Halbzeitmeisterschaft ist für Germania Fritzlar noch drin

Die Tabellenführung hat der SV Germania Fritzlar in der 3. Frauenhandball-Liga Ost zwar verloren, aber bei einem Punkt Rückstand Aussichten auf ein erfreuliches Weihnachtsfest.

Damit die positive Stimmung innerhalb des Cojocar-Teams nicht einen weiteren Dämpfer erhält, soll nun die lange Auswärtsreise zum HV Chemnitz erfolgreich gestaltet werden (So. 16.30 Uhr).

Allerdings gilt der Tabellensiebte als heim- und kampfstark. Zwei Siege in Folge sorgen für zusätzliches Selbstbewusstsein. Beim 20:19-Auswärtserfolg in Herzogenaurach gelang HV-Kreisläuferin Stefanie Pruß drei Sekunden vor dem Schlusspfiff der Siegtreffer – in Unterzahl. Erneut offenbarte sich die kompakte 6:0-Abwehr, die bisher nur 213 Gegentreffer zuließ, als Prunkstück der Mannschaft.

Hoffnungsträgerin im Fritzlarer Angriff: Rückraumstrategin Xenia Ahrend. © Pressebilder Hahn

Germania kassierte weniger Tore

Nur die Germania kassierte nach zehn Spieltagen weniger Tore (207). Aufgrund der Abwehrstärke der Gastgeber lautet die Vorgabe von SVG-Trainer „Lucky“ Cojocar: „Wir müssen im Angriff breit und schnell spielen, um Lücken zu reißen. Egal ob in den Halbräumen oder auf Außen.“ Spielmacherin Esther Lieber und Rückraumstrategin Xenia Ahrend, die mit 58 Treffern zu den besten Torjägerinnen der Liga zählt, dürften die meiste Verantwortung tragen, um für ein bewegliches Kombinationsspiel zu sorgen.

Auch die Variante der „schnellen Mitte“ will Cojocar, der bis auf die Langzeitverletzten alle Spielerinnen an Bord hat, von seinen Schützlingen sehen. „Generell sollten wir uns auf allen Positionen im Vergleich zum letzten Spiel steigern“, erwartet der SVG-Coach eine Reaktion auf die ärgerliche 19:20-Heimniederlage gegen Markranstädt.

Stärken liegen in der Defensive

Weniger Sorgen macht er sich um seine kompakte Deckung vor der reaktionsschnellen Torhüterin Vanessa Maier. Besonders aufmerksam sollte der Mittelblock gegen die erfahrene Kreisläuferin Stefanie Pruß agieren. Außerdem sorgen die Außen Caroline Rosiak und KatarynaSkoczynska für Gefahr. Trotzdem: Die Stärken der Chemnitzerinnen liegen eindeutig in der Defensive. Weniger Tore als die Sander-Schützlinge (216) hat derzeit nur der Tabellenvorletzte TSG Ober Eschbach erzielt.

HNA Online /// Fabian Seck /// Foto: Hahn

SVG-Trainer warnt vor angeschlagenem Gast

Schwalm-Eder. Die Drittliga Reserve des SV Germania Fritzlar steht in der Handball-Landesliga der Frauen beim Liga-Schlusslicht GSV Eintracht Baunatal in der Pflicht, vor dem Gipfeltreffen gegen Verfolger TSV Vellmar den Platz an der Tabellenspitze zu verteidigen.

SV Germania II – GSV Eintracht Baunatal (Sa. 16.00 Uhr). Die Gäste haben bislang eine Saison zum Vergessen hinter sich. Nachdem im Lauf der Hinrunde sieben Spielrinnen das Team aus Grund von Differenzen mit Trainerin Irina Penner verließen, folgt nun der nächste Nackenschlag. Gleich sechs Punkte bekommt die Eintracht aufgrund des nicht erfüllten Schiedsrichter-Solls abgezogen und rutscht damit auf den letzten Tabellenplatz. Trotzdem warnt SVG-Coach Gunnar Kliesch davor, das Penner-Team zu unterschätzen: „Mit Alina Penner und Katharina Koltschenko haben sie immer noch hohe Qualität im Rückraum.“ In seinem Angriff sollen Hannah Grothnes und Co. Die hohe Variabilität im Offensivspiel aus den letzten Spielen fortführen und im Umschaltspiel konsequent den Weg über die erste und zweite Welle suchen.

HNA-Print /// MM /// 12.12.2019

Vize-Meister gegen Vize-Meister: Germania Fritzlar erwartet Markranstädt

Das letzte Heimspiel des Jahres hat es in sich. Der Vergleich zweier amtierender Vize-Meister. Denn der letztjährige Zweite der 3. Liga West, SV Germania Fritzlar, hat sein Pendant aus der Ost-Staffel, den SC Markranstädt, zu Gast.

Im Spitzenspiel der 3. Handball-Liga Ost, in dem sich die Domstädterinnen nach einem guten 2019 angemessen von ihren Anhängern verabschieden wollen (So. 17 Uhr, KHS-Sporthalle). „Wir müssen vor allem die guten läuferischen Leistungen im Training auf die Platte bringen. Wer den längeren Atem hat, gewinnt“, betont SVG-Coach Lucky Cojocar.

Zerreißprobe: Janina Dreyer wird mit Germania Fritzlar vom SC Markranstädt gefordert. © Pressebilder Hahn

Wohlwissend, dass beide kleine Kader gemein haben und sich äußerst wacker schlagen. Die Domstädterinnen müssen seit Saisonbeginn mit maximal einer Elf auskommen, Markranstädt hat überhaupt nur zwölf Kräfte im Kader. Wovon Natalie Olsen (Studium) weggebrochen ist und Eileen Kriegel (grippaler Infekt) fehlt.

Dieser Mini-Kader ist der Tatsache geschuldet, dass das Team im Sommer komplett auseinanderfiel. Mit Kreisläuferin Julia Pöschel und den Rückraumkräften Henriette Dreier sowie Julia Okon blieb nur ein Trio. Viel zu tun für den neuen Trainer Rüdiger Bones, der die 41-jährige Jurate Kiskyte reaktivierte und einen Talentschuppen aufbaute. Denn neben der Litauerin sind nur Torfrau Kristina Friedrich sowie Kreisläuferin Pöschel (beide 27) älter als 21.

Juwel Lara Seidel führt Torjägerliste an

Besonders interessant sind die jüngsten „Piranhas“. Die U 17-Nationalspielerinnen Caty Czeczine (Tor), Lara Seidel und Hanna Ferber-Rahnhöfer. Drei Hoffnungsträgerinnen, die mit Erwachsenen-Spielrecht vom neuen Partner HC Leipzig kamen. Als Juwel entpuppt sich die 16-Jährige Seidel, die mit 60/14-Treffern die Torjägerliste anführt. „Der Fokus ist bei uns auf einen gesunden Rhythmus mit schnellen Pässen gerichtet. Zu viel Tempo bedeutet indes zu viele Ballverluste“, skizziert A-Lizenz-Inhaber Bones, der vergangenen Saison Zweitligist Zwickau coachte.

