Die neu ins Leben gerufene WJA der Germania Fritzlar hat Anfang Juni, nach einer offiziellen Begrüßung durch den 2. Vorsitzenden, ihre erste gemeinsamen Trainingseinheit im Stadion in Fritzlar, natürlich unter Beachtung und Einhaltung der gültigen Abstands- und Hygienevorschriften, durchgeführt.

Allen Beteiligten war die Erleichterung und Freude anzumerken, dass das Projekt „Germania Youngsters“ nun endlich starten kann, auch wenn auf Grund der aktuellen Pandemiesituation keine sportliche Qualifikation für die Oberliga stattfinden kann und das Team auf Grund der Bewertungsgrundlage der Dreijahres-Wertung des Hessischen Handball-Verbandes (HHV), nachvollziehbar nicht in die Oberliga gesetzt wurde. Zwar wäre es nicht sicher gewesen, ob man sich im sportlichen Wettstreit qualifiziert hätte, so wäre das Messen mit anderen ambitionierten Teams sicher eine tolle Herausforderung und Gradmesser für das neue Team gewesen. Allerdings ist die Bewertung und letztendlich die Entscheidung des Hessischen Handballverbandes auch alternativlos und wird voll und ganz akzeptiert.

Nach einigen Wochen mit virtuellen und eigenständigen Einheiten zu Hause war die Begeisterung groß, sich endlich gemeinsam bewegen zu können.
Trotz Dauerregen und böigem Wind herrschte im Team durchweg gute Laune und die moderat intensiven Lauf- und Übungseinheiten wurden mit hoher Motivation und Konzentration absolviert.
Das Trainerteam um Harald Birk, Christian Metz zeigten sich nach Beendigung der Einheit größtenteils zufrieden mit dem aktuellen Fitnesszustand der Mädels.
Für alles rund um die Mannschaft, freuen wir uns, dass wir Norina Steinbacher als Betreuerin gewinnen konnten. Norina wird mit Ihrer besonnen  Art und Auftreten sowie Ihren eigenen sportlichen Erfahrungen, das Team adäquat unterstützen.

In den nächsten Trainingseinheiten, die hoffentlich dann auch zeitnah wieder in der Halle stattfinden werden, gilt es die allgemeine Fitness und handballspezifische Motorik wieder entsprechend aufzubauen. Zusätzlich steht im Fokus die neuen Spielerinnen, die nicht mit dem Trainerteam von der Eintracht Baunatal nach Fritzlar gewechselt sind, zu integrieren.
Hier freuen wir uns, dass wir  mit Julia Fischer und Sina Rollmann zwei wirklich gute und leistungsorientierte  Spielerinnen für unser Team gewinnen konnten.
Julia wechselt  von der HSG Ahnatal/Calden und hat bereits in verschiedenen Altersklassen höherklassig gespielt.
Sina ist von der TG Rotenburg, wo sie bereits bei den Damen zu Einsatzzeiten gekommen ist,
zu uns gewechselt. Zuvor hat Sie bereits beim TV Hersfeld in der B-Jugend höherklassig gespielt.
Zusätzlich werden die noch B-jugendlichen  Talente Rika Simon, Melina Hahn und Paulina Kauffeld  unser Team verstärken. Alle drei werden sukzessive aufgebaut und in den älteren A-Jugend-Jahrgang integriert und mit entsprechenden Spielanteilen ausgestattet. Alle drei spielen per Gastspielrecht bei der HSG Baunatal in der B-Jugend Oberliga.

Grundsätzlich passen die aktuellen Spielerinnen sehr gut in das angestrebte Konzept des Vereins, leistungsorientierte und ambitionierte Mädchen mit Bedacht aber schrittweise und zielführend an die Seniorenteams heranzuführen. Über gemeinsame Trainingseinheiten sollen sie dort auch punktuell zu Einsatzzeiten kommen und Erfahrungen zu sammeln – wenn Sie das selbst auch möchten und diesen Weg gehen wollen.
Diesbezüglich sind die jeweiligen Trainer/innen in regem Austausch und Kontakt.

Mit Ausblick auf die neue Saison ist das gesamte Team voller positiver Erwartung und Vorfreude hoffentlich im Herbst starten zu können. Unabhängig davon ob es, eventuell noch eine bezirksübergreifende Spielklasse geben wird, werden sportliche Aus- und Weiterbildung und Förderung im Vordergrund stehen. Dazu werden sicherlich neben intensivem Training, auch diverse Spiele, sobald möglich, gegen Teams mit ähnlichem Leistungsniveau stattfinden.
Erste Kontakte und positive Gespräche diesbezüglich haben bereits stattgefunden.