Halbzeitmeisterschaft ist für Germania Fritzlar noch drin

Die Tabellenführung hat der SV Germania Fritzlar in der 3. Frauenhandball-Liga Ost zwar verloren, aber bei einem Punkt Rückstand Aussichten auf ein erfreuliches Weihnachtsfest.

Damit die positive Stimmung innerhalb des Cojocar-Teams nicht einen weiteren Dämpfer erhält, soll nun die lange Auswärtsreise zum HV Chemnitz erfolgreich gestaltet werden (So. 16.30 Uhr).

Allerdings gilt der Tabellensiebte als heim- und kampfstark. Zwei Siege in Folge sorgen für zusätzliches Selbstbewusstsein. Beim 20:19-Auswärtserfolg in Herzogenaurach gelang HV-Kreisläuferin Stefanie Pruß drei Sekunden vor dem Schlusspfiff der Siegtreffer – in Unterzahl. Erneut offenbarte sich die kompakte 6:0-Abwehr, die bisher nur 213 Gegentreffer zuließ, als Prunkstück der Mannschaft.

Hoffnungsträgerin im Fritzlarer Angriff: Rückraumstrategin Xenia Ahrend. © Pressebilder Hahn

Germania kassierte weniger Tore

Nur die Germania kassierte nach zehn Spieltagen weniger Tore (207). Aufgrund der Abwehrstärke der Gastgeber lautet die Vorgabe von SVG-Trainer „Lucky“ Cojocar: „Wir müssen im Angriff breit und schnell spielen, um Lücken zu reißen. Egal ob in den Halbräumen oder auf Außen.“ Spielmacherin Esther Lieber und Rückraumstrategin Xenia Ahrend, die mit 58 Treffern zu den besten Torjägerinnen der Liga zählt, dürften die meiste Verantwortung tragen, um für ein bewegliches Kombinationsspiel zu sorgen.

Auch die Variante der „schnellen Mitte“ will Cojocar, der bis auf die Langzeitverletzten alle Spielerinnen an Bord hat, von seinen Schützlingen sehen. „Generell sollten wir uns auf allen Positionen im Vergleich zum letzten Spiel steigern“, erwartet der SVG-Coach eine Reaktion auf die ärgerliche 19:20-Heimniederlage gegen Markranstädt.

Stärken liegen in der Defensive

Weniger Sorgen macht er sich um seine kompakte Deckung vor der reaktionsschnellen Torhüterin Vanessa Maier. Besonders aufmerksam sollte der Mittelblock gegen die erfahrene Kreisläuferin Stefanie Pruß agieren. Außerdem sorgen die Außen Caroline Rosiak und KatarynaSkoczynska für Gefahr. Trotzdem: Die Stärken der Chemnitzerinnen liegen eindeutig in der Defensive. Weniger Tore als die Sander-Schützlinge (216) hat derzeit nur der Tabellenvorletzte TSG Ober Eschbach erzielt.

HNA Online /// Fabian Seck /// Foto: Hahn

SVG-Trainer warnt vor angeschlagenem Gast

Schwalm-Eder. Die Drittliga Reserve des SV Germania Fritzlar steht in der Handball-Landesliga der Frauen beim Liga-Schlusslicht GSV Eintracht Baunatal in der Pflicht, vor dem Gipfeltreffen gegen Verfolger TSV Vellmar den Platz an der Tabellenspitze zu verteidigen.

SV Germania II – GSV Eintracht Baunatal (Sa. 16.00 Uhr). Die Gäste haben bislang eine Saison zum Vergessen hinter sich. Nachdem im Lauf der Hinrunde sieben Spielrinnen das Team aus Grund von Differenzen mit Trainerin Irina Penner verließen, folgt nun der nächste Nackenschlag. Gleich sechs Punkte bekommt die Eintracht aufgrund des nicht erfüllten Schiedsrichter-Solls abgezogen und rutscht damit auf den letzten Tabellenplatz. Trotzdem warnt SVG-Coach Gunnar Kliesch davor, das Penner-Team zu unterschätzen: „Mit Alina Penner und Katharina Koltschenko haben sie immer noch hohe Qualität im Rückraum.“ In seinem Angriff sollen Hannah Grothnes und Co. Die hohe Variabilität im Offensivspiel aus den letzten Spielen fortführen und im Umschaltspiel konsequent den Weg über die erste und zweite Welle suchen.

HNA-Print /// MM /// 12.12.2019

HSG Twistetal – SV Germania Fritzlar II 25:29 (11:17).

Landesliga Frauen
HSG Twistetal – SV Germania Fritzlar II 25:29 (11:17).

„Das war ein souveräner Auftritt meines Teams“, sagte
SVG–Coach Gunnar Kliesch, der sich vor allem über die Körpersprache seiner Mannschaft freute.
Nach ausgeglichenem Beginn warfen Spielmacherrin Hannah Grothnes und Kreisläuferin Alina Küster eine 11:8-Führung heraus (17.).Meike Naumann und Chantal Reimbold erhöhten bis zur Pause auf sechs Tore. Ein weiterer Grund für den wachsenden Vorsprung war die Einwechslung von Torfrau Nina Suchy (14.). Erst parierte sie einen Strafwurf, dann hielt sie auch im weiteren Verlauf stark. Nach dem Seitenwechsel ließ die Germania nichts mehr anbrennen.

