Bensheim. Diesmal nicht: Nach gutem Beginn unterlagen die Oberliga-Handballerinnen des SV Germania Fritzlar II der HSG Bensheim/Auerbach II mit 25:34 (9:15).

„Wir haben viele technische Fehler gemacht und sind an uns selbst gescheitert“, erklärte SVG-Coach Gunnar Kliesch. Am Anfang sah noch alles nach einem Überraschungserfolg aus. Angetrieben von Kreisläuferin Nadine Frank und Rückraumspielerin Anamaria Puda erspielten sich die Domstädterinnen eine 5:1 Führung 11.). Nach und nach fanden die Südhessinnen besser in die Partie. Auch weil Fritzlar bessere Chancen ungenutzt ließ und die Erstliga-Reserve zu Gegenstößen einlud. Spielmacherin Julia Niewiadomska bracht die Gastgeber in Schlagdistanz. Die polnische Jugendnationalspielerin war besonders aus der zweiten Welle nicht zu stoppen.

So ging die HSG durch Lisa-Marie Schmidt erstmal in Führung (8:7) und baute die Führung 11:8 (25.) auf 15:9 zur Halbzeit aus. „Bensheim war konsequenter im Abschluss und im Umschaltspiel kaum zu verteidigen“, sagte Kliesch. Paula Bachmann und Co. Kamen nochmal auf 11:16 und 21:25 heran. Doch ein vergebener Siebenmeter und zwei verworfene Tempogegenstöße waren dann zu viel.

Fritzlar: Fischmann, Suchy, Albus 8/5, Frank 5, Bachmann 5, Grothnes 2, Puda 2, Werner 2, Naumann 1, Hausschild, Alte, Oschmann, Bücker.

HNA Print /// 01.04.2019