AKTUELLES SAISON 2026/2027
Vorschau auf kommendes Wochenende:

Samstag, 31.10.2026, 12:00 Uhr weibl. Jugend D – SG 09 Kirchhof
Samstag, 31.10.2026, 13:30 Uhr weibl. Jugend C – SG 09 Kirchhof II
Samstag, 31.10.2026, 15:00 Uhr weibl. Jugend E – SG 09 Kirchhof
Sonntag, 01.11.2026, 15:00 Uhr SV Germania Fritzlar II – HSG Twistetal II
Kantersieg: Fritzlar meldet sich furios zurück
Das war souverän: Die Regionalliga-Handballerinnen des SV Germania Fritzlar sind nach der Derby-Niederlage gegen die HSG Baunatal eindrucksvoll in die Erfolgsspur zurückgekehrt. Sie ließen dem Drittliga-Absteiger HSG Rodgau/Nieder-Roden beim 32:23 (19:11) nicht den Hauch einer Chance.
Ein Start-Ziel-Sieg, bei dem sich die Domstädterinnen ab Mitte der ersten Hälfte Tor um Tor absetzen konnten. „Auf so ein Spiel und so einen kleinen Durchbruch hatte ich gehofft“, freute sich SVG-Coach Milan Cermak und lobte den starken Kollektivauftritt seiner Mannschaft. Denn die machte es mit ihrer Abwehrleistung den Gastgeberinnen richtig schwer. Rodgau wurde zu Fehlern gezwungen, musste sich zudem unvorbereitete Würfe nehmen. Daraus entwickelte sich das Umschaltspiel der Gäste mit den leichten Toren über die erste und zweite Welle. Ebenso torgefährlich lief auch der Positionsangriff der Germania. Egal, ob gegen die anfängliche 6:0-Abwehr, auf die umgestellte 5:1-Deckung oder eine phasenweise kurze Deckung. „Wir sind mit allem klargekommen“, erklärte Cermak lobend.
Da waren es in der ersten Hälfte vor allem Spielvogel (7 Tore) und Anna Ködel (4), die nicht zu halten waren, dabei auch auf 15:10 (25.) erhöhten. Und da ließ sich Ulrich (10/6 Tore) ebenfalls nicht mehr stoppen, verwandelte zudem sicher die Strafwürfe, ehe Xenia Ahrend oder der Kreis die Freiräume zu nutzen wussten, als Spielvogel und Ulrich kurz gedeckt wurden. Zweistellig wurde der Vorsprung in der 40. Minute (24:14). Zwölf Tore lag Fritzlar zwischenzeitlich sogar vorn (54., 32:20), weil sie es den Gastgeberinnen, bei denen Rückraumspielerin Kristin Amos verletzt fehlte, weiterhin sehr schwer machten. Die holten zwar pro Halbzeit je fünf Strafwürfe raus. Als starker Rückhalt präsentierte sich indes Katarzyna Zwicker und parierte zudem mit Dominique Sawyer drei der zehn Siebenmeter, ehe Rodgau auf der Zielgeraden mit drei Treffern in Folge Ergebniskosmetik betreiben konnte.
SVG: „Kasia“ Zwicker, Dominique Sawyer – Xenia Ahrend 6, Alexa Schuldes, Marleen Krause, Anna Ködel 4, Sina Ulrich 10/6, Sarah Oschmann, Alicia Barth, Maren Kleinhenz 1, Joyce Hölscher, Antonia Icke 2, Anna-Maria Spielvogel 9, Bianka Bartalos.
Wollrode lässt den Torexpress rollen –45:21 im Derby gegen Fritzlar II
Bericht der HNA von SINA TERNIS
Das war eine deutliche Angelegenheit: Der TSV Wollrode hat das Kreisduell in der Handball-Oberliga der Frauen nach allen Regeln der Kunst dominiert und sich mit 45:21 (20:11) gegen den SV Germania Fritzlar II durchgesetzt.