Tore SVG: Grothnes 5, Küster 3, Naumann 5, Reimbold 3, Stockschläder 2, Albus 6, Bachmann 1, Puda 4.

HNA Print /// MM /// 03.12.19

Fritzlar enttäuscht gegen Markranstädt und kassiert zweite Saisonniederlage

Am Schluss versagten auch noch die Nerven. Bibiana Huck hätte den Drittliga-Handballerinnen des SV Germania Fritzlar zumindest noch ein Remis gegen den SC Markranstädt sichern können, doch die Linkshänderin setzte den Ball von Rechtsaußen am Tor vorbei.

Und besiegelte damit die 19:20 (9:9)-Niederlage der Domstädterinnen. Der Spitzenreiter hatte allerdings nicht nur beim Torabschluss, sondern auch in der Defensive einiges vermissen lassen. „Wir waren nicht konsequent genug und haben zu viele technische Fehler gemacht“, sagte Xenia Ahrend. Trainer Lucky Cojocar kritisierte auch die Einstellung seiner Mannschaft: „Wir sind heute nicht so selbstbewusst aufgetreten, wie es sich für einen Tabellenführer in eigener Halle gehört.

Bruchlandung: Fritzlars Luisa Krüger (vorn) wird hier unsanft von Markranstädts Nele Mertens gestoppt. © Pressebilder Hahn

Sein Gegenüber Rüdiger Bones hingegen war stolz über den Auftritt seiner Mannschaft. „Ich bin überglücklich. Respekt, was wir hier geleistet haben“, sagte der 61-Jährige.

Denn die Gäste legten einen couragierten Auftritt hin, wobei vor allem der Rückraum um Spielmacherin Mertens und die beiden Halben Lara Seidel und Henriette Dreier überzeugte. „Wir haben die drei nicht angegriffen und waren zu passiv“, bemängelte Cojocar. So lag die Germania schnell mit 0:2 (3.) und 5:8 (20.) zurück. Damit war Fritzlar noch gut bedient, Vanessa Maier im Tor verhinderte einen höheren Rückstand.

Erst nach der Umstellung auf eine 5:1-Formation mit Luisa Krüger als vorgezogene Spielerin wurde es besser. „Da sind wir zu sehr in die Zweikämpfe gegangen“, sagte Bones. Esther Lieber, Xenia Ahrend und Anna Holeczy glichen zum 8:8 aus. (27.).

Nach der Pause folgte die stärkste Phase der Germania, als Kathleen Nepolsky und Krüger ihr Team mit 13:10 (40.) in Führung warfen. Bis zum 18:16 (50.) durch Lieber behauptete Fritzlar den Vorsprung, hatte aber in der Defensive gegen die Schlagwürfe von Dreier und das starke Eins-gegen-Eins der erst 16-Jährigen Seidel keine Mittel.

Während Nele Mertens zum 18:18 ausglich (55.), ging der Germania auf der Zielgeraden die Luft aus. Erst setzte Linksaußen Nepolsky einen Gegenstoß über das Tor, dann vergab Rechtsaußen Holeczy frei von Außen. Die Gäste hingegen zogen auf 20:18 (58.) davon und besiegelten somit die zweite Saisonniederlage der SVG-Handballerinnen.

HNA Online /// MM /// Foto: Hahn

Vize-Meister gegen Vize-Meister: Germania Fritzlar erwartet Markranstädt

Das letzte Heimspiel des Jahres hat es in sich. Der Vergleich zweier amtierender Vize-Meister. Denn der letztjährige Zweite der 3. Liga West, SV Germania Fritzlar, hat sein Pendant aus der Ost-Staffel, den SC Markranstädt, zu Gast.

Im Spitzenspiel der 3. Handball-Liga Ost, in dem sich die Domstädterinnen nach einem guten 2019 angemessen von ihren Anhängern verabschieden wollen (So. 17 Uhr, KHS-Sporthalle). „Wir müssen vor allem die guten läuferischen Leistungen im Training auf die Platte bringen. Wer den längeren Atem hat, gewinnt“, betont SVG-Coach Lucky Cojocar.

Zerreißprobe: Janina Dreyer wird mit Germania Fritzlar vom SC Markranstädt gefordert. © Pressebilder Hahn

Wohlwissend, dass beide kleine Kader gemein haben und sich äußerst wacker schlagen. Die Domstädterinnen müssen seit Saisonbeginn mit maximal einer Elf auskommen, Markranstädt hat überhaupt nur zwölf Kräfte im Kader. Wovon Natalie Olsen (Studium) weggebrochen ist und Eileen Kriegel (grippaler Infekt) fehlt.

Dieser Mini-Kader ist der Tatsache geschuldet, dass das Team im Sommer komplett auseinanderfiel. Mit Kreisläuferin Julia Pöschel und den Rückraumkräften Henriette Dreier sowie Julia Okon blieb nur ein Trio. Viel zu tun für den neuen Trainer Rüdiger Bones, der die 41-jährige Jurate Kiskyte reaktivierte und einen Talentschuppen aufbaute. Denn neben der Litauerin sind nur Torfrau Kristina Friedrich sowie Kreisläuferin Pöschel (beide 27) älter als 21.

