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Vorschau auf das kommende Wochenende:

Sonntag, 22.03., 12:30 WCJ - HSG Waldhessen
Sonntag, 22.03., 17:30 Frauen II - TV Hersfeld II


 AKTUELLES SAISON 2025/2026

Germania verabschiedet sich vom Titelrennen

Bericht der HNA von K. Wilhelm vom Spiel unserer 1. Mannschaft bei der HSG Gedern/Nidda

Das dürfte es gewesen sein: Nach ihrer fünften Saison-Niederlage ist das Titelrennen für die Regionalliga-Handballerinnen des SV Germania Fritzlar so gut wie gelaufen. Während sich Mitkonkurrent HSG Weiterstadt/Braunshardt/Worfelden bei der HSG Hungen/Lich keine Blöße gab, mussten sich die Domstädterinnen bei der HSG Gedern/Nidda mit 22:31 (14:16) geschlagen geben.
Dabei verschliefen sie den Start und gerieten frühzeitig mit 2:7 (10.) ins Hintertreffen. Der Weckruf von SVG-Trainer Milan Cermak folgte per Auszeit. „Wir sind gut zurückgekommen“, beschrieb Fritzlars Coach die Phase seines Teams, in der Xenia Ahrend (3 Tore), Merle Pauser und Marleen Krause den Anschluss zum 7:8 (16.) herstellten. Durch einen Dreierpack der Gastgeberinnen (19., 7:11) aber erneut ins Hintertreffen gerieten. Besonders bitter: Ahrend verletzte sich nach ihrem fünften Tor (22., 9:12) an der Ferse, konnte zunächst nicht mehr weiterspielen. Sie versuchte es im weiteren Verlauf noch zweimal, traf dabei zum 24:19 (52.), die Schmerzen waren aber zu groß. Zuvor hatte schon Regisseurin Anna-Maria Spielvogel (krank) kurzfristig passen müssen, während Maren Kleinhenz nach überstandener Verletzung in den Kader zurückkehrte.


Ihre stärkste Phase hatte die Germania vor und nach dem Wechsel. Zunächst stellten Sina Ulrich und Pauser den Anschluss her (29., 14:15), ehe Bianka Bartalos, Pauser und Kleinhenz mit drei Treffern zum 17:16 (35.) die einzige Führung der Gäste gelang. Auch ein Verdienst der starken SVG-Torfrau Katarzyna Zwicker, die bis zum 18:19 (44.) mit ihren Vorderleuten dranblieb, bevor die Gastgeberinnen vorentscheidend auf 24:18 (51.) davonzogen. „Uns hat da die Tiefe gefehlt“, erklärte Cermak. Dabei kamen die Anspiele an eine der beiden Kreisläuferin nicht an, denn Cermak brachte über weite Phasen in der zweiten Hälfte die siebte Feldspielerin, ehe er in der Schlussphase mit einer offensiveren Abwehr versuchte gegenzusteuern. Was aber nicht den gewünschten Erfolg brachte, denn Gedern kam dadurch zu einfachen Toren, während sich Fritzlar Abspielfehler und gegen HSG-Torfrau Yvonne Jankovic zu viele Fahrkarten leistete.


SVG: „Kasia“ Zwicker, Gloria Vesper - Xenia Ahrend 6/1, Marleen Krause 2, Sina Ulrich 3, Sarah Oschmnn, Alicia Barth 1, Maren Kleinhenz 2, Joyce Hölscher, Antonia Icke 1, Merle Pauser 6/1, Bianka Bartalos 1


Löwinnen ziehen früh davon – Kirchhof II gewinnt Derby gegen Fritzlar II

SG 09 Kirchhof II – SV Germania Fritzlar II 34:27 (20:11)

Bericht der HNA von L. Klinge vom Spiel unserer 2. Mannschaft bei der SG 09 Kirchhof II

Ein deutlicher Sieg der SG Kirchhof 09 II gegen die SV Germania Fritzlar II. Obwohl beide Mannschaften eigentlich ein ausgeglichenes Spiel erwartet hatten, sorgte die SG früh für klare Verhältnisse. Der Trainer der Löwinnen, Martin Denk, zeigt sich sehr zufrieden und lobte seine Mannschaft für ein „tolles und gutes Spiel.“ Gerade in der ersten Halbzeit bestach Kirchhof mit einer guten Deckung und einem gut aufgelegten Mittelblock bestehend aus Rica Wäscher und Meriam Grün. Torhüterin Rebekka Engel unterstützte ihre Vorderleute mit einigen starke Paraden. So gingen die Gastgeberinnen mit einer Neun-Tore-Führung in die Pause. Ganz zum Ärgernis von Susanne Bachmann auf der Gegenseite: „Wir haben die erste Halbzeit verschlafen, waren in der Defensive zu instabil und offensiv zu unbeständig“, meinte die SVG-Trainerin.


