Germania Fritzlar II kann als Tabellenführer der Handball-Landesliga mit einem Erfolg bei der HSG Wesertal einen weiteren Schritt Richtung Meisterschaft machen. Wollrode braucht gegen die TG Rotenburg zwei Punkte, um den Mittelfeldplatz zu festigen.

Janina Friedrich (TSV Wollrode).© Richard Kasiewicz

TSV Wollrode – TG Rotenburg (Sa. 18 Uhr). Im Hinspiel (28:31) war es vor allem der Rückraum mit der wurfgewaltigen Michelle Horn und Linkshänderin Yulia Makarova, der dem Team von Margreth Schmidt zu schaffen machte. Makarova ist mittlerweile in ihre ukrainische Heimat zurückgekehrt. Dafür ist Spielmacherin Anette Lusky dabei, die im ersten Vergleich noch verletzt fehlte. Und sehr zweikampfstark ist.

Also gilt es für die 6:0-Deckung der Gastgeberinnen, an die starke Leistung beim 40:26-Kantersieg gegen Dittershausen anzuknüpfen. Dabei überragten Janina Friedrich und Laura Schmieling im Mittelblock. Im Angriff (gegen eine Rotenburger 6:0-Deckung mit Horn als Abwehrchefin) soll das Spielfeld breit gemacht werden um somit Platz für Durchbrüche auf den Halbpositionen zu schaffen.

HSG Wesertal – SV Germania Fritzlar II (So. 17 Uhr). Mit einem Sieg kann der Tabellenführer den Vorsprung auf den Tabellenzweiten HSG Großenlüder/Hainzell sieben Spieltage vor Saisonende auf sechs Punkte ausbauen. Zudem hat die Germania den direkten Vergleich gegen die HSG gewonnen und benötigt so nur noch vier Siege, um den Aufstieg in die Oberliga perfekt zu machen.

Der erste soll gegen Wesertal her. Bei den Gastgeberinnen ragt Rückraumspielerin Joana Leibecke (82 Tore) heraus. Die hatte das Team von Trainer Gunnar Kliesch allerdings im Hinspiel perfekt im Griff und gestattete ihr nur zwei Feldtore zu. Auch diesmal soll wieder mit einer defensiven 6:0-Deckung Distanzwürfe erzwungen und die Anspiele an den Kreis unterbunden werden, so dass Katja Zeller oder Nina Suchy im Tor einfaches Spiel haben.

HNA Online /// mm /// Foto: Richard Kasiewicz