Da verwundert es nicht, dass der SCM besonders im Positionsangriff glänzt. Neben Seidel etwa mit Dreier (51/7), die früh vom SVG-Mittelblock mit Esther Lieber und Janina Dreyer attackiert werden muss. Zumal die Gäste auch die Variante mit zwei Kreisläuferinnen drauf haben. „Das ist eine Mannschaft auf Augenhöhe. Respekt, dass es bei ihnen nach dem großen Umbruch so gut läuft“, betont Cojocar. Und erwartet von seinem Team, dass es seine (deutlich) größere Erfahrung ausspielt. Um sich einen Rivalen vom Hals zu halten, ehe in zwei Wochen beim HV Chemnitz das letzte Spiel des Jahres ansteht.

HNA Online /// Sebastian Schmidt /// Foto: Hahn

HSG Twistetal – SV Germania Fritzlar II (Sa.30.11.19, 17 Uhr)

Frauen Landesliga Nord
HSG Twistetal – SV Germania Fritzlar II (Sa.30.11.19, 17 Uhr)

Die HSG ist zwar Sechster, hat aber bislang nur gegen die Kellerkinder gepunktet. Dabei zeichnete die Twistetalerinnen vor allem ihre Defensive. „Die sind sehr variabel in der Abwehr und decken gerade in ihrer engen Halle sehr offensiv“, weiß SVG-Coach Gunnar Kliesch. So versucht das Team von Trainerin Andrea Hartmann auf einfache Konter Tore durch Hanna Brida (24 Tore) und Judith Happe (37 Tore) zu kommen. Doch gerade hier haben die Domstädterinnen Stärken. Zudem hat der SVG mit Chantal Reimbold und Anamaria Puda im Rückraum klare Vorteile im Positionsangriff.

HNA Online /// MM /// 28.11.2019

SV Germania Fritzlar nach Total-Ausfall nun in Herzogenaurach gefordert

Es kann nur besser werden: Nach der fürchterlich schwachen Vorstellung beim 16:24 gegen die HSG Gedern/Nidda sind die Drittliga-Handballerinnen des SV Germania Fritzlar als Spitzenreiter der Ost-Staffel bei der TS Herzogenaurach gefordert (So. 14.30 Uhr).

„Wenn wir Boxer oder Skispringer wären, hätte solch ein Kollektivausfall schwerere Folgen gehabt. Draufhauen bringt aber nichts und ich bin überzeugt, dass das Team wieder in der Spur ist“, betont SVG-Coach Lucky Cojocar. Ruhig und sachlich hätten er und die Mannschaft die erste Saisonniederlage aufgearbeitet. Und wollen es in der Besetzung richten, die im Hessenduell bis auf Torfrau Vanessa Maier versagte.

Aufrichten ist angesagt: Janina Dreyer (am Ball gegen Bonn) muss mit Fritzlar eine Reaktion zeigen. © Pressebilder Hahn

Die Aufgabe bei der Turnerschaft im mittelfränkischen Landkreis Erlangen-Höchstadt kommt da ebenso gelegen wie sie trügerisch ist. Zum einen ist Herzogenaurach Vorletzter und hat in vier Heimspielen nur einen Punkt geholt. Zudem trat Trainer Hans-Jürgen Kästl nach dem fünften Spieltag und Differenzen mit den Spielerinnen den Rückzug an. Seitdem hat der 33-jährige Co-Trainer Andreas Ottl die Chance, sich zu beweisen.

Herzogenaurach in Bestbesetzung

Zum anderen verfügt Herzogenaurach über einen talentierten 16er-Kader, hat also fünf Akteurinnen mehr zur Verfügung als die Germania, und ist in Bestbesetzung. Mit Stefanie Hopp (Fuß), Jana Lichtscheidel und Kristin Lang (beide Knie) sind drei Asse nach Verletzungen auf dem Weg zu alter Stärke. Also die zweitliga-erfahrene Spielmacherin (Hopp reifte von 2014 bis 2019 beim BSV Sachsen Zwickau), die abwehrstarke Kreisläuferin (Lang) und die mit 27 Jahren Erfahrenste im Team (Rückraumkraft Lichtscheidel).

Neben diesem Trio gilt es besonders auf Saskia Probst und Laura Brockschmidt zu achten. Rechtsaußen Probst steht als Gegenstoß-Spezialistin sinnbildlich für den „Powerhandball“, den die Franken auf ihrer Homepage versprechen. Brockschmidt zählt als Shooterin zu den stärksten Halblinken der Liga. „Im Positionsangriff haben sie viele Möglichkeiten. Sie sind besser als ihr Platz in der Tabelle“, warnt Cojocar. Und erwartet von seinem Team, dass es sich wieder so präsentiert, wie es eines Spitzenreiters würdig ist.

HNA Online /// Sebastian Schmidt /// Foto: Hahn

Hessisches Gipfeltreffen zwischen Germania Fritzlar und Gedern/Nidda

Wunderbar mit Cojocar – so lautete die Schlagzeile unserer Zeitung am 29. Januar 2018. Das war nach dem 24:21 des SV Germania Fritzlar gegen die HSG Gedern/Nidda. Dem ersten Spiel unter der Regie des neuen Handball-Lehrers. Jetzt messen sich beide Teams in der 3. Liga Ost erneut zum Gipfeltreffen (So. 17 Uhr, KHS-Sporthalle).

Spielmacherin Esther Meyfarth (jetzt Lieber) sowie die Außen Bibiana Huck und Lena Dietrich waren damals mit zusammen 20 Treffern die Garanten für den Erfolg. Drei Asse, die erneut stechen sollen. Gegen ein Team, das nach einem lehrreichen Jahr mit immerhin sieben Siegen in der 2. Liga noch stärker einzuschätzen ist, zumal die Mannschaft komplett zusammen geblieben ist.

Hinein ins Vergnügen: Bibiana Huck und der SV Germania Fritzlar sind im Spitzenspiel gegen die HSG Gedern/Nidda gefordert. © Pressebilder Hahn

„Es spricht für Verein, Trainer und Team, dass niemand gegangen ist“, zollt SVG-Coach Lucky Cojocar den Wetterauern Respekt. Besonders bemerkenswert, dass die HSG Kristin Amos, die mit 194/87-Treffern Fünfte der Torjägerliste war, halten konnte. In dieser Runde kam die 21-Jährige aber kaum zum Zug, weil sie sich im Mai verletzte. Erst vor Kurzem erhielt sie von Spezialisten in Heidelberg einen Kahnbeinbruch als Diagnose und wird kommende Woche operiert. In Fritzlar zählt sie aber wohl noch zum Aufgebot.

HSG-Kader ist eingespielt und breit

„Wir mussten in dieser Saison lernen, dass wir nun oft der Favorit sind. Auch Fritzlar wollen wir alles abverlangen“, betont HSG-Trainer Christian Breiler, der bereits seit zehn Jahren im Amt ist und die Südhessinnen aus der Landesliga nach oben führte. Ein Großteil des Kaders stammt aus der Jugend der HSG Hungen/Lich, die einige Hessenmeisterschaften feierte. Darunter Emely Nau, die als einziger Neuzugang von der HSG Kleenheim/Langgöns verpflichtet wurde und nun auf Rechtsaußen und Halbrechts wirbelt.

