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Vorschau auf das kommende Wochenende:
Samstag, 28.03., 16:00 TuS Zwingenberg - Frauen I
AKTUELLES SAISON 2025/2026
Fritzlar lässt nichts anbrennen–Cermak-Team mit 25:21-Heimsieg über Hersfeld zurück in der Spur
Bericht der HNA von K. Wilhelm vom Spiel unserer 1. Mannschaft gegen den TV Hersfeld
Sie sind zurück in der Erfolgsspur: In ihrem vorletzten Heimspiel gelang den Regionalliga-Handballerinnen des SV Germania Fritzlar im Nordhessenduell gegen den TV Hersfeld ein 25:21 (13:11)-Erfolg. Die Domstädterinnen mischen damit weiter–hinter Nachbar HSG Baunatal–im Kampf um die Vizemeisterschaft mit, sind nach dem Erfolg des Spitzenreiters HSG Weiterstadt/B./W. gegen den TV Hüttenberg (38:17) aber endgültig aus dem Titelrennen.
Für die Gastgeberinnen bedurfte es zunächst einiger Anstrengungen, um sich gegen die abstiegsbedrohten Hersfelderinnen abzusetzen. Die 4:2-Führung (6.) machte TVH-Außen Andra Lucas umgehend mit einem Doppelpack zunichte. Fritzlars 9:7-Vorsprung (19.) egalisierten die Gäste ebenfalls postwendend. Kurz vor dem Wechsel gelang es der Germania aber durch Antonia Icke, Marleen Krause und Merle Pauser auf drei Tore (31., 14:11) davonzuziehen. Ein Polster, das die Domstädterinnen nicht mehr hergaben.
„Ich hatte das Gefühl, dass wir das Spiel ständig unter Kontrolle haben, ohne dabei überheblich zu werden“, sagte SVG-Coach Milan Cermak. Der dabei allen Spielerinnen Einsatzzeiten gewährte. Im Rückraum mit Sina Ulrich (5 Tore), Marleen Krause (4) und Sarah Oschmann begann. Das Trio erzielte knapp die Hälfte der SVG-Tore. Im Tor kam über 60 Minuten Gloria Vesper zum Einsatz. Nach ihrer Verletzung kehrte in der zweiten Hälfte Rechtsaußen Alexa Schuldes auf die Platte zurück.
In der sich zwar beide Teams mehr technische Fehler leisteten. Dennoch hatte Fritzlar alles im Griff. Drei Tore von Barth (2) und Ulrich in Folge zum 21:15 (47.) sorgten für die Vorentscheidung. Auch auf der Zielgeraden gelang es den Hersfelderinnen nicht, heranzukommen. Im Gegenteil: Nach dem 21:17 (50.) durch Luisa Teichmann erhöhte Anna-Maria Spielvogel abermals.
SVG: „Kasia“ Zwicker, Gloria Vesper - Alexa Schuldes, Marleen Krause 4, Sina Ulrich 5, Sarah Oschmann 3, Alicia Barth 3, Maren Kleinhenz 2, Joyce Hölscher, Antonia Icke 1, Anna-Maria Spielvogel 3/2, Merle Pauser 3, Bianka Bartalos 1
Überzeugender Heimspielauftritt unserer Zweiten
SV Germania Fritzlar II–TV Hersfeld II 34:24 (13:9)
Im Schlussspurt haben die Domstädterinnen noch mal einen Kantersieg eingefahren. Den womöglich „souveränsten der Saison“, wie Susanne Bachmann quittierte. Die scheidende SVG-Trainerin sah „eine richtig gute Mannschaftsleistung“, die das Ergebnis am Ende in die Höhe trieb. Den Grundstein legte Fritzlar in der ersten Halbzeit, in der die Gäste zunächst noch mithielten, zum Ende allerdings abreißen mussten. Nach dem Seitenwechsel drehte die Germania, die von Merle Pauser aus dem Regionalliga-Team unterstützt wurde, auf und zog bis auf 20:12 (39.) davon. Die anschließende Rotation von Bachmann führte dann noch zu einem kleinen Kunststück: Jede Feldspielerin des SVG warf mindestens zwei Tore. „Das ist schon schön, wenn man allen die Spielzeit geben kann“, sagte die Trainerin. Durch den Sieg hat Fritzlar seine Stellung auf dem achten Tabellenplatz behauptet–es stehen drei Punkte Vorsprung auf die HSG Großenlüder/Hainzell zu Buche.
