einem Startsignal. Nach 20 Jahren („Da waren schon ein paar tolle Spiele dabei“) kommentierte er ebenfalls seine letzte Begegnung für die Germania.


Beim 18:18 (40.) stellte Fritzlar erstmals den Ausgleich her, musste die Gäste aber nach dem 19:19 (43.) wieder auf drei Tore ziehen lassen. Dazu trug auch die kurze Deckung gegen SVG-Regisseurin Anna-Maria Spielvogel bei. Zwar kamen die Gastgeberinnen durch den Doppelschlag von Bianka Bartalos und Maren Kleinhenz noch mal bis auf ein Tor (50., 21:22) heran, mussten auf der Zielgeraden aber erneut abreißen lassen. Auch das Sieben-gegen-Sechs der Domstädterinnen fruchtete nicht. „Das haben wir nicht gut ausgespielt. Hungen war insgesamt konsequenter und hat besser durchgezogen“, erklärte Cermak.


SVG: „Kasia“ Zwicker (6 Paraden/21 Gegentore), Gloria Vesper (2/8) – Alexa Schuldes, Marleen Krause, Sina Ulrich 2, Sarah Oschmann 1, Alicia Barth 1, Maren Kleinhenz 5, Joyce Hölscher, Antonia Icke 1, Anna-Maria Spielvogel 7/3, Merle Pauser 3/1, Bianka Bartalos 3

 

OBERLIGA

Überaus deutliche Niederlage im letzten Auswärtsspiel

TSV Wollrode – SV Germania Fritzlar II 42:25 (19:10)

Bericht der HNA von D. Pritsch vom Spiel unserer 2. Mannschaft beim TSV Wollrode.

Die Blau-Weißen aus dem Guxhagener Ortsteil haben sich in nahezu bestmöglicher Manier aus der Saison verabschiedet. Und dabei noch mal so richtig die Muskeln spielen lassen. „Ich wollte bei meinem Team Spielwitz erkennen, das hat geklappt“, lobte deshalb Peter Martinez, der seine erste Spielzeit als TSV-Coach nun mal mindestens auf Platz drei abschließt (Entscheidung am Wochenende). „Ich bin wirklich zufrieden. Wir haben unser Ziel, unter die Top vier zu kommen, erreicht und sogar einen Punkt mehr als vergangene Saison geholt“, sagte Martinez.


Völlig anders fiel die Gefühlslage bei den Dom- und Kaiserstädterinnen aus. Susanne Bachmann hatte sich vor ihrem letzten Auswärtsspiel als SVG-Trainerin eigentlich noch mal eine passionierte Leistung gewünscht, bekam von ihrer Mannschaft aber das komplette Gegenteil geboten: „Uns hat leider der Zusammenhalt gefehlt“, meinte die Übungsleiterin, die besonders die Abwehrleistung bemängelte. „In der Defensive haben wir quasi nicht stattgefunden.“ Die Gastgeber bestraften diese Unordnung eiskalt, führten früh mit 9:0 (9.). Ganz zur Freude von Anna Ködel, die in ihrem letzten Spiel für Wollrode – wohlgemerkt gegen die Reserve ihres künftigen Vereins – noch mal zu 15 Toren kam. „Ich habe sie auf Rückraum rechts aufgestellt, wollte, dass sie sich bestmöglich verabschiedet“, meinte Martinez, der auch Janina Pietsch und Janina Last noch mal ordentlich Spielzeit gegeben hat. Für beide war es das letzte Handballspiel ihrer Karriere. „Es war dann schon eine emotionale Angelegenheit“, befand Martinez.