Drei Siege in Serie feierte Gedern/Nidda zuletzt und hatte beim 25:26 in der 2. Runde des DHB-Pokals Erstligist Kurpfalz Bären auswärts am Rande einer Niederlage. „Der Generationswechsel ist im vollen Gange. Die Mädels müssen noch mehr Verantwortung nehmen und das tun sie auch“, betont Breiler. Und denkt dabei etwa an Hanna Rös, die im rechten Rückraum für die verletzte Stammkraft Johanna Becker in die Bresche gesprungen ist.

Kreisläuferin Krüger zurück

Größte Stärke der Gäste ist die Deckung um Abwehrchefin Leonie Nowak. Die 29-jährige Kreisläuferin reifte zuvor in Kleenheim auch unter SVG-Coach Cojocar. Der gleichwohl froh ist, dass er am Kreis wieder Top-Talent Luisa Krüger (nach Weisheitszahn-OP) dabei hat. Die 18-Jährige wurde von Lorena Lorenz zuletzt würdig vertreten. Geradezu wunderbar.

HNA Online /// Sebastian Schmidt /// Foto: Hahn

Germania Fritzlar II im Derby unter Druck

Es ist ein Duell mit hoher Brisanz, wenn die Landesliga-Handballerinnen des SV Germania Fritzlar II am Sonntag (14.15 Uhr, KHS-Halle) den TSV Wollrode zum Derby begrüßen dürfen.

Durch die überraschende 33:32-Niederlage in der letzten Begegnung bei der TSG Dittershausen, mussten die Domstädterinnen einen herben Dämpfer im Meisterschaftsrennen hinnehmen. Entsprechend verärgert ist SVG-Coach Gunnar Kliesch noch immer über den Auftritt: „Ich erwarte eine Reaktion, gerade in der Abwehr.“ Die Defensive der Drittliga-Reserve leistete sich nach einer 17:9-Führung einen Totalausfall und verlor nahezu alle ihre Zweikämpfe.

Durchsetzungsstark: Fritzlars Spielmacherin Hannah Grothnes soll im Derby für Tore sorgen© Pressebilder Hahn

Das dürfen sich Nina Albus und Co. gegen Wollrode nicht erlauben. Denn das Team von Trainerin Margret Schmidt ist gerade in der Offensive sehr variabel aufgestellt. Mit Lena Klotzsche und Linkshänderin Anna Ködel haben die Blau-Weißen zwei schnelle Außen, dazu kommen mit der ehemaligen Fritzlarerin Laura Schmieling, Janina Friedrich, Svenja Lachnit und Laura Klipp Spielerinnen, die im Rückraum sowohl aus der Distanz wie auch im Spiel Eins-gegen-Eins gefährlich sind.. Mit Kreisläuferin Bianca Bartalos und den Torfrauen Dominique Sawyer, Ronja Klaatz und Mareike Fehr (alle krank) sind allerdings mehrere Stammkräfte angeschlagen.

„Fritzlar ist als Aufstiegsaspirant der Favorit, doch wir sind keineswegs chancenlos“, sagt Schmidt. Und warnt vor allem vor der Ausgeglichenheit der Gastgeberinnen.

Mit Hannah Grothnes haben die Domstädterinnen eine pfeilschnelle Spielmacherin, die ihre wurfstarken „Halben“ Chantal Reimbold und Anamaria Puda gut einzusetzen weiß. Zudem schaltet Fritzlar schnell um und ist gerade über die zweite Welle mit Lena Alter und Nina Albus torgefährlich. SVG-Trainer Kliesch kann personell aus den Vollen schöpfen. Mit Bianka Virag wurde zudem eine neue Spielerin verpflichtet. Die Torfrau kehrt nach drei jahren aus Ungarn zurück und spielte zuvor bei der HSG EIbelshausen.

HNA Online /// mm /// Foto: Hahn

Germania Fritzlar baut auf Nepolsky und Lorenz gegen Ketsch II

Der zweite Teil der Heimspielwochen lockt: Nach dem 31:16 gegen die TSG Ober-Eschbach hat die SV Germania Fritzlar in der 3. Handball-Liga Ost der Frauen die TSG Ketsch II (So. 17 Uhr, KHS-Sporthalle) zu Gast, ehe das Hessenduell mit Zweitliga-Absteiger HSG Gedern/Nidda lockt.

Das sind zwei gute Gelegenheiten, um zwei weitere Kontrahenten abzuhängen. Als Tabellenvierter (7:5-Punkte) liegt Ketsch II derzeit sogar vor Gedern/Nidda (6:4). „Wir sind der Tabellenführer und wir spielen zu Hause“, lässt SVG-Coach Lucky Cojocar keine Zweifel aufkommen, wer die Halle als Sieger verlassen sollte. Bislang wurden unter dessen Regie 16 von 20 Heimspielen gewonnen. Lediglich gegen Borussia Dortmund II beim 25:28 am 17. Februar patzte Fritzlar vor den eigenen Fans.

Alternative auf Außen: Kathleen Nepolsky ist mit Fritzlar gegen Ketsch II gefordert. © Pressebilder Hahn

Gegen eine Erstliga-Reserve also wie der kommende Gegner. „Ketsch ist gut im Eins-gegen-Eins, deckt sehr aggressiv und wird unbekümmert auftreten“, sagt Cojocar. Vor allem die offensive 3:2:1-Deckung gilt es zu knacken. Mit Torfrau Leonie Moormann, der Halblinken Lara Eckhardt, der vier Tore in der 1. Liga beim 30:27 gegen Bad Wildungen gelangen, und der Halbrechten Verena Oßwald kamen zuletzt drei Akteurinnen aus der Ersten Mannschaft im Team der Juniorbären zum Einsatz.

Fritzlars Abwehr erneut top

Besonders Eckhardt und Oßwald gilt es neben Top-Talent Jule Haupt im Rückraum zu beachten. Viel Arbeit für die Domstädterinnen, die unter 48 Drittligisten aktuell mit 127 Gegentreffern aus sechs Spielen hinter dem TV Hannover-Badenstedt (100 aus 5) die zweitbeste Abwehr stellen. Ihren Anteil daran hat die reaktivierte Lorena Lorenz, die am Sonntag ihren dritten Einsatz nach dem eigentlichen Karriereende im Sommer fliegen wird. Da Luisa Krüger die Weisheitszähne gezogen wurden, kann die Germania auf deren Qualitäten nicht verzichten.

Erneut werden nur acht Feldspielerinnen auf dem Spielbericht stehen, weil auch Anna Holeczy (Montage) passen muss. Alternativ auf beiden Außen steht dafür Kathleen Nepolsky zur Verfügung. Die erstliga-erprobte Rechtshänderin feierte gegen Ober-Eschbach ihren Einstand nach auskuriertem Kreuzbandriss. „Ihre Erfahrung tut uns gut“, betont Cojocar.

HNA Online /// Sebastian Schmidt /// Foto: Hahn

Landesliga Frauen: TSG Dittershausen – SV Germania Fritzlar II

Landesliga Frauen: TSG Dittershausen – SV Germania Fritzlar II (So., 15.30 Uhr).

