Mit zwei Siegen kann der SV Germania Fritzlar II am Wochenende einen großen Schritt Richtung Meisterschaft in der Handball-Landesliga machen.

Verstärkung für den Spitzenreiter: Anamaria Puda (r.) kehrt ins Team der Germania zurück.© Pressebilder Hahn

SV Germania Fritzlar II – FT Fulda (Fr. 20 Uhr). In dem Nachholspiel sind die Domstädterinnen klarer Favorit. Zwar fehlen mit Spielmacherin Hannah Grothnes (Privat verhindert) und Kreisläuferin Alina Küster zwei wichtige Stammkräfte. Dafür ist mit Rückraumspielerin Anamaria Puda, die zuletzt in der Drittliga-Mannschaft zum Einsatz kam, eine Verstärkung im Rückraum wieder mit an Bord. Mit Torjägerin Hannah Bruhn (107 Tore) hat der Aufsteiger eine Ausnahmespielerin in seinen Reihen.

Fritzlar II – TSG Dittershausen (So. 14.15 Uhr). Mit der TSG haben die Domstädterinnen noch eine Rechnung zu begleichen. Die Dittershäuserinnen fügten dem Team von SVG-Trainer Gunnar Kliesch im Hinspiel die bislang einzige Saisonniederlage zu und siegten trotz zwischenzeitlicher Acht-Tore-Führung der Germania mit 33:32. „Wir dürfen einfach nicht den Fokus verlieren, egal wie es steht“, fordert Fritzlars Coach, der wieder auf Regisseurin Hannah Grothnes zurück greifen kann.

HSG Twistetal – TSV Wollrode (Sa. 19.15 Uhr). Mit einem Sieg gegen die HSG kann der TSV den fünften Platz festigen. Twistetal ist ein unangenehmer Gegner, der vor allem über eine kompakte Deckung zum Erfolg kommt. Also muss TSV-Angriff um Laura Schmieling und Svenja Lachnit in die Tiefe gehen, um Lücken auf den Halbpositionen zu reißen. Bei den Gastgeberinnen ist die wurfgewaltige Rückraumspielerin Janina Winkler nach ihrer Schwangerschaftspause wieder zurück und erzielte in ihren bislang vier Einsätzen bereits 24 Tore. Wollrodes 6:0-Deckung sollte verhindern, dass sie erneut zum Faktor wird.

HNA Online ///  mm /// Foto: Hahn