Juwel Lara Seidel führt Torjägerliste an

Besonders interessant sind die jüngsten „Piranhas“. Die U 17-Nationalspielerinnen Caty Czeczine (Tor), Lara Seidel und Hanna Ferber-Rahnhöfer. Drei Hoffnungsträgerinnen, die mit Erwachsenen-Spielrecht vom neuen Partner HC Leipzig kamen. Als Juwel entpuppt sich die 16-Jährige Seidel, die mit 60/14-Treffern die Torjägerliste anführt. „Der Fokus ist bei uns auf einen gesunden Rhythmus mit schnellen Pässen gerichtet. Zu viel Tempo bedeutet indes zu viele Ballverluste“, skizziert A-Lizenz-Inhaber Bones, der vergangenen Saison Zweitligist Zwickau coachte.

Da verwundert es nicht, dass der SCM besonders im Positionsangriff glänzt. Neben Seidel etwa mit Dreier (51/7), die früh vom SVG-Mittelblock mit Esther Lieber und Janina Dreyer attackiert werden muss. Zumal die Gäste auch die Variante mit zwei Kreisläuferinnen drauf haben. „Das ist eine Mannschaft auf Augenhöhe. Respekt, dass es bei ihnen nach dem großen Umbruch so gut läuft“, betont Cojocar. Und erwartet von seinem Team, dass es seine (deutlich) größere Erfahrung ausspielt. Um sich einen Rivalen vom Hals zu halten, ehe in zwei Wochen beim HV Chemnitz das letzte Spiel des Jahres ansteht.

HNA Online /// Sebastian Schmidt /// Foto: Hahn

HSG Twistetal – SV Germania Fritzlar II (Sa.30.11.19, 17 Uhr)

Frauen Landesliga Nord
HSG Twistetal – SV Germania Fritzlar II (Sa.30.11.19, 17 Uhr)

Die HSG ist zwar Sechster, hat aber bislang nur gegen die Kellerkinder gepunktet. Dabei zeichnete die Twistetalerinnen vor allem ihre Defensive. „Die sind sehr variabel in der Abwehr und decken gerade in ihrer engen Halle sehr offensiv“, weiß SVG-Coach Gunnar Kliesch. So versucht das Team von Trainerin Andrea Hartmann auf einfache Konter Tore durch Hanna Brida (24 Tore) und Judith Happe (37 Tore) zu kommen. Doch gerade hier haben die Domstädterinnen Stärken. Zudem hat der SVG mit Chantal Reimbold und Anamaria Puda im Rückraum klare Vorteile im Positionsangriff.

HNA Online /// MM /// 28.11.2019

Die Handballerinnen des SV Germania Fritzlar verteidigten mit einem Kantersieg die Tabellenführung.

SV Germania Fritzlar II – TG Rotenburg 42:27 (22:11).

Fritzlar. Aus einer starken Abwehr um Anamaria Puda heraus überrollte die Germania die Gäste. „Wir haben uns sehr gut auf ihre Auslösehandlungen vorbereitet und die Mannschaft hat das perfekt umgesetzt“, lobte Germania-Coach Gunnar Kliesch sein Team. Nutznießer der starken Defensivarbeit waren die Außenspielerinnen Lena Alter und Nina Albus sowie Spielmacherin Hannah Grothnes, die per Gegenstoß die Führung schon in der ersten Hälfte über 9:4 (12.) und 17:7 (22.) in die Höhe schraubten.
Nach dem Seitenwechsel schaltete Fritzlar Defensiv etwas zurück, was Trainer Kliesch ärgerte: „Wir waren dann einfach etwas zu lasch in den Zweikämpfen.“ Da der Angriff jedoch weiterhin lief wie geschmiert, blieb dies ohne Folgen. Besonders das Fritzlarer Tempo stellte Rotenburg vor unlösbare Probleme.

Tore Fritzlar: Grothnes 8, Küster 5, Alter 5, Naumann 2, Reimbold 5, Stockschläder 3, Albus 6/3, Bachmann 3, Puda 5.

HNA Online /// mm

SV Germania Fritzlar 21:17 in Herzogenaurach nach Wechselbad der Gefühle

Sie sind zurück in der Spur. Die Handballerinnen des SV Germania Fritzlar haben bei der TS Herzogenaurach mit 21:17 (8:10) gewonnen. Allerdings schickte der Tabellenführer der 3. Liga Ost seinen Anhang durch ein Wechselbad der Gefühle.

Nach acht Minuten lag Fritzlar beim Vorletzten nämlich mit 0:4 zurück. Da war die Verunsicherung nach dem 16:24-Debakel gegen die HSG Gedern/Nidda spürbar. Technische Fehler waren nicht zu übersehen und im Angriff leistete sich die Germania die ersten von insgesamt 23 Fehlwürfen. Immerhin: Mit Xenia Ahrend, Luisa Krüger und Bibiana Huck bewies ein Trio Treffsicherheit, so dass der Spitzenreiter auf 3:4 verkürzen konnte (12.).