SVG-Coach Gunnar Kliesch warnt vor der individuellen Qualität der Gastgeberinnen: „Mit Kathrin Hoppe haben sie eine Spielmacherin, die im Eins-gegen Eins jeder Mannschaft gefährlich werden kann.“ Dazu kommt mit Kathrin Kördel eine Torjägern, die sowohl als Schützin aus der zweiten Reihe als auch als Kreisläuferin für Gefahr sorgt. „Da müssen wir im Mittelblock hellwach sein“, erklärte Kliesch. Hier wird Anamaria Puda viel Verantwortung übernehmen. Im Angriff erwartet die SVG voraussichtlich eine 5:1-Deckung. Darauf sieht der Trainer sein Team gut vorbereitet, warnt allerdings vor dem guten Konterspiel der TSG.

HNA-Print /// mm /// 07.11.19

Fritzlar kann mit Sieg über TSG Ober-Eschbach wieder Tabellenführer werden

Auch mit einem Rumpfkader ist der SV Germania Fritzlar in der 3. Handball-Liga noch ungeschlagen. Und will seine Erfolgsserie gegen die TSG Ober-Eschbach fortsetzen.

Man nehme: zwei überragende Torfrauen hinter einer eingespielten Deckung, dazu einen großen mannschaftlichen Zusammenhalt und einen Coach, der für sein hartes und effektives Training bekannt ist. Schon tritt da ein (Rumpf-) Team auf den Plan, das trotz des Verlustes von vier Spielerinnen nach fünf Partien in der 3. Handball-Liga Ost noch ungeschlagen ist und erst am vergangenen Spieltag ihren ersten Punkt abgab. Gemeint ist der SV Germania Fritzlar, der gegen die TSG Ober-Eschbach (So. 17 Uhr, Sporthalle der KHS) die Chance hat, sich die Tabellenführung zurück zu holen.

Ein Rückhalt der Extraklasse: Fritzlars starke Torfrauen Vanessa Maier (l.) und Lea Gürbig, die auch am Sonntag gegen die TSG Ober-Eschbach gef ordert sind.© Pressebilder Hahn

Kein leichtes Unterfangen, bekommen es die Gastgeber doch mit einem routinierten Gegner zu tun, der die zwischenzeitliche 24:40-Schlappe in Eddersheim verarbeitet hat und danach beim 29:29 in Halle-Neustadt „ohne Fünf“ einen Sechs-Tore-Rückstand aufholte. „Diese Reaktion macht Mut für die kommenden Spiele“, freute sich Trainer Grzelachowski.

In Fritzlar kann er wieder auf die Ex-Kirchhoferin Rica Wäscher und auf die ehemalige Domstädterin Franziska Chmurski zurückgreifen – zwei von insgesamt fünf starkien Rückraumspielerinnen (neben Wäscher und Chmurski noch Selin Gehrke, Andrea Mertens und der georgische Neuzugang aus der ersten französischen Liga, Ketia Kunelashvili), die der Germania zusammen mit Kreisläuferin Greta Bucher, einen Strich durch die Rechnung machen könnten.

Christian Grzelachowski, schon der dritte TSG-Trainer nach Alexander Adamski und Holger Hölzinger, der die Mannschaft in der Abstiegsrelegation der letzten Saison in der Klasse hielt, sieht seine Schützlinge zwar in der „Außenseiterrolle“, die aber kein Nachteil sein muss. Denn: „Wir können befreit aufspielen.“ Ähnliche Voraussetzungen wie am vierten Spieltag bei Gedern/Nidda, als die Mannschaft einen 22:20-Überraschungscoup landete.

Für SVG-Coach Cojocar ist klar, „dass wir wieder hundert Prozent gehen müssen, um erfolgreich zu sein“. Das heißt vor allem: viel laufen. In der Hoffnung auf Ballgewinne der Vorderleute von Vanessa Maier und Lea Gürbig, um über die erste und zweite Welle zu einfachen Toren zu kommen.

Das würde den Fritzlarer Positionsangriff entlasten, der besonders unter den Ausfällen leidet. Der aber ebenfalls zusammen gerückt ist d.h. jeder hilft jedem und jeder kann fast jede Position spielen. Auch das ist Teil des bisherigen Erfolgsplans.

HNA Online /// Ralf Ohm /// Foto: Hahn

Besonderes Wiedersehen für Fritzlars Trainer Lucky Cojocar in Kleenheim

Sie haben aus der Not eine Tugend gemacht. Aus einem Rumpfteam eine erfolgreiche Einheit. Die Mannschaft des SV Germania Fritzlar, die nach vier Siegen die Tabelle der 3. Handball-Liga Ost der Frauen anführt.

Und am Samstag (20 Uhr) bei der HSG Kleenheim-Langgöns vor dem nächsten Prüfstein steht. Denn das Team aus dem mittelhessischen Landkreis Wetzlar strebt einen Spitzenplatz an. Gleich 20 Spielerinnen tummeln sich im Kader. Weitere Talente aus der zweiten Mannschaft (Landesliga) und A-Jugend (Oberliga) scharren mit den Hufen. „Kleenheim ist ein gut geführter Verein, bei dem sich die Jugendarbeit auszahlt“, betont Lucky Cojocar. Fritzlars Coach muss es wissen, denn von 2011 bis 2017 war er der Trainer der HSG.

Gibt die Richtung vor: Fritzlars Trainer Lucky Cojocar.© Pressebilder Hahn

Überaus erfolgreich sogar, denn mit vergleichbar bescheidenen Mitteln gelang dem A-Lizenz-Inhaber 2016 die Meisterschaft in der 3. Liga West und 2017 mit 28:32 Punkten der souveräne Klassenerhalt in der 2. Bundesliga. Allein aus wirtschaftlichen Gründen zog Kleenheim seine Mannschaft danach zurück – und der Rumäne heuerte im Januar 2018 in Fritzlar an. Weiter an Bord von damals sind Rückraumspielerin Tanja Schorradt und Kreisläuferin Katharina Weber, die unter ihrem Mädchennamen Wagner 2014 beinahe bei der SG 09 Kirchhof gelandet wäre.

Ehefrau des Trainers spielt auf Linksaußen

Herausragend beim Tabellenfünften ist zudem die erstliga-erprobte Spielmacherin Stina Karlsson (TuS Metzingen). Wirkungsvoll auf den Flügeln wirbeln auf rechts Lisa Marie Kiethe, die im Nachwuchsbereich des Thüringer HC reifte, und Janina Langenbach, die Ehefrau von HSG-Coach Marc Langenbach. Der heute 37-Jährige stieg selbst mit dem TV Hüttenberg 2011 in die 1. Bundesliga auf.

„Das Umschaltspiel wird noch wichtiger“, betont Cojocar vor dem Vergleich mit seinem Ex-Verein. Zwei Torhüterinnen und acht Feldspielerinnen müssen es weiterhin richten. Wobei mit Janina Dreyer eine Schlüsselspielerin aufgrund Adduktoren-Beschwerden fraglich ist. Noch etwas Geduld ist bei Kathleen Nepolsky gefragt, die weiter im Aufbautraining steckt. Bei beiden gilt die Maxime: Kein Risiko. Schließlich soll aus der neuen Tugend keine neue Not entstehen.