Besser wurde es in Halbzeit zwei – da steigerte sich Fritzlar. Binnen zwei Minuten kämpften sich die Gäste auf sechs Tore heran (15:21, 33.). Eine Momentaufnahme, die Denk zur Selbstkritik verleitete. So kreidete er sich an, dass er seine Spielerinnen durch viele Wechsel verunsicherte und die SG deswegen nicht an die Leistungen der ersten Halbzeit anschließen konnte. So fehlte zunehmend die Konzentration im Abschluss. Trotzdem hat es für die Löwinnen am Ende gereicht, die Führung mit einem deutlichen Vorsprung ins Ziel zu bringen. Beste Torschützin war einmal mehr Rica Wäscher (9 Tore). Aufseiten der Gäste gab es – trotz der Pleite – noch eine positive Nachricht: Lea Rohde feierte nach monatelanger Verletzungspause ihre Rückkehr.


SVG II: Esther Bin Amuri, Paula Ritter 1 – Lea Biebrach, Hailey Carl 4/1, Lea Rohde 4, Cira Zinn, Florentine Blume 2, Marie Albus 7, Alicia Barth 2, Joyce Hölscher, Klara Minke 4, Alina Eubel 3/2

„Kasia“ Zwicker ein starker Rückhalt, die leider die Niederlage nicht verhindern konnte, © Foto: SV Germania Fritzlar

Frustbewältigung in der Domstadt

Germania Fritzlar kanzelt Kleenheim ab – Ahrend knackt 100-Tore-Marke

Bericht der HNA von K. Wilhelm vom Spiel unserer 1. Mannschaft gegen die HSG Kleenheim

Den Schalter haben die Regionalliga-Handballerinnen des SV Germania Fritzlar nach dem Derbyfrust erfolgreich umgelegt. Beim 33:23 (17:8) - Sieg wiesen sie die HSG Kleenheim-Langgöns frühzeitig in die Schranken. „Es war für uns enorm wichtig, souverän aufzutreten“, sagte SVG-Spielerin Merle Pauser erleichtert.


Ein Vorhaben, das von Beginn an konsequent umgesetzt wurde. „Wir haben auch gegen Twistetal nicht schlecht gespielt und mit unserer Leistung da weitergemacht“, lobte SVG-Coach Milan Cermak den starken Kollektivauftritt. Da gelang Kleenheims Rechtsaußen Louisa-Marie Andermann mit ihren Treffern zum 2:2 (4.) letztmals der Ausgleich, und da war der Rückraum der Gäste um Laura Euler und Franziska Dietz in der ersten Hälfte nahezu abgemeldet. Neun ihrer zehn Treffer erzielte die drittligaerfahrene Dietz erst in der zweiten Hälfte. „Das hatten wir uns vorgenommen, über die Abwehr zu dominieren“, betonte Cermak. Dessen Team nach der 9:7-Führung (17.) knapp zehn Minuten keinen Treffer der Gäste mehr zuließ. Mit jeweils drei Toren von Antonia Icke und Anna-Maria Spielvogel schraubten die Gastgeberinnen währenddessen den Vorsprung in die Höhe. Erstmals zweistellig wurde es beim 18:8 (31.) durch Sina Ulrich. Da funktionierte es in der Abwehr weiterhin, „dass wir ins Abwehrzentrum rücken und verdichten“, wie Pauser erklärte.


Starke Torhüterleistungen gab es auf beiden Seiten, die sich mit 18 Paraden auf Fritzlarer Seite sowie 17 gehaltenen Bällen bei Kleenheim fast die Waage hielten. Da wurden auch einige Würfe der Gastgeberinnen zur sicheren Beute der HSG-Torfrauen, ebenso wie bei der Germania Katarzyna Zwicker und Gloria Vesper glänzten. Kleenheim brachte sich zudem mit Fehlern und Fehlpässen im Spielaufbau um die eigenen Möglichkeiten. Mit ihrem Doppelschlag erhöhte Pauser schließlich auf 23:11 Uhr (39.). Mit ihren 8/2 Toren knackte Xenia Ahrend (103/18) die 100-Tore-Marke. Kurz vor Schluss bekam auch Jana Herbst aus Fritzlars Oberliga-Team noch ihre Einsatzzeit. Die Linksaußen sprang für Alexa Schuldes und Maren Kleinhenz (beide verletzt) ein. Kurzfristig fiel zudem Rückraumspielerin Sarah Oschmann (krank) aus.