Starke Vorstellung: Esther Lieber überzeugte beim 21:17 Fritzlars in Herzogenaurach. © Pres sebilder Hahn

Einen Gegentreffer später hatte SVG-Coach Lucky Cojocar genug gesehen. „Ich habe den Mädels gesagt, sie sollen locker bleiben. Schließlich gibt es keinen Grund, die starken Ergebnisse zuvor infrage zu stellen.“ Gesagt getan. Fortan kam Fritzlar mit der 5:1-Deckung des Gegners besser zurecht. Und hatte Erfolg mit der eigenen 5:1-Abwehr und der gut aufgelegten Kreisläuferin Luisa Krüger auf der Spitze.

Maier wieder starker Rückhalt

Im Mittelblock wussten Esther Lieber und Janina Dreyer ebenso wie Torfrau Vanessa Maier zu überzeugen. Auf Maiers Zettel waren mit 18 erneut mehr Paraden als Gegentreffer. Dennoch lief das Cojocar-Team bis zur Pause einem Rückstand hinterher, weil besonders Kreisläuferin Kristin Lang erheblichen Widerstand leistete.

Angetrieben von den starken Regisseurinnen Lieber und Xenia Ahrend steigerte sich Fritzlar spielerisch. Teilweise gab Ahrend neben Krüger die zweite Kreisläuferin. Das sorgte für situative Überzahl und ebnete den Weg für gelungene Eins-gegen-Eins-Situationen. Mit dem Lohn, dass zunächst Lena Dietrich zum 10:10 (36.) und der überragenden Lieber zum 13:13 der Ausgleich gelangen (46.).

Nach einem Hattrick von Dietrich in nur 90 Sekunden zum 17:13 schienen die zwei Punkte klar (49.). Doch die Gäste fühlten sich zu sicher, gestatteten Herzogenaurach einen 4:0-Lauf zum 17:17 – um mit einem eigenen 4:0-Lauf doch noch einen Arbeitssieg feiern zu können.

Fritzlar: Maier, Gürbig – Dietrich 4, Holeczy, Huck 4, Ahrend 5, Nepolsky, Lieber 5/1, Dreyer 1, Kiwa, Krüger 2.

SR: Kranich/Künstner. Zuschauer: 150. Zeitstrafen: 4:4-Minuten. Siebenmeter: 2/4:1/2.

HNA Online /// Sebastian Schmidt /// Foto: Hahn

SV Germania Fritzlar nach Total-Ausfall nun in Herzogenaurach gefordert

Es kann nur besser werden: Nach der fürchterlich schwachen Vorstellung beim 16:24 gegen die HSG Gedern/Nidda sind die Drittliga-Handballerinnen des SV Germania Fritzlar als Spitzenreiter der Ost-Staffel bei der TS Herzogenaurach gefordert (So. 14.30 Uhr).

„Wenn wir Boxer oder Skispringer wären, hätte solch ein Kollektivausfall schwerere Folgen gehabt. Draufhauen bringt aber nichts und ich bin überzeugt, dass das Team wieder in der Spur ist“, betont SVG-Coach Lucky Cojocar. Ruhig und sachlich hätten er und die Mannschaft die erste Saisonniederlage aufgearbeitet. Und wollen es in der Besetzung richten, die im Hessenduell bis auf Torfrau Vanessa Maier versagte.

Aufrichten ist angesagt: Janina Dreyer (am Ball gegen Bonn) muss mit Fritzlar eine Reaktion zeigen. © Pressebilder Hahn

Die Aufgabe bei der Turnerschaft im mittelfränkischen Landkreis Erlangen-Höchstadt kommt da ebenso gelegen wie sie trügerisch ist. Zum einen ist Herzogenaurach Vorletzter und hat in vier Heimspielen nur einen Punkt geholt. Zudem trat Trainer Hans-Jürgen Kästl nach dem fünften Spieltag und Differenzen mit den Spielerinnen den Rückzug an. Seitdem hat der 33-jährige Co-Trainer Andreas Ottl die Chance, sich zu beweisen.

Herzogenaurach in Bestbesetzung

Zum anderen verfügt Herzogenaurach über einen talentierten 16er-Kader, hat also fünf Akteurinnen mehr zur Verfügung als die Germania, und ist in Bestbesetzung. Mit Stefanie Hopp (Fuß), Jana Lichtscheidel und Kristin Lang (beide Knie) sind drei Asse nach Verletzungen auf dem Weg zu alter Stärke. Also die zweitliga-erfahrene Spielmacherin (Hopp reifte von 2014 bis 2019 beim BSV Sachsen Zwickau), die abwehrstarke Kreisläuferin (Lang) und die mit 27 Jahren Erfahrenste im Team (Rückraumkraft Lichtscheidel).

Neben diesem Trio gilt es besonders auf Saskia Probst und Laura Brockschmidt zu achten. Rechtsaußen Probst steht als Gegenstoß-Spezialistin sinnbildlich für den „Powerhandball“, den die Franken auf ihrer Homepage versprechen. Brockschmidt zählt als Shooterin zu den stärksten Halblinken der Liga. „Im Positionsangriff haben sie viele Möglichkeiten. Sie sind besser als ihr Platz in der Tabelle“, warnt Cojocar. Und erwartet von seinem Team, dass es sich wieder so präsentiert, wie es eines Spitzenreiters würdig ist.

HNA Online /// Sebastian Schmidt /// Foto: Hahn

Landesliga Fritzlar II mit furioser Schlussphase zum Derbysieg

Landesliga Fritzlar II mit furioser Schlussphase zum Derbysieg
Fritzlar. Am Ende wurde es deutlich: Die Landesliga Handballerinnen des SV Germania Fritzlar II besiegten den TSV Wollrode im Derby mit 31:26 (16:12).