HNA Online /// Sebastian Schmidt /// Foto: Hahn

Der Gegner Schreibt:

Der Spitzenreiter kommt

Ein alter Bekannter stellt sich am Samstagabend (20 Uhr) in der Weidig-Sporthalle in Oberkleen vor, wenn die HSG Kleenheim-Langgöns in der 3. Frauenhandball-Liga (Staffel Ost) ihr drittes Heimspiel bestreitet. Ein Geschenk in Form von Punkten hat Lazar Cojocar aber für seine alte Mannschaft sicherlich nicht vorgesehen, denn mit Germania Fritzlar möchte der ehemalige SGK-Trainer die Tabellenführung verteidigen. Die bislang weiße Weste der Nordhessen besudeln will dagegen das Team von Trainer Marc Langenbach.

„Fritzlar ist Tabellenführer, hat bislang alle seine Spiele souverän gewonnen, weshalb wir am Wochenende krasser Außenseiter sind“, sind für den SGK-Coach die Rollen vor dem Duell am späten Samstagabend zwar klar verteilt. Dennoch gibt sich Langenbach vorher noch lange nicht geschlagen. „Wir wollen zu Hause einfach ein gutes Spiel zeigen und müssen dafür in der Abwehr wieder so gut stehen wie in der bisherigen Saison. Dazu muss es uns gelingen, noch mehr ins Tempo zu kommen, um mehr einfache Tore zu erzielen.“

Was allerdings alles andere als einfach werden dürfte, denn die Fritzlarerinnen spielen bislang eine blitzsaubere Saison. Die beiden bisherigen Auswärtsspiele (30:26 beim Thüringer HC II, 25:21 bei der TSG Eddersheim) wurden ebenso siegreich gestaltet wie die zwei Heimauftritte (31:27 gegen Rodgau/Nieder-Roden, 27:18 gegen Halle-Neustadt II). Dabei ist die Liga für die Nordhessinnen in gewisser Weise Neuland, im vergangenen Jahr lief das Team von „Lucky“ Cojocar noch in der West-Staffel auf und wurde dort Vizemeister. Dass die Mannschaft aus dem Schwalm-Eder-Kreis damit auch in dieser Saison zu den hochgehandelten Teams gezählt wird, überrascht daher nicht. Und ganz so unbekannt ist den „ungünstig gelegenen“ Fritzlarerinnen die Ost-Staffel dann doch nicht, bereits zum sechsten Mal in den letzten neun Jahren musste die Germania die Klasse wechseln. „Fritzlar hat eine seit Jahren eingespielte Mannschaft und beispielsweise mit Esther Lieber oder Bibana Huck tolle Spielerinnen. Insgesamt ist es aber schwer, sich auf einzelne Akteure zu konzentrieren, denn jede Spielerin besitzt individuelle Klasse“, hat Langenbach eine hohe Meinung vom Tabellenführer, sieht in der Außenseiterrolle aber auch Vorteile. „Wir sind diesmal nicht der Favorit und stehen daher nicht so unter Druck, sondern können befreit aufspielen.“

Personell sind vor dem Wochenende noch ein paar wenige Fragen offen. Die zuletzt fehlende Tanja Schorradt lag auch bis zur Wochenmitte noch mit einer Grippe flach, weshalb hinter ihrem Einsatz doch ein großes Fragezeichen steht. Janina Langenbach plagt sich seit der Partie in Herzogenaurach mit Nacken- bzw. Rückenproblemen herum, dürfte am Samstag aber im Kader stehen.

Giessener Allgemeine /// Marc Steinert /// (LINK)

Germania Fritzlar peilt trotz großer Personalprobleme vierten Sieg im vierten Spiel an

Fritzlar – „Da müssen wir durch“, lautet die Reaktion von Lucky Cojocar, dem Trainer der Handballerinnen des SV Germania Fritzlar, auf die Verletztenmisere beim heimischen Drittligisten. Der dieser bisher phänomenal trotzte.

Und nun gegen die Zweitliga-Reserve des SV Union Halle-Neustadt (So. 17 Uhr, KHS-Sporthalle) den vierten Sieg im vierten Spiel einfahren will. Vom SVG-Coach ist im Training zur Zeit Fingerspitzengefühl gefragt. „Ich muss aufpassen, dass die Belastung nicht zu viel wird“, sagt Cojocar. Denn die personelle Situation ist weiterhin angespannt. So droht auch Rückraumspielerin Janina Dreyer (Adduktorenprobleme) auszufallen. Gegen Eddersheim stellte sich die Halblinke noch in den Dienst der Mannschaft und biss auf die Zähne. Daneben fehlen weiterhin Jana Hoppe, Kathleen Nepolsky und Hannah Puntschuh (alle Knieverletzung). Chantal Reimbold und Nina Albus aus der SVG-Reserve könnten also wieder ins Team rücken.

Sprang bisher effektvoll in die Bresche: Rückraumspielerin Maria Kiwa (rechts), die im Fritzlarer Angriff immer mehr Verantwortung übernimmt. © Pressebilder Hahn

Diese Probleme haben die Domstädterinnen SVG-Handballerinnen bisher gut weggesteckt. Neben Spielmacherin Esther Lieber haben sich vor allem Xenia Ahrend und Maria Kiwa zu Leistungsträgerinnen aufgeschwungen. „Sie haben beide große Fortschritte gemacht“, lobt Cojocar die Rückraumspielerinnen. Neben der gut aufgelegten Vanessa Maier im Tor sprangen zuletzt auch Lena Dietrich und Luisa Krüger gerade in der Abwehr effektvoll in die Bresche.

Mit der Zweitliga-Reserve erwartet die SVG auf dem Papier eine vermeintlich leichte Aufgabe, denn der Drittliga-Neuling hat bisher alle seine vier Partien verloren. Dennoch warnt Cojocar vor dem Schlusslicht: „Wir schauen nicht auf die Tabelle. Bei Reserveteams weiß man nie, wer spielt.“

So könnten aus dem Zweitliga-Team Linksaußen Isabell Rösner oder Kreisläuferin Toni Reppe mitreisen. Aufpassen muss die SVG-Offensive vor allem auf die linke Angriffsseite des Teams von Trainer Jan-Henning Himborn, wo insbesondere Justine Schmitz und Lena Smolik für Torgefahr sorgen.

HNA Online /// LINK /// Foto: Hahn

Germania Fritzlar ersatzgeschwächt zum Tabellenführer

Fritzlar – Hohe Hürde für die Drittliga-Handballerinnen des SV Germania Fritzlar: Die Domstädterinnen treten am Sonntag (15 Uhr) bei Tabellenführer TSG Eddersheim an. „Für mich der Aufstiegsfavorit Nummer eins“, sagt SVG-Trainer Lucky Cojocar. Und: „Eddersheim hat eine tolle Vorbereitung gespielt und gute, eingespielte Mannschaft.“

Die Schützlinge von Trainer Fischer sind mit 21,8 Jahren Durchschnittsalter eines der jüngsten Teams der Liga. Der personelle Umbruch hat sich bei den Südhessinnen in Grenzen gehalten, nur Anna Lena Kempf (Karriereende) und Linkshänderin Stefanie Güter (zum Zweitligisten SV Werder Bremen) haben den Verein verlassen. Dazugekommen sind die beiden A-Jugendlichen Ariane Hilbig (Budenheim) und Clara Wimmer (Bensheim/Auerbach).