SVG II: Esther Bin Amuri, Paula Ritter – Isabell Stäuber 8/2, Lea Biebrach, Hailey Carl 6/1, Cira Zinn 2, Florentine Blume, Marie Albus 2, Alicia Barth 5, Joyce Hölscher 1, Alina Eubel 1


Enttäuschung zum Saisonende: Die Fritzlarerinnen (v. l.) Alicia Barth und Merle Pauser, die mit der Germania gegen Hungen/Lich klar unterlagen. © Foto: Pressebilder Hahn

Germania Fritzlar müht sich zum knappen Sieg

Bericht der HNA von K. Wilhelm vom Spiel unserer 1. Mannschaft beim TuS Zwingenberg

Eng blieb es über 60 Minuten: Bei ihrer letzten Auswärtshürde dieser Saison mühten sich die Regionalliga-Handballerinnen des SV Germania Fritzlar gegen den Tabellenletzten Tus Zwingenberg zum 31:28 (18:19)-Erfolg.
Die Pflichtaufgabe wurde zum Kraftakt. Der Grund: „Wir waren in der ersten Hälfte nicht fokussiert genug“, haderte SVG-Coach Milan Cermak. Dabei machte sich in seinem Team auch das Fehlen der SVG-Regisseurinnen Xenia Ahrend (verletzt) und Anna-Maria Spielvogel (beruflich verhindert) bemerkbar. Die Domstädterinnen fanden nur schwer ins Spiel, rannten fast 30 Minuten einem Rückstand hinterher. Lediglich die 8:4-Führung (11.) der Gastgeberinnen konnte der SVG mit einem Viererpack durch Antonia Icke, Maren Kleinhenz, Merle Pauser und Bianka Bartalos wieder ausgleichen. Im Anschluss geriet die Germania aber erneut ins Hintertreffen (22., 14:16). Dabei bekam Fritzlar Zwingenbergs Rückraum-Asse Jamila Coban (14 Tore) und Sybille Droll (10) zu keiner Zeit in den Griff. Das Duo erzielte 24 der 28 Tus-Treffer, sorgte so auch dafür, dass ihre Mannschaft zumeist mit zwei Toren vorn lag, ehe Pauser vor der Pause den Anschlusstreffer erzielte.
Verwandelt kehrten die Gäste aber aus der Kabine zurück. „Unser Auftritt war in der zweiten Halbzeit dann in Ordnung“, erklärte Cermak. Denn sein Team steigerte sich in der Abwehr und hatte mit Katarzyna Zwicker und Gloria Vesper ein starkes Torwartduo hinter sich, während Pauser klug Regie führte. Beim 22:21 (36.) durch Alexa Schuldes lag die Germania erstmals vorn. Die starke Sina Ulrich (8) erhöhte aus dem Rückraum erstmals auf zwei Tore. Eng blieb es trotzdem, weil die Gastgeberinnen in der Folge mehrmals den Anschluss erzielten und beim 21:21 (35.) wieder ausglichen. Auf der Zielgeraden stellten dann beide Teams – nach der 29:27-Führung (51.) für Fritzlar – das Torewerfen für acht Minuten ein, ehe Joyce Hölscher mit ihrem Treffer zum 30:27 die Entscheidung herbeiführte (59.).

SVG: „Kasia“ Zwicker, Gloria Vesper – Alexa Schuldes 2, Marleen Krause 1, Sina Ulrich 8, Sarah Oschmann 2, Alicia Barth 2, Maren Kleinhenz 2, Joyce Hölscher 3, Antonia Icke 2, Merle Pauser 5/2, Bianka Bartalos 4

Merle Pauser, nahm das Heft des Handelns in die Hände        © Foto: SV Germania Fritzlar

Fritzlar lässt nichts anbrennen–Cermak-Team mit 25:21-Heimsieg über Hersfeld zurück in der Spur

Bericht der HNA von K. Wilhelm vom Spiel unserer 1. Mannschaft gegen den TV Hersfeld

Sie sind zurück in der Erfolgsspur: In ihrem vorletzten Heimspiel gelang den Regionalliga-Handballerinnen des SV Germania Fritzlar im Nordhessenduell gegen den TV Hersfeld ein 25:21 (13:11)-Erfolg. Die Domstädterinnen mischen damit weiter–hinter Nachbar HSG Baunatal–im Kampf um die Vizemeisterschaft mit, sind nach dem Erfolg des Spitzenreiters HSG Weiterstadt/B./W. gegen den TV Hüttenberg (38:17) aber endgültig aus dem Titelrennen.