SVG II: Paula Ritter – Lea Biebrach 2, Hailey Carl 2, Lea Rohde 5, Cira Zinn 2, Florentine Blume 2, Marie Albus 3/1, Alicia Barth 3, Merle Pauser 5, Klara Minke 5, Alina Eubel 5/2

Unsere erfolgreiche Zweite, © Foto: SV Germania Fritzlar
Germania verabschiedet sich vom Titelrennen
Bericht der HNA von K. Wilhelm vom Spiel unserer 1. Mannschaft bei der HSG Gedern/Nidda
Das dürfte es gewesen sein: Nach ihrer fünften Saison-Niederlage ist das Titelrennen für die Regionalliga-Handballerinnen des SV Germania Fritzlar so gut wie gelaufen. Während sich Mitkonkurrent HSG Weiterstadt/Braunshardt/Worfelden bei der HSG Hungen/Lich keine Blöße gab, mussten sich die Domstädterinnen bei der HSG Gedern/Nidda mit 22:31 (14:16) geschlagen geben.
Dabei verschliefen sie den Start und gerieten frühzeitig mit 2:7 (10.) ins Hintertreffen. Der Weckruf von SVG-Trainer Milan Cermak folgte per Auszeit. „Wir sind gut zurückgekommen“, beschrieb Fritzlars Coach die Phase seines Teams, in der Xenia Ahrend (3 Tore), Merle Pauser und Marleen Krause den Anschluss zum 7:8 (16.) herstellten. Durch einen Dreierpack der Gastgeberinnen (19., 7:11) aber erneut ins Hintertreffen gerieten. Besonders bitter: Ahrend verletzte sich nach ihrem fünften Tor (22., 9:12) an der Ferse, konnte zunächst nicht mehr weiterspielen. Sie versuchte es im weiteren Verlauf noch zweimal, traf dabei zum 24:19 (52.), die Schmerzen waren aber zu groß. Zuvor hatte schon Regisseurin Anna-Maria Spielvogel (krank) kurzfristig passen müssen, während Maren Kleinhenz nach überstandener Verletzung in den Kader zurückkehrte.
Ihre stärkste Phase hatte die Germania vor und nach dem Wechsel. Zunächst stellten Sina Ulrich und Pauser den Anschluss her (29., 14:15), ehe Bianka Bartalos, Pauser und Kleinhenz mit drei Treffern zum 17:16 (35.) die einzige Führung der Gäste gelang. Auch ein Verdienst der starken SVG-Torfrau Katarzyna Zwicker, die bis zum 18:19 (44.) mit ihren Vorderleuten dranblieb, bevor die Gastgeberinnen vorentscheidend auf 24:18 (51.) davonzogen. „Uns hat da die Tiefe gefehlt“, erklärte Cermak. Dabei kamen die Anspiele an eine der beiden Kreisläuferin nicht an, denn Cermak brachte über weite Phasen in der zweiten Hälfte die siebte Feldspielerin, ehe er in der Schlussphase mit einer offensiveren Abwehr versuchte gegenzusteuern. Was aber nicht den gewünschten Erfolg brachte, denn Gedern kam dadurch zu einfachen Toren, während sich Fritzlar Abspielfehler und gegen HSG-Torfrau Yvonne Jankovic zu viele Fahrkarten leistete.
