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Vorschau auf das kommende Wochenende:

Samstag, 18.04., 18:00 TSV Wollrode - Frauen II


 AKTUELLES SAISON 2025/2026

Germania Fritzlar müht sich zum knappen Sieg

Bericht der HNA von K. Wilhelm vom Spiel unserer 1. Mannschaft beim TuS Zwingenberg

Eng blieb es über 60 Minuten: Bei ihrer letzten Auswärtshürde dieser Saison mühten sich die Regionalliga-Handballerinnen des SV Germania Fritzlar gegen den Tabellenletzten Tus Zwingenberg zum 31:28 (18:19)-Erfolg.
Die Pflichtaufgabe wurde zum Kraftakt. Der Grund: „Wir waren in der ersten Hälfte nicht fokussiert genug“, haderte SVG-Coach Milan Cermak. Dabei machte sich in seinem Team auch das Fehlen der SVG-Regisseurinnen Xenia Ahrend (verletzt) und Anna-Maria Spielvogel (beruflich verhindert) bemerkbar. Die Domstädterinnen fanden nur schwer ins Spiel, rannten fast 30 Minuten einem Rückstand hinterher. Lediglich die 8:4-Führung (11.) der Gastgeberinnen konnte der SVG mit einem Viererpack durch Antonia Icke, Maren Kleinhenz, Merle Pauser und Bianka Bartalos wieder ausgleichen. Im Anschluss geriet die Germania aber erneut ins Hintertreffen (22., 14:16). Dabei bekam Fritzlar Zwingenbergs Rückraum-Asse Jamila Coban (14 Tore) und Sybille Droll (10) zu keiner Zeit in den Griff. Das Duo erzielte 24 der 28 Tus-Treffer, sorgte so auch dafür, dass ihre Mannschaft zumeist mit zwei Toren vorn lag, ehe Pauser vor der Pause den Anschlusstreffer erzielte.
Verwandelt kehrten die Gäste aber aus der Kabine zurück. „Unser Auftritt war in der zweiten Halbzeit dann in Ordnung“, erklärte Cermak. Denn sein Team steigerte sich in der Abwehr und hatte mit Katarzyna Zwicker und Gloria Vesper ein starkes Torwartduo hinter sich, während Pauser klug Regie führte. Beim 22:21 (36.) durch Alexa Schuldes lag die Germania erstmals vorn. Die starke Sina Ulrich (8) erhöhte aus dem Rückraum erstmals auf zwei Tore. Eng blieb es trotzdem, weil die Gastgeberinnen in der Folge mehrmals den Anschluss erzielten und beim 21:21 (35.) wieder ausglichen. Auf der Zielgeraden stellten dann beide Teams – nach der 29:27-Führung (51.) für Fritzlar – das Torewerfen für acht Minuten ein, ehe Joyce Hölscher mit ihrem Treffer zum 30:27 die Entscheidung herbeiführte (59.).

SVG: „Kasia“ Zwicker, Gloria Vesper – Alexa Schuldes 2, Marleen Krause 1, Sina Ulrich 8, Sarah Oschmann 2, Alicia Barth 2, Maren Kleinhenz 2, Joyce Hölscher 3, Antonia Icke 2, Merle Pauser 5/2, Bianka Bartalos 4

Merle Pauser, nahm das Heft des Handelns in die Hände        © Foto: SV Germania Fritzlar

Fritzlar lässt nichts anbrennen–Cermak-Team mit 25:21-Heimsieg über Hersfeld zurück in der Spur

Bericht der HNA von K. Wilhelm vom Spiel unserer 1. Mannschaft gegen den TV Hersfeld

Sie sind zurück in der Erfolgsspur: In ihrem vorletzten Heimspiel gelang den Regionalliga-Handballerinnen des SV Germania Fritzlar im Nordhessenduell gegen den TV Hersfeld ein 25:21 (13:11)-Erfolg. Die Domstädterinnen mischen damit weiter–hinter Nachbar HSG Baunatal–im Kampf um die Vizemeisterschaft mit, sind nach dem Erfolg des Spitzenreiters HSG Weiterstadt/B./W. gegen den TV Hüttenberg (38:17) aber endgültig aus dem Titelrennen.


Für die Gastgeberinnen bedurfte es zunächst einiger Anstrengungen, um sich gegen die abstiegsbedrohten Hersfelderinnen abzusetzen. Die 4:2-Führung (6.) machte TVH-Außen Andra Lucas umgehend mit einem Doppelpack zunichte. Fritzlars 9:7-Vorsprung (19.) egalisierten die Gäste ebenfalls postwendend. Kurz vor dem Wechsel gelang es der Germania aber durch Antonia Icke, Marleen Krause und Merle Pauser auf drei Tore (31., 14:11) davonzuziehen. Ein Polster, das die Domstädterinnen nicht mehr hergaben.