Kehrt zum Topspiel in den SVG-Kader zurück: Kreisläuferin Luisa Krüger.© Pressebilder Hahn

Tobias Fischer setzt auf eine offensiv ausgerichtete 6:0-Abwehrformation mit Lisa Brennigke im Tor. Vor allem im Rückraum ist das Team hervorragend besetzt. Spielmacherin Franziska Feick setzt Kreisläuferin Lena Thoß immer wieder in Szene und ist wie die „Halben“ Hanna Özer und Lilly König stark im Eins-gegen-Eins. Dazu ist die Rückraumlinke König auch aus der zweiten Reihe torgefährlich. Dazu kommt mit Tabea Schweikart eine hochtalentierte Rechtsaußen.

Die personelle Situation bei der Germania ist weiterhin angespannt. Luisa Krüger und Esther Lieber kehren zwar wieder in den Kader zurück. Neben Melina Horn (Karriereende nach Knieverletzung) und Hannah Puntschuh (Kreuzbandriss) fehlt den Domstädterinnen aber Bibiana Huck (krank) und Anna Holeczy (beruflich verhindert). Auch Jana Hoppe steht noch nicht zur Verfügung. Bei Kathleen Nepolsky wird sich kurzfristig entscheiden, ob die Linksaußen eine Option ist. Im Rückraum stehen Coach Cojocar damit nur noch Xenia Ahrend, Maria Kiwa, Janina Dreyer und Lieber zur Verfügung.

Dennoch: Bange machen gilt nicht. „Wir haben schon bewiesen, dass wir auch mit einem kleinen Kader bestehen können“, sagt Cojocar: Sein Rezept lautet: „Wir müssen einen frühen Rückstand vermeiden und wollen die Partie solange wie möglich offen halten.“

HNA Online /// Marcel Glaser /// Foto: Hahn

SVG Fritzlar reaktiviert Lorena Lorenz für Gastspiel beim Thüringer HC

Und schwupp ist die halbe Mannschaft weg: Nur sechs von zwölf Feldspielerinnen stehen den Drittliga-Handballerinnen des SV Germania Fritzlar für das Spiel beim Thüringer HC II (So. 13 Uhr, Am Jahnsportpark, Arnstadt) zur Verfügung.

Denn nach den Langzeitverletzten Melina Horn (Knie), Jana Hoppe sowie Kathleen Nepolsky (beide Auftraining) müssen nun Luisa Krüger (Klassenfahrt), Anna Holeczy (beruflich verhindert) und Hannah Puntschuh passen. Die Kreisläuferin hat sich im Training ohne Fremdeinwirkung das Knie verdreht. Eine Diagnose wird kommende Woche nach einem MRT-Termin erwartet.

Hilft Fritzlar aus: Kreisläuferin Lorena Lorenz, die ihre Karriere eigentlich beendet hatte.© Pressebilder Hahn

Hilft Fritzlar aus: Kreisläuferin Lorena Lorenz, die ihre Karriere eigentlich beendet hatte.© Pressebilder Hahn

„Das ist für uns natürlich eine Katastrophe. Aber da jammern nie etwas nützt, fahren wir mit dem klaren Ziel zwei Punkte zum THC“, betont SVG-Coach Lucky Cojocar. Und hat immerhin doch noch zwei Ersatzspielerinnen auftreiben können. Per Handy wurde direkt nach dem Training Lorena Lorenz reaktiviert. Die Kreisläuferin hatte im Sommer eigentlich ihre Karriere beendet, um mehr Zeit für Mann und Sohn zu haben. Zudem rückt die Ex-Kirchhoferin Hannah Grothnes aus dem Landesliga-Team auf.

Die Anfangsformationen bilden die flexible Xenia Ahrend am Kreis, Esther Lieber, Maria Kiwa und Janina Dreyer im Rückraum sowie die Außen Bibiana Huck und Lena Dietrich. Volle Auswahl bietet allein die Torhüterposition mit Vanessa Maier und Lea Gürbig. Verbunden mit der Mahnung an alle, ein zweites Borussia Dortmund zu vermeiden. Denn vergangene Serie verhinderten zwei Niederlagen gegen den BVB II die mögliche Meisterschaft.

Anschließend drei Wochen Pause

Fast identisch ist jetzt die Altersstruktur beim THC II, wo sich in erster Linie 17-Jährige beweisen. Ebenso wie Fritzlar (31:27 gegen Nieder-Roden) startete Thüringen mit einem Sieg. Durchaus eindrucksvoll mit 27:22 beim stark eingeschätzten TS Herzogenaurach.

„Thüringen wirft viele einfache Tore, zu 70 Prozent aus dem Rückraum. Zudem sind sie im Positionsangriff stark“, betont Cojocar, der vor der Rückraumachse mit Spielmacherin Chiara Thorn, der Halblinken Arwen Rühl sowie vor Shooterin Klara Schlegel warnt. Rücksicht nehmen muss das SVG-Rumpfteam, das von einem Fanbus begleitet wird, indes nicht. Denn anschließend hat Fritzlar drei Wochen Spielpause.

HNA Online /// Sebastian Schmidt /// Foto: Hahn

SV Germania Fritzlar startet mit Hessenderby gegen Baggerseepiraten

Der Saisonstart ist eine Premiere: Erstmals treffen die Handballerinnen des SV Germania Fritzlar auf die der HSG Rodgau Nieder-Roden (So. 17 Uhr, Sporthalle KHS-Schule).

In Abwehr und Angriff gesetzt: Janina Dreyer (r., hier gegen Aldekerks Angelina Huppers) peilt mit der Germania den ersten Heimsieg an. © Pressebilder Hahn

Und damit im Hessenderby auf die Baggerseepiraten, die zum ersten Mal in der 3. Liga Ost am Start sind. „Nieder-Roden geht die Aufgabe locker an und hat keinen Druck. Dennoch gibt es kein Pardon und wir wollen als Favorit die zwei Punkte holen“, betont SVG-Coach Lucky Cojocar. Deren vier Zähler sollen es schnell werden, denn nach der Partie beim Thüringer HC II (21. September) hat die Germania bis zum 13. Oktober (in Eddersheim) frei und möchte direkt vorne dabei sein.

Die Gäste sind als Vize-Meister mit zehn Minuspunkten nur deshalb aufgestiegen, weil die TSG Oberursel verzichtete. Mit Torjägerin Viktoria Ebert (Karriereende) muss die HSG eine Schlüsselspielerin ersetzen. Aufstiegstrainer Florian Lebherz nahm zudem aus beruflichen Gründen seinen Hut. Dafür ist Matthias Jünger als Coach zurück. Der 33-Jährige spielte selbst schon für Nieder-Roden und führte die Damen zuvor in die Oberliga.

Janina Dreyer mehr im Fokus

Von den vier Neuzugängen ist besonders Pia Magnago (HSG Bachgau) zu beachten. Als Motor der Mannschaft gilt Jana Heßler, die für Mainz 05 und die TSG Ober-Eschbach höherklassig spielte. Beide Rückraumspielerinnen haben vor allem im Positionsangriff ihre Stärken. Und werden somit zum ersten Härtetest für Fritzlars neue Abwehr. Nach dem Abgang von Vilte Duknauskaite (nach Böddiger) und Lorena Lorenz (Karriereende) sind nun Esther Lieber (ehemals Meyfarth) und Janina Dreyer im Mittelblock erste Wahl.