Für die Gastgeberinnen bedurfte es zunächst einiger Anstrengungen, um sich gegen die abstiegsbedrohten Hersfelderinnen abzusetzen. Die 4:2-Führung (6.) machte TVH-Außen Andra Lucas umgehend mit einem Doppelpack zunichte. Fritzlars 9:7-Vorsprung (19.) egalisierten die Gäste ebenfalls postwendend. Kurz vor dem Wechsel gelang es der Germania aber durch Antonia Icke, Marleen Krause und Merle Pauser auf drei Tore (31., 14:11) davonzuziehen. Ein Polster, das die Domstädterinnen nicht mehr hergaben.


„Ich hatte das Gefühl, dass wir das Spiel ständig unter Kontrolle haben, ohne dabei überheblich zu werden“, sagte SVG-Coach Milan Cermak. Der dabei allen Spielerinnen Einsatzzeiten gewährte. Im Rückraum mit Sina Ulrich (5 Tore), Marleen Krause (4) und Sarah Oschmann begann. Das Trio erzielte knapp die Hälfte der SVG-Tore. Im Tor kam über 60 Minuten Gloria Vesper zum Einsatz. Nach ihrer Verletzung kehrte in der zweiten Hälfte Rechtsaußen Alexa Schuldes auf die Platte zurück.

In der sich zwar beide Teams mehr technische Fehler leisteten. Dennoch hatte Fritzlar alles im Griff. Drei Tore von Barth (2) und Ulrich in Folge zum 21:15 (47.) sorgten für die Vorentscheidung. Auch auf der Zielgeraden gelang es den Hersfelderinnen nicht, heranzukommen. Im Gegenteil: Nach dem 21:17 (50.) durch Luisa Teichmann erhöhte Anna-Maria Spielvogel abermals.


SVG: „Kasia“ Zwicker, Gloria Vesper - Alexa Schuldes, Marleen Krause 4, Sina Ulrich 5, Sarah Oschmann 3, Alicia Barth 3, Maren Kleinhenz 2, Joyce Hölscher, Antonia Icke 1, Anna-Maria Spielvogel 3/2, Merle Pauser 3, Bianka Bartalos 1


Überzeugender Heimspielauftritt unserer Zweiten

SV Germania Fritzlar II–TV Hersfeld II 34:24 (13:9)

Im Schlussspurt haben die Domstädterinnen noch mal einen Kantersieg eingefahren. Den womöglich „souveränsten der Saison“, wie Susanne Bachmann quittierte. Die scheidende SVG-Trainerin sah „eine richtig gute Mannschaftsleistung“, die das Ergebnis am Ende in die Höhe trieb. Den Grundstein legte Fritzlar in der ersten Halbzeit, in der die Gäste zunächst noch mithielten, zum Ende allerdings abreißen mussten. Nach dem Seitenwechsel drehte die Germania, die von Merle Pauser aus dem Regionalliga-Team unterstützt wurde, auf und zog bis auf 20:12 (39.) davon. Die anschließende Rotation von Bachmann führte dann noch zu einem kleinen Kunststück: Jede Feldspielerin des SVG warf mindestens zwei Tore. „Das ist schon schön, wenn man allen die Spielzeit geben kann“, sagte die Trainerin. Durch den Sieg hat Fritzlar seine Stellung auf dem achten Tabellenplatz behauptet–es stehen drei Punkte Vorsprung auf die HSG Großenlüder/Hainzell zu Buche.



SVG II: Paula Ritter – Lea Biebrach 2, Hailey Carl 2, Lea Rohde 5, Cira Zinn 2, Florentine Blume 2, Marie Albus 3/1, Alicia Barth 3, Merle Pauser 5, Klara Minke 5, Alina Eubel 5/2

Unsere erfolgreiche Zweite, © Foto: SV Germania Fritzlar


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"Ich bin froh in der Oberliga hier in Fritzlar mit Harz Handball zu spielen und dabei mein Abitur mit meinen Freunden zu absolvieren. Für die Förderung und Unterstützung des Vereins bin ich sehr dankbar." - Antonia Icke, 18 Jahre alt


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