15 Minuten lang konnten personell dezimierte Gäste die Partie noch ausgeglichen gestalten, danach wurde es einseitig. Nachdem Coach Peter Martinez eine Auszeit nahm, löste die Handbremse bei seiner Mannschaft – und die zog anschließend Tor um Tor davon, baute den Vorsprung bis zur Pause auf neun Treffer aus. Dabei hatte auch der Trainer der Gastgeber auf einige Leistungsträgerinnen verzichten müssen, war aber in der Breite und, zumindest an diesem Samstagabend, auch qualitativ besser besetzt. Das allerdings wollte Fritzlars Trainer Pascal Böcher nicht so recht als Ausrede gelten lassen. Denn dafür war der Auftritt seiner Mannschaft zu schlecht. Ob nun Frustration oder ein zu starker Gegner dazu geführt hatte, dass sein SV das Handballspielen komplett einstellte, das vermochte er nicht zu sagen, „das werden wir aber auf jeden Fall im nächsten Training aufarbeiten müssen“.
Bei den Gastgeberinnen gibt es sicherlich nicht allzu viel aufzuarbeiten, denn da lief es 40 Minuten lang wie am Schnürchen, was auch die Zahlen belegen. Die Trefferquote betrug 73 Prozent, in den 60 Minuten fuhr Wollrode insgesamt 67 Angriffe, brachte aus Sicht des Trainers eine gute Mischung aus Robustheit, Schnelligkeit und Athletik auf die Platte. „Wir haben uns jetzt jede Woche in allen Bereichen um 10 bis 15 Prozent verbessert. Das zeigt, dass die Trainingsinhalte greifen“, so Martinez. Insgesamt sei es von der Torfrau über den Rückraum bis zu den Außen und dem Kreis eine Topleistung gewesen. Die Gäste waren weit weg von dieser Topleistung, warten seit mittlerweile vier Spieltagen auf einen Sieg.
SVG II: Esther Bin Amuri, Rebekka Engel – Lea Biebrach 1, Marie Negovan, Lea Rohde 4, Florentine Blume, Liv Geldmacher 4, Madlen Selbmann 1, Marie Albus 7/2, Klara Minke 4
OBERLIGA
Fritzlar II unterliegt Reichensachsen mit 29:31 (9:15)
Nur mit zwei Toren gegen den Tabellenführer verloren, das hört sich aus Sicht der Gastgeber nicht
schlecht an – allerdings hätte mit einer besseren ersten Halbzeit durchaus mehr herausspringen
können. Da nämlich lag die Mannschaft von Pascal Böcher zwischenzeitlich mit sieben Toren
zurück, beim Ertönen der Pausensirene waren es immer noch sechs Treffer Rückstand. Und das
lag nicht mal unbedingt daran, dass Reichensachsen so stark aufgetreten war, sondern vielmehr
daran, dass die Fritzlarer Reserve sich zu viele Fehler geleistet hatte. „Das war eine Halbzeit, die
unserer nicht würdig war“, brachte es Böcher auf den Punkt. Der legte dann den Finger in die
Wunde, sprach die Fehler an und sah nach der Pause ein komplett anderes Gesicht von seiner
Mannschaft. Sie kämpfte sich Tor um Tor heran, schaffte es nach 43 Minuten sogar, den 20:20-
Ausgleich zu erzielen. Der SVG ließ allerdings gute Chancen ungenutzt, um selbst in Führung zu
gehen. „Da fehlt uns noch die Kaltschnäuzigkeit“, sagte der Trainer.
SVG II: Esther Bin Amuri, Rebekka Engel – Lea Biebrach 1, Anamarija Mustapic 6/2, Lea Rohde
8, Florentine Blume, Madlen Selbmann 4, Marie Albus 1, Alicia Barth 4, Joyce Hölscher 2, Klara
Minke 3, Alina Eubel

Bild von Sarah Börger, Instagram: @frames_by_sarahb
Anna-Maria Spielvogel führt ihr Team zum souveränen Auswärtssieg
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"Ich bin froh in der Oberliga hier in Fritzlar mit Harz Handball zu spielen und dabei mein Abitur mit meinen Freunden zu absolvieren. Für die Förderung und Unterstützung des Vereins bin ich sehr dankbar." - Antonia Icke, 18 Jahre alt