SVG: „Kasia“ Zwicker (11 Paraden/13 Gegentore), Gloria Vesper (7 P./10 GT); Jana Herbst, Xenia Ahrend 8/2, Marleen Krause 2, Sina Ulrich 3, Alicia Barth 3, Joyce Hölscher 1, Antonia Icke 3, Anna-Maria Spielvogel 6/2, Merle Pauser 4, Bianka Bartalos 3


Fritzlar II verschläft den Beginn der zweiten Halbzeit

Bericht der HNA von D. Pritsch vom Spiel unserer 2. Mannschaft gegen die HSG Zwehren/Kassel
SV Germania Fritzlar II - HSG Zwehren/Kassel 24:30 (12:14 Uhr)

Manchmal entscheidet eben die Konstanz. Und die war im Fall der Domstädterinnen das fehlende Puzzlestück zum Erfolg. Es war gerade Halbzeitpause: Da kam der SVG schläfrig aus der Kabine, ließ die Kasselerinnen von 12:14 Uhr auf 12:18 Uhr (35.) davonziehen. „Zwehren war dann einfach abgezockt“, kommentierte Susanne Bachmann jene Phase. Ansonsten sah die Übungsleiterin einen vernünftigen Auftritt ihrer Mannschaft. In der ersten Halbzeit bestach Fritzlar mit einer „überragenden Abwehr“ (Bachmann), blieb stets am Gegner dran. Ging durch Florentine Blume gar mit 11:9 (26.) in Führung. Ehe eine Schlussoffensive der HSG in Halbzeit eins die Weichen für den Gäste-Erfolg stellte. Zum Ende der Partie kämpfte sich der SVG zwar noch mal bis auf vier Tore ran (22:26 Uhr, 55.) – jedoch ohne Ertrag.


SVG II: Esther Bin Amuri, Paula Ritter – Isabell Stäuber 6/1, Jana Herbst 1, Lea Biebrach, Hailey Carl 1, Cira Zinn 3, Florentine Blume 2, Marie Albus 5, Joyce Hölscher 2, Klara Minke, Alina Eubel 4/3

Xenia Ahrend nach einem Torerfolg im Spitzenspiel gegen Weiterstadt © Foto: SV Germania Fritzlar

Der Motor gerät allmählich ins Stottern

SV Germania Fritzlar verliert nächstes Derby – 23:24 gegen die HSG Twistetal

Bericht der HNA von T. Spohr vom Spiel unserer 1. Mannschaft bei der HSG Twistetal

Wieder kein Sieg für den SV Germania Fritzlar: Nach der Derbyniederlage gegen die HSG Baunatal hat es nämlich nun die nächste Pleite gesetzt. So verloren die heimischen Regionalliga-Handballerinnen bei der HSG Twistetal mit 23:24 (13:12).


Dabei erwischte die Germania einen eindrucksvollen Start, lag nach Treffern von Bianka Bartalos und Xenia Arend (2) mit 3:1 in Führung. Da agierte die Defensive der Gastgeber noch zu zaghaft, was Fritzlar eben gnadenlos ausnutzte. Das Problem: Diese Gemengelage sollte sich rasch ändern. Denn mit zunehmender Spielzeit ließ sich die Mannschaft von Trainer Milan Cermak ins passive Spiel drücken. Twistetal glich aus, ging gar in Führung, was bis zum 8:7 (17.) anhielt. Dass der Zwischenstand zu diesem Zeitpunkt nicht deutlicher ausfiel, lag auch an zahlreichen Fehlwürfen der Gastgeberinnen. Es war also noch alles offen für Fritzlar. Das wussten auch Xenia Ahrend und Alexa Schuldes, die einen 11:12-Rückstand kurz vor der Pause in ein 13:12 für den SVG ummünzten.


