Fritzlar II hilft gegen Walldorf nur ein Sieg

Fritzlar – Es sind nur noch drei Spieltage in der Handball-Oberliga der Frauen und im Abstiegskampf ist noch alles offen. Für den SV Germania Fritzlar II zählt gegen den direkten Konkurrenten TGS Walldorf (So. 14 Uhr, KHS-Halle Fritzlar) daher nur ein Sieg.

Dabei ergibt sich gegen die Mittlhessen eine sehr brisante Situation. Nur zwei Punkte trennen die Germania von den Walldorferinnen, die mit 13:25-Zählern den ersten Nichtabstiegsplatz belegen. Bei einem Sieg würden die Domstädterinnen mit der TGS gleichziehen. In der Hinrunde bat die heimische Drittliga-Reserve aufgrund vieler Verletzter um eine Spielverlegung, die Walldorf jedoch ablehnte. Weil die Germania letztlich nicht antreten konnte, gingen die Punkte an die TGS, ebenso wie der direkte Vergleich. „Das ist noch einmal eine extra Motivation für uns“, sagt daher SVG-Trainer Gunnar Kliesch.

Walldorf ist ein unangenehmer Gegner. Zwar hat die TGS mit im Schnitt 21 Toren pro Spiel den schwächsten Angriff der Liga, mit nur 23 Gegentoren allerdings auch die beste Defensive. Im Angriff stechen mit Linksaußen Selina Schönhaber (113 Tore), Rückraumspielerin Friederike Hicking (72) sowie Spielmacherin Nathalie Schäfer (65) drei Spielerinnen heraus. Dem Trio will der Trainer mit einer kompakten 6:0-Deckung begegnen. Da der Einsatz der angeschlagenen Nadine Frank fraglich ist wird Anamaria Puda neben Maxie Hauschild in den Mittelblock rücken.

Im Angriff verlangt der Coach konsequente Abschlüsse. Der Rückraum soll aggressiv in die Nahtstellen der gegnerischen 6:0-Abwehr stoßen. Für das Spiel wird die Reserve Unterstützung aus der ersten Mannschaft erhalten.

HNA Online /// MM /// Foto: Hahn