Handball-Drittligist SV Germania Fritzlar hat Zuwachs bekommen. Kreisläuferin Lorena Lorenz hilft bis Saisonende beim Tabellenzweiten der Ost-Staffel aus, nachdem sie ihre Karriere eigentlich im vergangenen Sommer beendet hatte.

„Das hilft uns ungemein. Sowohl ihre Erfahrung und Persönlichkeit, als auch als Alternative im Mittelblock“, betont SVG-Coach Lucky Cojocar. Nach den Langzeitverletzungen von Melina Horn (sogar Karriereende), Hannah Puntschuh, Jana Hoppe und zuletzt Xenia Ahrend (alle Knie) standen Fritzlar nur noch drei Rückraumkräfte sowie Luisa Krüger als einzige Kreisläuferin zur Verfügung.

Reaktiviert: Lorena Lorenz hilft beim SV Germania Fritzlar bis zum Saisonende aus. © Pressebilder Hahn

Krüger bietet sich durch die Lorenz-Reaktivierung als Option für die Spielmacherposition an. Noch mehr Einsatzzeiten im Rückraum kommen auf Bibiana Huck zu. Die einzige Linkshänderin im Kader ist als sichere Siebenmeterschützin auf Außen eine Bank, reifte jedoch bis zur A-Jugend in Bad Wildungen in erster Linie auf halbrechts.

Samstag Spiel in Nieder-Roden
Deutlich besser sieht es auf den Flügeln aus. Anna Holeczy, deren Vertrag verlängert wurde, Lena Dietrich und die wiedergenesene Kathleen Nepolsky können als Rechtshänderinnen auf beiden Außenbahnen wirken. Mit einer Teambuildingmaßnahme zusammen mit Familien, Partnern und Freunden sind die Domstädterinnen nach der Winterspause wieder ins Training eingestiegen.

Bei den ersten Einheiten zur Vorbereitung auf die Partie bei der HSG Rodgau Nieder-Roden (Sa. 19.30 Uhr) legte A-Lizenz-Inhaber Cojocar den Fokus auf den Angriff. „Da muss ich mir jetzt etwas einfallen lassen“, sagte der Diplom-Sportlehrer mit Blick auf die Zeit ohne Allrounderin Ahrend (Kreuzbandriss).

HNA Online /// Sebastian Schmidt /// Foto: Hahn