Als eine der dienstältesten Spielerinnen ist Dreyer, die 2011 von der HSG Hoof/Sand/Wolfhagen kam, nun Vize-Kapitänin und auf Halblinks gesetzt. „Janina ist eine intelligente Spielerin. Für die Königsposition braucht sie aber mehr Killerinstinkt“, sagt Cojocar. Da neben Kathleen Nepolsky und Jana Hoppe (beide Aufbautraining) Melina Horn wegen eines Knorpelschadens länger ausfällt und erst am 24. September einen MRT-Termin hat, verbleibt Bibiana Huck als einzige Linkshänderin im Kader. Möglich, dass die Außen im Rückraum aushilft.

Daneben können sich Maria Kiwa, Xenia Ahrend und Luisa Krüger als flexible Kräfte beweisen. „Wir sind nicht viele, aber die, die wir haben, sind gut. Nieder-Roden ist fit auf den Beinen, deswegen muss unser Rückzugsverhalten wie eine Eins passen“, erklärt Cojocar.

HNA Online /// Sebastian Schmidt /// Foto: Hahn

SVG Fritzlar II peilt Wiederaufstieg an

Anpfiff Sonntag, 15. September 2019 um 14:15 Sporthalle KHS

Schwalm-Eder. Sowohl der TSV Wollrode als auch Oberliga-Absteiger SV Germania Fritzlar II peilen in der kommenden Saison eine Top-Platzierung in der Handball-Landesliga der Frauen an. Nach dem Abstieg aus der Oberliga, der vor allem auf viel Verletzungspech zurückzuführen war, ist die Drittliga-Reserve des SVG überaus ehrgeizig. „Wir wollen einen Platz unter den ersten Drei,“ beschreibt SVG-Trainer Gunnar Kliesch das Saisonziel. Anders als im Vorjahr, als sich erst ein komplett neues Team zusammenfinden musste, ist die Germania diesmal eingespielt. Mit Laura Stockschläder Nr. 10 (Baunatal), Chantal Reinbold (Nr. 8) Auslandsaufenthalt und der erfahrenen Katja Zeller Nr. 81 (Comeback) wurde der Kader punktuell verstärkt. Zudem ließen auch die Leistungen in der Vorbereitung aufhorchen, in der die Oberliga-Teams der HSG Hoof/Sand/Wolfhagen und der SG Kirchhof II geschlagen werden konnten. Dennoch will der Coach die Landesliga auf keinem Falle unterschätzen: “Wir müssen jedes Spiel voll fokussiert angehen.“ Umso mit seiner jungen Mannschaft den Wiederaufstieg zu schaffen.

HNA Print /// Moritz Minhöfer

STAFFEL OST: AUFSTEIGER TREFFEN AUF VIZEMEISTER

In der 3. Liga Frauen Staffel Ost sind sieben der zwölf Mannschaften aus dem Vorjahr verblieben. Die zwei Aufsteiger HSG Rodgau Nieder-Roden (Hessen) und SV Union-Halle Neustadt II (Mitteldeutsche Oberliga) haben zum Auftakt kein leichtes Los gezogen. Während die Reserve aus Halle Neustadt auf den Vizemeister der Oststaffel trifft, muss die HSG Rodgau Nieder-Roden gegen den Vizemeister der Weststaffel antreten. Die Partie wird auf dem YouTube-Kanal von Germania Fritzlar übertragen.

Mit dem HC Leipzig hat sich eine Mannschaft in die 2. Bundesliga Frauen verabschiedet, der TSV Birkenau und die HSG Weiterstadt/Braunshardt/Worfelden mussten den Weg nach unten antreten. Durch die neue Staffeleinteilung haben sich die SG TSG/DJK Mainz-Bretzenheim und der 1. FSV Main 05 II in die Westliga verabschiedet.

Nach einem einjährigen Ausflug in die 2. Bundesliga ist die HSG Gedern/Nidda wieder zurück in der Staffel Ost. Ebenfalls dabei ist nach einem einjährigen Abstecher in die Weststaffel der Vizemeister aus Fritzlar. Komplettiert wird das Feld durch die TSG Ketsch II aus der Südstaffel.

Am Samstag kommt es zunächst zum Duell zwischen der TSG Ober-Eschbach und dem HV Chemnitz. Beide Mannschaften hatten zum Ablauf der letzten Saison das gleiche Punktekonto. Aufgrund des schlechteren Torverhältnisses musste die TSG jedoch in die Relegation, in der sie sich gegen Pforzheim und Netphen durchsetzten.

Dem Aufsteiger aus Halle-Neustadt erwartet mit Markranstädt ein schweres Auftaktspiel. Die Mannschaft ist amtierender Vizemeister und arbeitet seit dieser Saison in Kooperation mit dem HC Leipzig, sodass eine Platzierung auf den vorderen Rängen erneut zu erwarten ist.

Auch der zweite Aufsteiger wird es am Sonntag nicht leicht haben. Die HSG Rodgau Nieder-Roden trifft auf Germania Fritzlar. Auch wenn das Team um Trainer „Lucky“ Cojocar derzeit mit einigen personellen Problemen zu kämpfen hat, sind sie Anwärter auf die vorderen Tabellenplätze. Das Spiel kann am Sonntag ab 17 Uhr auf dem YouTube-Kanal des Vereins verfolgt werden.

Die HSG Gedern/Nidda bestreitet das erste Spiel in der 3. Liga auf keinem unbekannten Pakett. Spielte das Team letztes Jahr noch gegen die erste Garde der Kurpfalz Bären, so wartet jetzt die zweite Mannschaft auf dem Feld. Das Juniorteam vom Thüringer HC tritt beim TS Herzogenaurach an, die mit einem neuen Trainer und vielen Neuzugängen in die neue Saison startet.

Abschließend treffen mit Eddersheim und Kleenheim-Langgöns ebenfalls zwei Mannschaften aufeinander, die ein Wörtchen um die oberen Plätze mitreden werden. Obwohl Kleenheim in der vergangenen Saison in der Tabelle vor Eddersheim landete, zog man im direkten Duell miteinander den kürzen.

Alle Informationen zur Liga, Spielpläne und Liveticker gibt es unter dhb.de/liga3_w

Quelle: (LINK) /// Nsi /// Foto: Verein

Germania Fritzlar in Aldekerk vor hoher Hürde

Aldekerk/Fritzlar – Der Zweikampf um die Meisterschaft in der 3. Handball-Liga West zwischen Spitzenreiter HSV Solingen-Gräfrath und dem SV Germania Fritzlar spitzt sich zu. Am drittletzten Spieltag sind die Domstädterinnen beim TV Aldekerk gefordert (Sa. 17 Uhr).

