Fritzlars Kliesch fordert gegen Schlusslicht mehr Kampfgeist

Fritzlar – Die Chance für die Oberliga-Handballerinnen des SVG Fritzlar II, den Klassenerhalt noch zu schaffen, ist nach der Niederlage gegen Walldorf verschwindend gering. Absolute Voraussetzung dafür ist jetzt ein Sieg gegen den Tabellenletzten HSG Sulzbach/Leidersbach (So. 16 Uhr, Halle KHS).

Banger Blick: Gunnar Kliesch muss mit Fritzlar II gegen Sulzbach gewinnen.© Pressebilder Hahn

„In der letzten Partie haben wir den Kampfgeist vermissen lassen, da liegt für dieses Spiel der Fokus drauf“, gibt SVG-Trainer Gunnar Kliesch die Richtung vor. Sulzbach steht schon als Absteiger fest, dennoch warnt der Coach davor, die Südhessinnen auf die leichte Schulter zu nehmen. Mit der Kroatin Maja Draca (94 Tore) haben sie eine gefährliche Rückraumschützin. Dazu kommt die bundesliga-erfahrene Andrea Heidel, die sowohl im Rückraum als auch am Kreis spielt. „Nachdem Heidel zu der jungen Mannschaft gestoßen ist, haben sie sich deutlich stabilisiert“, meint Kliesch.

Gerade in der Abwehr sorgt sie mit ihrer Erfahrung für mehr Stabilität in der 6:0-Abwehr. So wird es vor allem auf den Fritzlarer Rückraum um Maxie Hauschild und Anamaria Puda ankommen, auch aus der zweiten Reihe für Gefahr zu sorgen. In der Abwehr ist eine 6:0-Formation geplant, weil die Stärken der Sulzbacher vor allem im Positionsangriff liegen. Hier spielt die HSG sehr lange Angriff. Alternativ bietet sich eine 5:1-Deckung mit Puda als Vorgezogene an.

HNA Online /// Marcel Glaser /// Foto: Hahn