Fritzlar erwischte den besseren Start und ging nach einem Gegenstoß von Hannah Grothnes mit 6:3 (13.) in Führung. Was Wollrodes Trainerin Margret Schmidt zu einer frühen Auszeit veranlasste. Die zeigte Wirkung: Gestützt auf die bärenstarke Dominique Sawyer im Tor (17 Paraden) kämpften sich die Blau-Weißen über 8:6 (17.) und 10:10 (21.) zurück in die Partie und Übernahmen durch Anna Ködels Tor zum 10:11 (25.) erstmals die Führung. Ein kurzes Vergnügen, denn die Germania glich durch Lena Alter postwendend aus. Kreisläuferin Alina Küster erhöhte vor der Pause auf 15:12. Nach Wiederanpfiff zogen die Gastgeber auf 19:13 (35.) davon, doch die Gäste ließen sich nicht abschütteln. Linkshänderin Anna Ködel brachte den TSV im Alleingang wieder heran und verkürzte mit vier Treffern auf 23:21 (48.). Doch für mehr reichte es nicht.

Denn die Domstädterinnen hatten mit Torhüterin Nina Suchy (15 Paraden) und Linksaußen Maike Naumann zwei Sieggaraden. Beide waren erst in der zweiten Hälfte in die Partie gekommen. Und drückten der Schlussphase den Stempel auf – der Tabellenzweite zog Tor für Tor davon. „Wir haben uns von Wollrodes langsamen Spiels nicht verrückte machen lassen“, lobte SVG-Coach Gunnar Kliesch. Auf der Gegenseite ärgerte Trainerin Schmidt die schlechte Vorbereitung auf das Spiel:
„Wir haben schlecht trainiert, das hat man an unseren Fehlern gesehen.“ Diese nutzte Fritzlar für einfache Konter Tore. Und zum sechsten Sieg im siebten Spiel.

Fritzlar: Zeller, Suchy, Grothnes 6, Küster 2, Alter 2, Naumann 7, Reinbold 1, Albus 8/5, Bachmann 1, Puda 4, Stockschläder, Werner.

Wollrode: Sawyer, Fehr, Klaatz, Schmieling 3, Schneider 1, Klotzsche 5/4, Lachnit 5/2, Vaupel 1, Bartalos 3, Ködel 6, Friedrich 2, Huy, Schindler.

HNA Print /// Moritz Minhöfer /// 19.11.2019

16:24-Abreibung für SV Germania Fritzlar gegen HSG Gedern/Nidda

Das war heftig! Die Handballerinnen des SV Germania Fritzlar haben ihre derbste Heimpleite seit Jahren kassiert. Und sind beim 16:24 (6:14) von der HSG Gedern/Nidda im Gipfeltreffen der 3. Liga Ost in ihre Einzelteile zerlegt worden.

„Gedern hat so gespielt, wie wir es gern getan hätten. Das waren von uns zu viele technische Fehler und im Abschluss nur planlose Sprungwürfe über die Mitte, anstatt das Spiel breitzumachen“, sagte SVG-Coach Lucky Cojocar.

Dessen Rückraumspielerinnen bissen sich in schöner Regelmäßigkeit die Zähne aus an Leonie Nowack und Jessica Schmeißer. Dem Mittelblock der HSG, der zeigte, was er in der 2. Liga gelernt hat. Starke Blöcke, geschickte Seitwärtsbewegungen und die nötige Härte. Auf Halb in der Deckung sowie teilweise auch im 5:1-Verbund standen dem Sabine Kaiser und Hannah Niebergall kaum nach. Und wenn doch, dann war mit Sandra Elisath eine gute Torfrau zur Stelle.

Kein Durchkommen: Fritzlars Regisseurin Esther Lieber (r.) wird hier von Kirsten Schindler (l.) und Hanna Rösner bearbeitet, die mit Gedern/Nidda herausragend stark in der Domstadt auftraten. © Pressebilder Hahn

„Die Leistung speziell in der ersten Halbzeit war die Beste in dieser Saison. Es lief alles für uns“, frohlockte HSG-Coach Christian Breiler nach dem ersten Sieg der Wetterauer in der Domstadt. Ein Erfolg mit Ansage. Nur beim 1:0 durch Maria Kiwa (1.) und 2:1 durch Esther Lieber (4.) lag die Germania in Führung. Schon nach dem vergebenen Siebenmeter von Xenia Ahrend, die an Elisath scheiterte, gingen die Köpfe nach unten. „Die Körpersprache hat nicht gestimmt“, wusste Cojocar um einen Unterschied.

Nur 12 Tore in 57 Minuten

Gedern/Nidda feierte jede gelungene Aktion und spielte sich einen wahren Rausch. Zwar nicht im Angriff, weil da eine solide Vorstellung ausreichte. Dafür aber in der Abwehr. Nur zwölf Treffer gelangen dem SVG in den ersten 57 Minuten. Ein fast schon historischer Tiefstwert. Da konnten in den Schlussminuten zwei verwandelte Siebenmeter von Luisa Krüger, Ahrends einziger Treffer und das dritte Tor von Bibiana Huck das Debakel nach 12:24-Rückstand lediglich minimal kaschieren.