Ein Trend, der nach dem Seitenwechsel zunächst fortwährte – die Domstädterinnen erzielten in Person von Merle Pauser den ersten Treffer der zweiten Halbzeit, befanden sich mit zwei Toren in Front. Doch schnell entwickelte sich wieder ein Zustand, in dem sich die Germania mit der Twistetaler Deckung schwertat. Daraus resultierte ein Kräftemessen auf Augenhöhe, die Zuschauer sahen ein weitgehend ausgeglichenes Spiel. Daran änderte auch der Umstand nichts, dass Twistetal die Partie zwischenzeitlich gedreht hatte und bis auf drei Tore davongezogen war (20:17, 50.). Denn Fritzlar agierte in der Defensive nun offensiver, kämpfte sich wieder ins Spiel zurück – Anna-Maria Spielvogel erzielte den 22:22-Ausgleich. Da waren noch rund 80 Sekunden zu spielen, ehe es richtig dramatisch wurde. So ging Twistetal nur 20 Sekunden vor Ertönen der Sirene wieder in Führung, ehe die Domstädterinnen durch Sina Ulrich abermals zum Ausgleich kamen. Es war jedoch nicht der Schlusspunkt. Denn der letzte Angriff gehörte noch mal der HSG. Da schien Twistetal bei einem Passversuch auf Reese den Ball verloren zu haben, dieser kullerte aber direkt vor die Füße der von der rechten Seite einlaufenden Meike Voß – die Kreisläuferin vollstreckte und ließ ihre Farben jubeln. Ganz zum Ärgernis von Cermak: „Sehr bitter. Das Spiel hätte in beide Richtungen kippen können. Wir haben es aber selbst verschuldet, weil wir eben ein, zwei Fehler zu viel gemacht haben“, ließ der SVG-Trainer verlauten.


SVG: „Kasia“ Zwicker, Gloria Vesper; Xenia Ahrend 6, Alexa Schuldes 3, Marleen Krause 1, Sina Ulrich 3, Sarah Oschmann, Alicia Barth, Joyce Hölscher 2, Antonia Icke, Anna-Maria Spielvogel 3, Merle Pauser 3, Bianka Bartalos 2


Oberliga

Fritzlar II feiert wichtigen Auswärtssieg mit 27:33 (11:12) bei der HSG Twistetal II und klettert damit auf den 8. Tabellenplatzlatz

Bericht der HNA von D. Pritsch vom Spiel unserer 2. Mannschaft bei der HSG Twistetal II

Nach dem Heimsieg der Vorwoche gegen die TSG Dittershausen (32:28) hat die Germania den nächsten Erfolg eingetütet. Im Gastspiel beim Tabellenletzten musste sich der SVG jedoch zunächst einmal ordentlich strecken. Denn die HSG agierte aufmüpfig, stellte die Fritzlarer Abwehr vor Probleme. So lagen die Gäste mit 4:7 (11.) und 6:10 (18.) zurück. „Wir waren in der Anfangsviertelstunde defensiv einfach schlecht“, bilanzierte Trainerin Susanne Bachmann. Das Blatt wendete sich jedoch: Angeführt von Florentine Blume und Joyce Hölscher im Mittelblock, agierten die Gäste nun sattelfester. Fritzlar blieb zwölf Minuten ohne Gegentreffer, ging mit einem 12:11 in die Pause. Dass die Germania nun alles in der eigenen Hand hatte, war auch Esther Bin Amuri zu verdanken. Die Torfrau, die bislang kaum Spielzeit bekommen hatte, durfte sich ab der 15. Minute beweisen, zeigte „eine starke Leistung“ (Bachmann). In Halbzeit zwei kam Twistetal noch mal auf 18:18 (42.) heran, die Domstädterinnen setzten sich jedoch umgehend wieder ab und brachten die Führung über die Ziellinie.



SVG II: Esther Bin Amuri, Paula Ritter – Isabell Stäuber 1, Jana Herbst 7, Lea Biebrach 1, Hailey Carl 5, Kira Zinn 3, Florentine Blume 1, Marie Albus 5, Joyce Hölscher 4, Klara Minke 1, Alina Eubel 5/2

Unter Bewachung: Fritzlars Xenia Ahrend (mit Ball) wird von Twistetals Kim Hering gehalten.
© Foto: Bauschmann


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"Ich bin froh in der Oberliga hier in Fritzlar mit Harz Handball zu spielen und dabei mein Abitur mit meinen Freunden zu absolvieren. Für die Förderung und Unterstützung des Vereins bin ich sehr dankbar." - Antonia Icke, 18 Jahre alt


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