SVG: „Kasia“ Zwicker, Gloria Vesper - Xenia Ahrend 6/1, Marleen Krause 2, Sina Ulrich 3, Sarah Oschmnn, Alicia Barth 1, Maren Kleinhenz 2, Joyce Hölscher, Antonia Icke 1, Merle Pauser 6/1, Bianka Bartalos 1
Löwinnen ziehen früh davon – Kirchhof II gewinnt Derby gegen Fritzlar II
SG 09 Kirchhof II – SV Germania Fritzlar II 34:27 (20:11)
Bericht der HNA von L. Klinge vom Spiel unserer 2. Mannschaft bei der SG 09 Kirchhof II
Ein deutlicher Sieg der SG Kirchhof 09 II gegen die SV Germania Fritzlar II. Obwohl beide Mannschaften eigentlich ein ausgeglichenes Spiel erwartet hatten, sorgte die SG früh für klare Verhältnisse. Der Trainer der Löwinnen, Martin Denk, zeigt sich sehr zufrieden und lobte seine Mannschaft für ein „tolles und gutes Spiel.“ Gerade in der ersten Halbzeit bestach Kirchhof mit einer guten Deckung und einem gut aufgelegten Mittelblock bestehend aus Rica Wäscher und Meriam Grün. Torhüterin Rebekka Engel unterstützte ihre Vorderleute mit einigen starke Paraden. So gingen die Gastgeberinnen mit einer Neun-Tore-Führung in die Pause. Ganz zum Ärgernis von Susanne Bachmann auf der Gegenseite: „Wir haben die erste Halbzeit verschlafen, waren in der Defensive zu instabil und offensiv zu unbeständig“, meinte die SVG-Trainerin.
Besser wurde es in Halbzeit zwei – da steigerte sich Fritzlar. Binnen zwei Minuten kämpften sich die Gäste auf sechs Tore heran (15:21, 33.). Eine Momentaufnahme, die Denk zur Selbstkritik verleitete. So kreidete er sich an, dass er seine Spielerinnen durch viele Wechsel verunsicherte und die SG deswegen nicht an die Leistungen der ersten Halbzeit anschließen konnte. So fehlte zunehmend die Konzentration im Abschluss. Trotzdem hat es für die Löwinnen am Ende gereicht, die Führung mit einem deutlichen Vorsprung ins Ziel zu bringen. Beste Torschützin war einmal mehr Rica Wäscher (9 Tore). Aufseiten der Gäste gab es – trotz der Pleite – noch eine positive Nachricht: Lea Rohde feierte nach monatelanger Verletzungspause ihre Rückkehr.
SVG II: Esther Bin Amuri, Paula Ritter 1 – Lea Biebrach, Hailey Carl 4/1, Lea Rohde 4, Cira Zinn, Florentine Blume 2, Marie Albus 7, Alicia Barth 2, Joyce Hölscher, Klara Minke 4, Alina Eubel 3/2

„Kasia“ Zwicker ein starker Rückhalt, die leider die Niederlage nicht verhindern konnte, © Foto: SV Germania Fritzlar
Frustbewältigung in der Domstadt
Germania Fritzlar kanzelt Kleenheim ab – Ahrend knackt 100-Tore-Marke
Bericht der HNA von K. Wilhelm vom Spiel unserer 1. Mannschaft gegen die HSG Kleenheim
Den Schalter haben die Regionalliga-Handballerinnen des SV Germania Fritzlar nach dem Derbyfrust erfolgreich umgelegt. Beim 33:23 (17:8) - Sieg wiesen sie die HSG Kleenheim-Langgöns frühzeitig in die Schranken. „Es war für uns enorm wichtig, souverän aufzutreten“, sagte SVG-Spielerin Merle Pauser erleichtert.
Ein Vorhaben, das von Beginn an konsequent umgesetzt wurde. „Wir haben auch gegen Twistetal nicht schlecht gespielt und mit unserer Leistung da weitergemacht“, lobte SVG-Coach Milan Cermak den starken Kollektivauftritt. Da gelang Kleenheims Rechtsaußen Louisa-Marie Andermann mit ihren Treffern zum 2:2 (4.) letztmals der Ausgleich, und da war der Rückraum der Gäste um Laura Euler und Franziska Dietz in der ersten Hälfte nahezu abgemeldet. Neun ihrer zehn Treffer erzielte die drittligaerfahrene Dietz erst in der zweiten Hälfte. „Das hatten wir uns vorgenommen, über die Abwehr zu dominieren“, betonte Cermak. Dessen Team nach der 9:7-Führung (17.) knapp zehn Minuten keinen Treffer der Gäste mehr zuließ. Mit jeweils drei Toren von Antonia Icke und Anna-Maria Spielvogel schraubten die Gastgeberinnen währenddessen den Vorsprung in die Höhe. Erstmals zweistellig wurde es beim 18:8 (31.) durch Sina Ulrich. Da funktionierte es in der Abwehr weiterhin, „dass wir ins Abwehrzentrum rücken und verdichten“, wie Pauser erklärte.