Einzig Torfrau Vanessa Maier präsentierte sich in Normalform. Die 25-Jährige wurde nach dem 5:11 (17.) eingewechselt und verhinderte Schlimmeres als die Zwischenstände zum 6:14 (30.), 8:17 (39.) und eben 12:24 (57.). Allein gegen die sicheren Siebenmeter von Kristin Amos, die trotz Kahnbeinbruch mitwirkte und am heutigen Montag operiert wird, war auch Maier machtlos.

Trotz der Abreibung im Hessenderby bleibt Fritzlar Spitzenreiter. Trainer Cojocar setzt auf einen Lerneffekt nach der ersten Saisonniederlage: „Ich verliere lieber einmal so als zehnmal mit nur einem Tor Unterschied.“

Fritzlar: Maier (11 Paraden/13 Gegentore), Gürbig (2/11) – Dietrich 2, Holeczy, Huck 3, Ahrend 1, Nepolsky, Lieber 3/1, Dreyer 2, Kiwa 2, Krüger 3/1.

Gedern/Nidda: Elisath (14/16), Heß – Rösner 1, Schüler 5, Niebergall 3, Kraft, Thiele, Pfaff, Schmeißer, Kaiser 4, Amos 4/4, Nowack 4, Schindler 2, Nau 1.

SR: Majstrak/Reimann. Zuschauer: 250. Siebenmeter: 3/4:4/4. Zeitstrafen: 10:8-Minuten

HNA Online /// Sebastian Schmidt /// Foto: Hahn

Hessisches Gipfeltreffen zwischen Germania Fritzlar und Gedern/Nidda

Wunderbar mit Cojocar – so lautete die Schlagzeile unserer Zeitung am 29. Januar 2018. Das war nach dem 24:21 des SV Germania Fritzlar gegen die HSG Gedern/Nidda. Dem ersten Spiel unter der Regie des neuen Handball-Lehrers. Jetzt messen sich beide Teams in der 3. Liga Ost erneut zum Gipfeltreffen (So. 17 Uhr, KHS-Sporthalle).

Spielmacherin Esther Meyfarth (jetzt Lieber) sowie die Außen Bibiana Huck und Lena Dietrich waren damals mit zusammen 20 Treffern die Garanten für den Erfolg. Drei Asse, die erneut stechen sollen. Gegen ein Team, das nach einem lehrreichen Jahr mit immerhin sieben Siegen in der 2. Liga noch stärker einzuschätzen ist, zumal die Mannschaft komplett zusammen geblieben ist.

Hinein ins Vergnügen: Bibiana Huck und der SV Germania Fritzlar sind im Spitzenspiel gegen die HSG Gedern/Nidda gefordert. © Pressebilder Hahn

„Es spricht für Verein, Trainer und Team, dass niemand gegangen ist“, zollt SVG-Coach Lucky Cojocar den Wetterauern Respekt. Besonders bemerkenswert, dass die HSG Kristin Amos, die mit 194/87-Treffern Fünfte der Torjägerliste war, halten konnte. In dieser Runde kam die 21-Jährige aber kaum zum Zug, weil sie sich im Mai verletzte. Erst vor Kurzem erhielt sie von Spezialisten in Heidelberg einen Kahnbeinbruch als Diagnose und wird kommende Woche operiert. In Fritzlar zählt sie aber wohl noch zum Aufgebot.

HSG-Kader ist eingespielt und breit

„Wir mussten in dieser Saison lernen, dass wir nun oft der Favorit sind. Auch Fritzlar wollen wir alles abverlangen“, betont HSG-Trainer Christian Breiler, der bereits seit zehn Jahren im Amt ist und die Südhessinnen aus der Landesliga nach oben führte. Ein Großteil des Kaders stammt aus der Jugend der HSG Hungen/Lich, die einige Hessenmeisterschaften feierte. Darunter Emely Nau, die als einziger Neuzugang von der HSG Kleenheim/Langgöns verpflichtet wurde und nun auf Rechtsaußen und Halbrechts wirbelt.

Drei Siege in Serie feierte Gedern/Nidda zuletzt und hatte beim 25:26 in der 2. Runde des DHB-Pokals Erstligist Kurpfalz Bären auswärts am Rande einer Niederlage. „Der Generationswechsel ist im vollen Gange. Die Mädels müssen noch mehr Verantwortung nehmen und das tun sie auch“, betont Breiler. Und denkt dabei etwa an Hanna Rös, die im rechten Rückraum für die verletzte Stammkraft Johanna Becker in die Bresche gesprungen ist.

Kreisläuferin Krüger zurück

Größte Stärke der Gäste ist die Deckung um Abwehrchefin Leonie Nowak. Die 29-jährige Kreisläuferin reifte zuvor in Kleenheim auch unter SVG-Coach Cojocar. Der gleichwohl froh ist, dass er am Kreis wieder Top-Talent Luisa Krüger (nach Weisheitszahn-OP) dabei hat. Die 18-Jährige wurde von Lorena Lorenz zuletzt würdig vertreten. Geradezu wunderbar.