„Ich hatte das Gefühl, dass wir das Spiel ständig unter Kontrolle haben, ohne dabei überheblich zu werden“, sagte SVG-Coach Milan Cermak. Der dabei allen Spielerinnen Einsatzzeiten gewährte. Im Rückraum mit Sina Ulrich (5 Tore), Marleen Krause (4) und Sarah Oschmann begann. Das Trio erzielte knapp die Hälfte der SVG-Tore. Im Tor kam über 60 Minuten Gloria Vesper zum Einsatz. Nach ihrer Verletzung kehrte in der zweiten Hälfte Rechtsaußen Alexa Schuldes auf die Platte zurück.

In der sich zwar beide Teams mehr technische Fehler leisteten. Dennoch hatte Fritzlar alles im Griff. Drei Tore von Barth (2) und Ulrich in Folge zum 21:15 (47.) sorgten für die Vorentscheidung. Auch auf der Zielgeraden gelang es den Hersfelderinnen nicht, heranzukommen. Im Gegenteil: Nach dem 21:17 (50.) durch Luisa Teichmann erhöhte Anna-Maria Spielvogel abermals.


SVG: „Kasia“ Zwicker, Gloria Vesper - Alexa Schuldes, Marleen Krause 4, Sina Ulrich 5, Sarah Oschmann 3, Alicia Barth 3, Maren Kleinhenz 2, Joyce Hölscher, Antonia Icke 1, Anna-Maria Spielvogel 3/2, Merle Pauser 3, Bianka Bartalos 1


Überzeugender Heimspielauftritt unserer Zweiten

SV Germania Fritzlar II–TV Hersfeld II 34:24 (13:9)

Im Schlussspurt haben die Domstädterinnen noch mal einen Kantersieg eingefahren. Den womöglich „souveränsten der Saison“, wie Susanne Bachmann quittierte. Die scheidende SVG-Trainerin sah „eine richtig gute Mannschaftsleistung“, die das Ergebnis am Ende in die Höhe trieb. Den Grundstein legte Fritzlar in der ersten Halbzeit, in der die Gäste zunächst noch mithielten, zum Ende allerdings abreißen mussten. Nach dem Seitenwechsel drehte die Germania, die von Merle Pauser aus dem Regionalliga-Team unterstützt wurde, auf und zog bis auf 20:12 (39.) davon. Die anschließende Rotation von Bachmann führte dann noch zu einem kleinen Kunststück: Jede Feldspielerin des SVG warf mindestens zwei Tore. „Das ist schon schön, wenn man allen die Spielzeit geben kann“, sagte die Trainerin. Durch den Sieg hat Fritzlar seine Stellung auf dem achten Tabellenplatz behauptet–es stehen drei Punkte Vorsprung auf die HSG Großenlüder/Hainzell zu Buche.



SVG II: Paula Ritter – Lea Biebrach 2, Hailey Carl 2, Lea Rohde 5, Cira Zinn 2, Florentine Blume 2, Marie Albus 3/1, Alicia Barth 3, Merle Pauser 5, Klara Minke 5, Alina Eubel 5/2

Unsere erfolgreiche Zweite, © Foto: SV Germania Fritzlar

Germania verabschiedet sich vom Titelrennen

Bericht der HNA von K. Wilhelm vom Spiel unserer 1. Mannschaft bei der HSG Gedern/Nidda

Das dürfte es gewesen sein: Nach ihrer fünften Saison-Niederlage ist das Titelrennen für die Regionalliga-Handballerinnen des SV Germania Fritzlar so gut wie gelaufen. Während sich Mitkonkurrent HSG Weiterstadt/Braunshardt/Worfelden bei der HSG Hungen/Lich keine Blöße gab, mussten sich die Domstädterinnen bei der HSG Gedern/Nidda mit 22:31 (14:16) geschlagen geben.
Dabei verschliefen sie den Start und gerieten frühzeitig mit 2:7 (10.) ins Hintertreffen. Der Weckruf von SVG-Trainer Milan Cermak folgte per Auszeit. „Wir sind gut zurückgekommen“, beschrieb Fritzlars Coach die Phase seines Teams, in der Xenia Ahrend (3 Tore), Merle Pauser und Marleen Krause den Anschluss zum 7:8 (16.) herstellten. Durch einen Dreierpack der Gastgeberinnen (19., 7:11) aber erneut ins Hintertreffen gerieten. Besonders bitter: Ahrend verletzte sich nach ihrem fünften Tor (22., 9:12) an der Ferse, konnte zunächst nicht mehr weiterspielen. Sie versuchte es im weiteren Verlauf noch zweimal, traf dabei zum 24:19 (52.), die Schmerzen waren aber zu groß. Zuvor hatte schon Regisseurin Anna-Maria Spielvogel (krank) kurzfristig passen müssen, während Maren Kleinhenz nach überstandener Verletzung in den Kader zurückkehrte.


