AKTUELLES SAISON 2026/2027
Vorschau auf kommendes Wochenende:
Sonntag, 27.09.2026, 17:00 Uhr SG 09 Kirchhof II – SV Germania Fritzlar II
Sonntag, 27.09.2026, 17:45 Uhr TG Kastel – SV Germania Fritzlar

Fritzlar jubelt erstmals – SVG gewinnt in Hüttenberg
Am zweiten Spieltag hat es geklappt: Nach dem Auftakt-Remis gegen die HSG Hungen/Lich
nahmen die Regionalliga-Handballerinnen des SV Germania Fritzlar nun beide Punkte aus dem
Duell beim TV Hüttenberg mit. Die Dom- und Kaiserstädterinnen siegten mit 30:27 (13:10).
Erneut erwischten sie einen glänzenden Start. Mit sieben Toren in Folge zum 9:3 (11.) schuf sich
das Team von SVG-Coach Milan Cermak ein komfortables Polster. Dabei erwies sich Regisseurin
Anna-Maria Spielvogel mit vier Toren als treibende Kraft. Die Gastgeberinnen fanden aber
zunehmend besser ins Spiel. „Wir haben es uns in dieser Phase selbst schwer gemacht, geben
die Partie wieder aus der Hand“, haderte Cermak. Sein Team ließ einige Chancen liegen – der
Gegner holte stattdessen Tor um Tor auf, agierte mit zwei Kreisläuferinnen, was den Gästen einige
Probleme bereitete. Nach einem Drei-Tore-Rückstand zur Pause erzielte Hüttenberg beim 16:17
(39.) erstmals den Anschlusstreffer, der Ausgleich gelang ihnen aber nicht, weil Sina Ulrich
postwendend auf zwei Tore (39., 18:16) erhöhte, ebenso mit einem Doppelschlag den Vorsprung
(44., 21:18) vergrößerte, der durch Alicia Barth und abermals durch das überragende Duo
Spielvogel und Ulrich (49., 24:19), das 17/2 Treffer erzielte, wieder in beruhigende Bahnen gelenkt
wurde und den die Gäste auf der Zielgeraden zu verteidigen wussten.
Dabei war Verlass auf Fritzlars 6:0-Abwehr. Dahinter stand neben Torfrau Katarzyna Zwicker auch
kurzzeitig Lina Veit aus dem SVG-Oberliga-Team zwischen den Pfosten. Zwar kamen die
Gastgeberinnen kurz vor Schluss wieder auf zwei Tore (59., 27:29) heran, doch gefährlich wurden
sie dem Cermak-Team nicht mehr.
SVG: „Kasia“ Zwicker, Lina Veit, Dominique Sawyer – Xenia Ahrend 2, Alexa Schuldes 1, Marleen
Krause 1, Anna Ködel 3, Liv Geldmacher 1, Sina Ulrich 9/1, Madlen Selbmann, Alicia Barth 1,
Maren Kleinhenz 1, Joyce Hölscher 1, Anna-Maria Spielvogel 8/1, Bianka Bartalos 2.
Oberliga
Trotz guter Abwehr, steht man am Ende ohne Punkte da
Eine Wurfquote von nur 45 Prozent und damit insgesamt nur 22 Treffer, das war zu wenig, um die
Partie in Kassel zu gewinnen. „Da müssen wir uns definitiv an die eigene Nase fassen“, sagte
Coach Pascal Böcher, der trotz der Niederlage viele positive Dinge gesehen hatte. Die
„katastrophale Wurfausbeute“ gehörte nicht dazu. Die Abwehrleistung tat es aber definitiv – und
die fing bei den Torhüterinnen Rebekka Engel und Esther Sifa Ben Amuri an, die laut Trainer beide
„einen Sahnetag“ erwischt hatten. Die schnellen Balleroberungen führten dann auch zu
Möglichkeiten, von denen aber zu viele ungenutzt blieben. Was aus Sicht Böchers positiv war:
dass seine Mannschaft nie aufgab, weiterkämpfte. Mit dabei: Nachwuchsspielerin Marie Negovan.
Die war unter der Woche 16 geworden, bekam ihre ersten Spielminuten und erzielte ihren ersten
Treffer. „Alle haben sich total gefreut, das war schon ein Sahnehäubchen“, so Böcher.
SVG II: Esther Bin Amuri, Rebekka Engel – Lea Biebrach 1, Anamarija Mustapic 8/3, Marie
Negovan 1, Florentine Blume 2/1, Madlen Selbmann 5, Marie Albus 2, Alicia Barth, Joyce
Hölscher 2, Klara Minke, Alina Eubel 1
Hungen bleibt ihr Kryptonit
SVG spielt zum Auftakt 27:27 – Cermak ärgert sich
Es bleibt dabei: Auch im fünften Aufeinandertreffen mit der HSG Hungen/Lich blieb den Regionalliga-Handballerinnen des SV Germania Fritzlar ein Sieg verwehrt. Nach einer Achterbahnfahrt beim Saisonauftakt mussten sich die Dom- und Kaiserstädterinnen mit einem 27:27 (13:12) zufriedengeben.