Starke Torhüterleistungen gab es auf beiden Seiten, die sich mit 18 Paraden auf Fritzlarer Seite sowie 17 gehaltenen Bällen bei Kleenheim fast die Waage hielten. Da wurden auch einige Würfe der Gastgeberinnen zur sicheren Beute der HSG-Torfrauen, ebenso wie bei der Germania Katarzyna Zwicker und Gloria Vesper glänzten. Kleenheim brachte sich zudem mit Fehlern und Fehlpässen im Spielaufbau um die eigenen Möglichkeiten. Mit ihrem Doppelschlag erhöhte Pauser schließlich auf 23:11 Uhr (39.). Mit ihren 8/2 Toren knackte Xenia Ahrend (103/18) die 100-Tore-Marke. Kurz vor Schluss bekam auch Jana Herbst aus Fritzlars Oberliga-Team noch ihre Einsatzzeit. Die Linksaußen sprang für Alexa Schuldes und Maren Kleinhenz (beide verletzt) ein. Kurzfristig fiel zudem Rückraumspielerin Sarah Oschmann (krank) aus.
SVG: „Kasia“ Zwicker (11 Paraden/13 Gegentore), Gloria Vesper (7 P./10 GT); Jana Herbst, Xenia Ahrend 8/2, Marleen Krause 2, Sina Ulrich 3, Alicia Barth 3, Joyce Hölscher 1, Antonia Icke 3, Anna-Maria Spielvogel 6/2, Merle Pauser 4, Bianka Bartalos 3
Fritzlar II verschläft den Beginn der zweiten Halbzeit
Bericht der HNA von D. Pritsch vom Spiel unserer 2. Mannschaft gegen die HSG Zwehren/Kassel
SV Germania Fritzlar II - HSG Zwehren/Kassel 24:30 (12:14 Uhr)
Manchmal entscheidet eben die Konstanz. Und die war im Fall der Domstädterinnen das fehlende Puzzlestück zum Erfolg. Es war gerade Halbzeitpause: Da kam der SVG schläfrig aus der Kabine, ließ die Kasselerinnen von 12:14 Uhr auf 12:18 Uhr (35.) davonziehen. „Zwehren war dann einfach abgezockt“, kommentierte Susanne Bachmann jene Phase. Ansonsten sah die Übungsleiterin einen vernünftigen Auftritt ihrer Mannschaft. In der ersten Halbzeit bestach Fritzlar mit einer „überragenden Abwehr“ (Bachmann), blieb stets am Gegner dran. Ging durch Florentine Blume gar mit 11:9 (26.) in Führung. Ehe eine Schlussoffensive der HSG in Halbzeit eins die Weichen für den Gäste-Erfolg stellte. Zum Ende der Partie kämpfte sich der SVG zwar noch mal bis auf vier Tore ran (22:26 Uhr, 55.) – jedoch ohne Ertrag.
SVG II: Esther Bin Amuri, Paula Ritter – Isabell Stäuber 6/1, Jana Herbst 1, Lea Biebrach, Hailey Carl 1, Cira Zinn 3, Florentine Blume 2, Marie Albus 5, Joyce Hölscher 2, Klara Minke, Alina Eubel 4/3

Xenia Ahrend nach einem Torerfolg im Spitzenspiel gegen Weiterstadt © Foto: SV Germania Fritzlar
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"Ich bin froh in der Oberliga hier in Fritzlar mit Harz Handball zu spielen und dabei mein Abitur mit meinen Freunden zu absolvieren. Für die Förderung und Unterstützung des Vereins bin ich sehr dankbar." - Antonia Icke, 18 Jahre alt