Ihre stärkste Phase hatte die Germania vor und nach dem Wechsel. Zunächst stellten Sina Ulrich und Pauser den Anschluss her (29., 14:15), ehe Bianka Bartalos, Pauser und Kleinhenz mit drei Treffern zum 17:16 (35.) die einzige Führung der Gäste gelang. Auch ein Verdienst der starken SVG-Torfrau Katarzyna Zwicker, die bis zum 18:19 (44.) mit ihren Vorderleuten dranblieb, bevor die Gastgeberinnen vorentscheidend auf 24:18 (51.) davonzogen. „Uns hat da die Tiefe gefehlt“, erklärte Cermak. Dabei kamen die Anspiele an eine der beiden Kreisläuferin nicht an, denn Cermak brachte über weite Phasen in der zweiten Hälfte die siebte Feldspielerin, ehe er in der Schlussphase mit einer offensiveren Abwehr versuchte gegenzusteuern. Was aber nicht den gewünschten Erfolg brachte, denn Gedern kam dadurch zu einfachen Toren, während sich Fritzlar Abspielfehler und gegen HSG-Torfrau Yvonne Jankovic zu viele Fahrkarten leistete.


SVG: „Kasia“ Zwicker, Gloria Vesper - Xenia Ahrend 6/1, Marleen Krause 2, Sina Ulrich 3, Sarah Oschmnn, Alicia Barth 1, Maren Kleinhenz 2, Joyce Hölscher, Antonia Icke 1, Merle Pauser 6/1, Bianka Bartalos 1


Löwinnen ziehen früh davon – Kirchhof II gewinnt Derby gegen Fritzlar II

SG 09 Kirchhof II – SV Germania Fritzlar II 34:27 (20:11)

Bericht der HNA von L. Klinge vom Spiel unserer 2. Mannschaft bei der SG 09 Kirchhof II

Ein deutlicher Sieg der SG Kirchhof 09 II gegen die SV Germania Fritzlar II. Obwohl beide Mannschaften eigentlich ein ausgeglichenes Spiel erwartet hatten, sorgte die SG früh für klare Verhältnisse. Der Trainer der Löwinnen, Martin Denk, zeigt sich sehr zufrieden und lobte seine Mannschaft für ein „tolles und gutes Spiel.“ Gerade in der ersten Halbzeit bestach Kirchhof mit einer guten Deckung und einem gut aufgelegten Mittelblock bestehend aus Rica Wäscher und Meriam Grün. Torhüterin Rebekka Engel unterstützte ihre Vorderleute mit einigen starke Paraden. So gingen die Gastgeberinnen mit einer Neun-Tore-Führung in die Pause. Ganz zum Ärgernis von Susanne Bachmann auf der Gegenseite: „Wir haben die erste Halbzeit verschlafen, waren in der Defensive zu instabil und offensiv zu unbeständig“, meinte die SVG-Trainerin.


Besser wurde es in Halbzeit zwei – da steigerte sich Fritzlar. Binnen zwei Minuten kämpften sich die Gäste auf sechs Tore heran (15:21, 33.). Eine Momentaufnahme, die Denk zur Selbstkritik verleitete. So kreidete er sich an, dass er seine Spielerinnen durch viele Wechsel verunsicherte und die SG deswegen nicht an die Leistungen der ersten Halbzeit anschließen konnte. So fehlte zunehmend die Konzentration im Abschluss. Trotzdem hat es für die Löwinnen am Ende gereicht, die Führung mit einem deutlichen Vorsprung ins Ziel zu bringen. Beste Torschützin war einmal mehr Rica Wäscher (9 Tore). Aufseiten der Gäste gab es – trotz der Pleite – noch eine positive Nachricht: Lea Rohde feierte nach monatelanger Verletzungspause ihre Rückkehr.


SVG II: Esther Bin Amuri, Paula Ritter 1 – Lea Biebrach, Hailey Carl 4/1, Lea Rohde 4, Cira Zinn, Florentine Blume 2, Marie Albus 7, Alicia Barth 2, Joyce Hölscher, Klara Minke 4, Alina Eubel 3/2

„Kasia“ Zwicker ein starker Rückhalt, die leider die Niederlage nicht verhindern konnte, © Foto: SV Germania Fritzlar


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"Ich bin froh in der Oberliga hier in Fritzlar mit Harz Handball zu spielen und dabei mein Abitur mit meinen Freunden zu absolvieren. Für die Förderung und Unterstützung des Vereins bin ich sehr dankbar." - Antonia Icke, 18 Jahre alt


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