HNA Online /// Sebastian Schmidt /// Foto: Hahn

Germania Fritzlar II im Derby unter Druck

Es ist ein Duell mit hoher Brisanz, wenn die Landesliga-Handballerinnen des SV Germania Fritzlar II am Sonntag (14.15 Uhr, KHS-Halle) den TSV Wollrode zum Derby begrüßen dürfen.

Durch die überraschende 33:32-Niederlage in der letzten Begegnung bei der TSG Dittershausen, mussten die Domstädterinnen einen herben Dämpfer im Meisterschaftsrennen hinnehmen. Entsprechend verärgert ist SVG-Coach Gunnar Kliesch noch immer über den Auftritt: „Ich erwarte eine Reaktion, gerade in der Abwehr.“ Die Defensive der Drittliga-Reserve leistete sich nach einer 17:9-Führung einen Totalausfall und verlor nahezu alle ihre Zweikämpfe.

Durchsetzungsstark: Fritzlars Spielmacherin Hannah Grothnes soll im Derby für Tore sorgen© Pressebilder Hahn

Das dürfen sich Nina Albus und Co. gegen Wollrode nicht erlauben. Denn das Team von Trainerin Margret Schmidt ist gerade in der Offensive sehr variabel aufgestellt. Mit Lena Klotzsche und Linkshänderin Anna Ködel haben die Blau-Weißen zwei schnelle Außen, dazu kommen mit der ehemaligen Fritzlarerin Laura Schmieling, Janina Friedrich, Svenja Lachnit und Laura Klipp Spielerinnen, die im Rückraum sowohl aus der Distanz wie auch im Spiel Eins-gegen-Eins gefährlich sind.. Mit Kreisläuferin Bianca Bartalos und den Torfrauen Dominique Sawyer, Ronja Klaatz und Mareike Fehr (alle krank) sind allerdings mehrere Stammkräfte angeschlagen.

„Fritzlar ist als Aufstiegsaspirant der Favorit, doch wir sind keineswegs chancenlos“, sagt Schmidt. Und warnt vor allem vor der Ausgeglichenheit der Gastgeberinnen.

Mit Hannah Grothnes haben die Domstädterinnen eine pfeilschnelle Spielmacherin, die ihre wurfstarken „Halben“ Chantal Reimbold und Anamaria Puda gut einzusetzen weiß. Zudem schaltet Fritzlar schnell um und ist gerade über die zweite Welle mit Lena Alter und Nina Albus torgefährlich. SVG-Trainer Kliesch kann personell aus den Vollen schöpfen. Mit Bianka Virag wurde zudem eine neue Spielerin verpflichtet. Die Torfrau kehrt nach drei jahren aus Ungarn zurück und spielte zuvor bei der HSG EIbelshausen.

HNA Online /// mm /// Foto: Hahn

Frauen Landesliga TSG Dittershausen – SV Germania Fritzlar II 33:32 (16:20)

Frauen Landesliga: TSG Dittershausen – SV Germania Fritzlar II 33:32 (16:20)

Herber Dämpfer für den SV Germania Fritzlar II. Die Landesliga-Handballerinnen kassierten die erste Saisonniederlage und büßten ihre Tabellenführung an den TSV Vellmar ein.
Die Germania führte zwischenzeitlich mit acht Toren und unterlag am Ende trotzdem. „Bis zum 17:9 war alles gut, aber dann ist die Bereitschaft, in die Zweikämpfe zu gehen, komplett verloren gegangen“, ärgerte sich Coach Gunnar Kliesch. Vor allem der Dittershäuser Rückraum mit Kathrin Hoppe (8) und Kathrin Kördel (9) hatte zu viele Freiheiten. Auch eine Umstellung von 6:0 auf 5:1-Deckung fruchtete nicht und Dittershausen verkürzte bereits zur Halbzeit auf 16:20. Direkt nach der Pause hatte Fritzlar nach mehreren Paraden von Torfrau Nina Suchy die Chance wieder davon zu ziehen, lies diese jedoch ungenutzt. So ging Dittershausen in der 53. Minute erstmals in Führung und brachte den Sieg über die Zeit.

Tore SVG: Grothnes 7, Küster 2, Alter 2, Naumann 1, Reimbold 8, Stockschläder 1, Albus 5, Bachmann 2, Puda 4.

HNA-Print /// mm /// 12.11.19

Abwehr und Maier furios bei Fritzlars 27:19 gegen Ketsch II

„Das hat richtig Spaß gemacht“, freute sich Spielmacherin Esther Lieber. Und auch Lucky Cojocar, Trainer der Drittliga-Handballerinnen des SV Germania Fritzlar, war mit dem Auftritt seiner Mannschaft beim 27:19 (13:9)-Erfolg über die TSG Ketsch II vollkommen zufrieden.

Die Domstädterinnen bleiben damit ungeschlagen Tabellenführer. „Das war ein Start-Ziel-Sieg. Wir haben die Partie dominiert“, freute sich der Rumäne. Allein zu Beginn verlief die Begegnung ausgeglichen, weil die Germania vor allem mit einigen Pfostentreffern Pech hatte. Bis zum 8:9 (21.) durch Linkshänderin Cara Reuthal hielten die Gäste noch mit, doch dann zogen die Domstädterinnen bis zur Pause auf 13:9 davon. „Wir haben uns in die Partie reingekämpft“, sagte Lieber.