„Mehr als ärgerlich“, monierte SVG-Coach Milan Cermak. Denn sein Team startete famos, ging mit einem Doppelpack durch Xenia Ahrend und Anna Ködel mit 5:3 (9.) in Führung und schraubte den Vorsprung bis auf 10:4 (15.) in die Höhe, ehe die Gäste der Partie ihren Stempel aufdrücken konnten.
Mit zwei Treffern vom Kreis sowie einer Doppelparade der starken Torfrau Lilli David verkürzte Hungen (19., 7:11) und war bis zur Pause auf ein Tor dran. Dabei spielten die Mittelhessinnen ihre Schnelligkeit aus, denn die Gastgeberinnen offenbarten fortan Schwächen beim Rückzugsverhalten. Eine starke zweite Welle, die schnelle Mitte sowie Würfe aus der zweiten Reihe bescherten Hungen beim 16:15 (38.) die erste Führung. Auch weil Fritzlar in 20 Minuten nur noch fünf Tore warf, zu statisch in der Offensive agierte und Fehler im Spielaufbau produzierte. Ein weiteres Manko für Cermak: „Die Mannschaft hat sich dabei zu sehr auf die erfahrenen Spielerinnen verlassen.“
Die Sechs-Tore-Führung nach der Anfangsviertelstunde verwandelte sich in einen 18:22-Rückstand (48.). Ein 18:8-Lauf der Mittelhessinnen, der schmerzte. „Hungen hatte ein sehr gutes Tempospiel, das wir nicht unterbrechen konnten. Wir müssen lernen, das konsequenter zu verteidigen“, haderten Sina Ulrich und Anna-Maria Spielvogel unisono. Dazu wirkte die Abwehr nicht immer sattelfest, Zweikämpfe gingen verloren. Allen voran die HSG-Aufbaureihe mit Rike Bohn, Luisa Bayer und Selina Lotz nutzte dies und sorgte für 20/1 Tore.
Immerhin: Fritzlar kämpfte sich zurück, stellte mit vier Toren in Folge den Ausgleich her (53., 22:22). Zwar gingen die Gäste mehrmals noch in Führung, doch Spielvogel durchsetzungsstark nach abgefangenem Pass, Alexa Schuldes von Außen und zwei Schlagwürfe von Ahrend sicherten den Zähler.
SVG: „Kasia“ Zwicker (11 P./20 GT), Dominique Sawyer (1/7) – Xenia Ahrend 3, Alexa Schuldes 2, Marleen Krause, Anna Ködel 3, Liv Geldmacher, Sina Ulrich 9/5, Madlen Selbmann, Sarah Oschmann, Alicia Barth, Maren Kleinhenz 1, Joyce Hölscher 1, Anna-Maria Spielvogel 5, Bianka Bartalos 3.
Bericht der HNA von Kornelia Wilhelm
OBERLIGA
Fritzlar II erster Tabellenführer
Mit einem 40:20-Sieg hat sich der SV Germania Fritzlar II zum ersten Tabellenführer der Handball-Oberliga der Frauen aufgeschwungen.
Die größte Herausforderung für Fritzlars Coach Pascal Böcher bestand eigentlich darin, seiner Mannschaft zur Pause noch einmal eine Aufgabe für die zweiten 30 Minuten zu geben. Denn zu diesem Zeitpunkt führte die Fritzlarer Reserve bereits mit 20:11, hatte nahezu alles richtig gemacht und den Trainer rundum zufrieden gestellt. „Was willst du den Mädels da noch sagen?“, unterstrich Böcher.
Fritzlar behielt die Leistung bei und präsentierte sich vorn genauso treffsicher und defensiv noch konsequenter. Am Ende war es ein souveräner Start-Ziel-Sieg. Auch die Tatsache, dass die Gäste zwischenzeitlich von einer 6:0- auf eine 5:1-Abwehr umgestellt hatten, konnte der Spielfreude der Gastgeberinnen nichts anhaben. Die machten einfach weiter und kamen auf eine Trefferquote von mehr als 80 Prozent und leisteten sich kaum technische Fehler. Bei aller Freude schwang sich Böcher aber auch zum Mahner auf und machte deutlich, dass es in der Saison nicht immer so einfach werden wird.
SVG II: Esther Bin Amuri, Rebekka Engel – Lea Biebrach 5, Anamarija Mustapic 5, Lea Rohde 4, Miriam Mvemba 2, Florentine Blume 2, Liv Geldmacher 2, Madlen Selbmann 5, Marie Albus 4, Alicia Barth 9, Joyce Hölscher, Klara Minke, Alina Eubel 2/1
Bericht der HNA von Sina Ternis

Unsere Sina Ulrich muss sich gegen Hungens Michelle Rike Lara Bohn durchsetzen.
© Foto: SV Germania Fritzlar
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"Ich bin froh in der Oberliga hier in Fritzlar mit Harz Handball zu spielen und dabei mein Abitur mit meinen Freunden zu absolvieren. Für die Förderung und Unterstützung des Vereins bin ich sehr dankbar." - Antonia Icke, 18 Jahre alt