„Wir haben als Mannschaft keinerlei Druck. Aber das wäre natürlich ein toller Abschluss“, betont Kreisläuferin Lorena Lorenz, die beim letzten Heimspiel gegen Bayer Leverkusen II am 28. April würdig verabschiedet wird. Lorenz war beim jüngsten 32:21 gegen den FC Köln ein Aktivposten, weswegen Trainer Lucky Cojocar nun Luxusprobleme plagen. Denn auch die erfahrene Hannah Puntschuh und die aufstrebende Luisa Krüger sind gut drauf. Die 17-Jährige bietet sich indes alternativ im Rückraum an. Besonders dann, wenn Spielmacherin Esther Meyfarth an die kurze Leine gelegt wird.

Das ist ein durchaus probates Mittel für die Gastgeberinnen. Neben der 6:0-Deckung beherrscht Aldekerk die 5:1-Variante. Bereits beim 24:23 im Hinspiel war der TV dicht dran, Fritzlar zu ärgern. Jetzt ist die Hürde für den Tabellenzweiten noch höher, weil das Team von Trainerin Dagmara Kowalska heimstark ist. Sechs Spiele in Serie gewann der Liga-Siebte in der Vogteihalle in Kerken. Und war zuletzt beim 47:28 gegen BV Garrel, 32:25 gegen VfL Oldenburg II und 38:33 gegen TV Oyten extrem torhungrig. „Die Mädels können ein immer höheres Tempo gehen“, lobt die künftige Trainerin des Zweitligisten TV Beyeröhde ihre junge Mannschaft.

Besonders die pfeilschnellen Außen Lena Heimes (links) und Angelina Huppers fordern von Fritzlar volle Aufmerksamkeit und werden gut von deren Zwillingsschwester und Regisseurin Fabienne Huppers in Szene gesetzt. „Wir müssen wie gegen Köln 60 Minuten Gas geben. Da gibt es kein Pardon“, betont Cojocar, der indes auf Maria Kiwa (Studium) und Anna Holeczy (Beruf) verzichten muss. Während Kiwas Ausfall im Rückraum einträchtig vom bestehenden Personal gelöst werden soll, rückt für Holeczy als Alternativ für Außen die Ex-Kirchhoferin Hannah Grothnes aus der Reserve auf.

Fanbus
Fritzlar setzt ab 12 Uhr am Samstag einen Fan-Bus ein. Abfahrt ist vom Parkplatz König-Heinrich-Schule Fritzlar. Anmeldungen bitte an Steffen Schmude Tel: 0173-9913571 oder E-Mail: suhschmude@t-online.de

HNA Online /// Sebastian Schmidt /// Foto: Richard Kasiewicz

Fritzlars Kliesch fordert gegen Schlusslicht mehr Kampfgeist

Fritzlar – Die Chance für die Oberliga-Handballerinnen des SVG Fritzlar II, den Klassenerhalt noch zu schaffen, ist nach der Niederlage gegen Walldorf verschwindend gering. Absolute Voraussetzung dafür ist jetzt ein Sieg gegen den Tabellenletzten HSG Sulzbach/Leidersbach (So. 16 Uhr, Halle KHS).

Banger Blick: Gunnar Kliesch muss mit Fritzlar II gegen Sulzbach gewinnen.© Pressebilder Hahn

„In der letzten Partie haben wir den Kampfgeist vermissen lassen, da liegt für dieses Spiel der Fokus drauf“, gibt SVG-Trainer Gunnar Kliesch die Richtung vor. Sulzbach steht schon als Absteiger fest, dennoch warnt der Coach davor, die Südhessinnen auf die leichte Schulter zu nehmen. Mit der Kroatin Maja Draca (94 Tore) haben sie eine gefährliche Rückraumschützin. Dazu kommt die bundesliga-erfahrene Andrea Heidel, die sowohl im Rückraum als auch am Kreis spielt. „Nachdem Heidel zu der jungen Mannschaft gestoßen ist, haben sie sich deutlich stabilisiert“, meint Kliesch.

Gerade in der Abwehr sorgt sie mit ihrer Erfahrung für mehr Stabilität in der 6:0-Abwehr. So wird es vor allem auf den Fritzlarer Rückraum um Maxie Hauschild und Anamaria Puda ankommen, auch aus der zweiten Reihe für Gefahr zu sorgen. In der Abwehr ist eine 6:0-Formation geplant, weil die Stärken der Sulzbacher vor allem im Positionsangriff liegen. Hier spielt die HSG sehr lange Angriff. Alternativ bietet sich eine 5:1-Deckung mit Puda als Vorgezogene an.

HNA Online /// Marcel Glaser /// Foto: Hahn

Fritzlars Trainer Cojocar warnt vor Kölns Abwehr

Fritzlar – Etwa einen Monat ist es her, dass Julie Bärthel ihren Freundinnen Vilte Duknauskaite, Lorena Lorenz und Lea Gürbig zum Karneval in Köln einlud. Am Sonntag (17 Uhr Sporthalle der KHS) sind die drei Fritzlarerinnen die Gastgeber.

Allerdings laden sie nicht zum Feiern, sondern zum Handball-Duell in der 3. Liga ein, wenn der heimische SVG auf den 1. FC Köln trifft, wo die Ex-Kirchhoferin im Tor steht. Und Positives zu berichten hat. „Wir sind gut drauf“, sagt die 26-jährige Studentin. So gut, dass sich die Bundesliga-Reserve des BVB in der Domstadt mit 28:34 geschlagen geben musste. So gut, dass der Tabellendritte Oyten (29:28) gegen den FC nur knapp an einer Heimpleite vorbeischrammte. So gut, dass die Pabst-Schützlinge vier Spieltage vor Schluss so gut wie gerettet sind.

Willkommene Verstärkung: Melina Horn kehrt gegen Köln in den Fritzlarer Kader zurück. © Pressebilder Hahn

Der Grund: Endlich ist der Knoten im Angriff geplatzt, wo spät, aber nicht zu spät der Ausfall der beiden Halblinken Vanessa Idelberger und Julia Schumacher durch Maria Kottmann und Neuzugang Anika Henschel (kam nach der Winterpause vom Drittligisten Pfullingen) kompensiert werden konnte. Dazu hat sich auch Rückraumspielerin Felicia Idelberger gesteigert und kann, so Bärthel, „auch schon mal ein Spiel allein entscheiden.“

Fernduell mit Solingen

Noch größeren Respekt hat der SVG-Trainer vor der starken Kölner 6:0-Deckung, die zudem hervorragend mit Torfrau Bärthel zusammen arbeitet. Unschwer zu erwarten, dass es so „leicht“ wie im Hinspiel (15:25) nicht wird. Trotzdem will Lazar Constantin Cojocar auch diesmal wieder auf eine kompakte 6:0-Abwehr bauen, um über die erste und zweite Welle zu leichten Toren zu kommen. Von seinem Positionsangriff, den die wieder genesene Melina Horn verstärken wird, verlangt er „Geduld“, um der (nach Gegentoren) drittbesten Defensive der Liga ihren Schrecken zu nehmen.

Einen weiteren Blick aufs Restprogramm verbittet er sich. Weiß aber auch, dass der Kampf um die Meisterschaft noch nicht entschieden ist. Patzt Tabellenführer Solingen (gegen Oldenburg II), will er mit seiner Mannschaft zur Stelle sein. Und die sich somit gegen Köln schadlos halten, so dass die vier Freundinnen vielleicht doch noch einen Grund zum Feiern haben.

HNA Online /// Ralf Ohm /// Foto: Hahn