Hiergeblieben: Fritzlars Maria Kiwa (links) lässt in dieser Szene Rebecca Berg von der TSG Ketsch aussteigen. Drei Treffer trug die Rückraumspielerin zum 27:19-Erfolg ihrer Mannschaft bei. © Pressebilder hahn

Dazu ließen Lorena Lorenz, Xenia Ahrend und Co. besonders in der Defensive kaum eine Chance zu und drängten die TSG häufig ins Zeitspiel. „Daraus hätten wir noch mehr Kapitel schlagen müssen“, merkte SVG-Coach Cojocar an. Dank der starken Defensive überbrückten die Nordhessinnen auch Schwächephasen. „Die Abwehr ist unsere große Sicherheit“, sagte Lieber. Dazu erwischte Vanessa Maier im Tor einmal mehr einen Sahnetag. Bei 19 Paraden kassierte die 26-Jährige nur 16 Gegentore.

Aber auch in der Offensive war Fritzlar kaum zu bremsen und strahlte von allen Positionen Torgefahr aus. So zeichneten sich Maria Kiwa und Janina Dreyer als Torschützen aus. Für Bibiana Huck kam auf Rechtsaußen Kathleen Nepolsky zu ihrem Heimdebüt, ein Treffer blieb der 33-Jährigen aber verwehrt. Einmal allerdings war die Außen nur regelwidrig zu stoppen. Den fälligen Siebenmeter verwertete Xenia Ahrend zum 18:12 (40.).

Ketsch hingegen versuchte alles, stellte von einer 6:0-Formation auf eine 4:2-Variante um. Vergeblich. „Wir hatten immer die richtige Antwort parat“, konnte sich Trainer Cojocar freuen. Als Dreyer mit einem Doppelschlag auf 21:14 (45.) erhöhte, war die Partie entschieden. Bis auf 23:18 (51.) kamen die Gäste, bei denen die Halblinke Verena Oßwald mit sieben Toren am erfolgreichsten war, noch heran. Mehr war aber nicht drin. Xenia Ahrend sorgte mit drei Treffern in Folge für den 27:19-Endstand.

Fritzlar: Maier (1.-60., 19 Paraden/16 Gegentore), Gürbig (bei drei 7m, 0/3) – Dietrich 3, Huck 2, Ahrend 6/3, Lorenz 2, Nepolsky, Lieber 6/3, Dreyer 4, Grothnes, Kiwa 3, Krüger 1.

Ketsch II: Rüttinger (1.-41., 5/17), Wiethoff (41.-60., 5/10) – Goudarzi 1, Puhr 2, Büssecker, Oßwald 7, Reuthal 5/5, Bühl 1, Berg 1, Novichikhina, Vay 2.

SR: Oesker/Ramcke. Zuschauer: 120. Siebenmeter: 6/8:5/7. Zeitstrafen: 4:6 Minuten.

HNA Online /// Marcel Glaser /// Foto: Hahn

Der Gegner Schreibt:

Die Niederlage beim Tabellenführer SC Germania Fritzlar in der 3. Liga Ost fiel mit 27:19 ein wenig zu eindeutig aus, aber der Erfolg der „Domstädter“ ging in Ordnung.

Lediglich in den ersten zehn Minuten hielten unsere Junior-Bären das Spiel ausgeglichen. Danach baute Fritzlar in der Offensive immer mehr Druck auf, dem die Bären-Abwehr trotz aller Gegenwehr nicht mehr standhalten konnte. Beim Stand von 6:2 nahm ADRIAN FULADDJUSCH eine Auszeit und stellte die Abwehr geschickt um. In Folge kämpfte sich das junge Team wieder heran. Spätestens nach dem Anschlusstreffer von CARA REUTHAL zum 8:9 wurden die Gastgeberinnen doch etwas nervös und nahmen ihrerseits eine Auszeit. Auch danach hatten unsere Bären gute Chancen, aber einige Fehlwürfe und einfache Fehler führten zum 13:9 Pausenstand.

In der zweiten Spielhälfte nahmen die Germanen an Fahrt auf und erhöhten permanent den Druck. Ketsch stellte gleich mehrfach das System in der Defensive um, gewann dadurch auch einige Bälle, aber die Würfe fanden nicht ihr Ziel oder wurden zur Beute der sehr starken Torhüterin des Tabellenführers. Einige Minuten vor dem Schlusspfiff war der Widerstand unserer Junior-Bären gebrochen und Fritzlar erzielte noch einige einfache Tore.

Die Junior-Bären spielten mit
Katrin Rüttinger und Johanna Wiethoff im Tor, Sara Goudarzi 1, Saskia Puhr 2, Pia Büßecker, Verena Osswald 7, Cara Reuthal 5/5, Ina Bühl 1, Rebecca Berg 1, Vavara Novichikhina, Lea Vay 2

Quelle /// (LINK) /// Wolfgang Schwan

Germania Fritzlar baut auf Nepolsky und Lorenz gegen Ketsch II

Der zweite Teil der Heimspielwochen lockt: Nach dem 31:16 gegen die TSG Ober-Eschbach hat die SV Germania Fritzlar in der 3. Handball-Liga Ost der Frauen die TSG Ketsch II (So. 17 Uhr, KHS-Sporthalle) zu Gast, ehe das Hessenduell mit Zweitliga-Absteiger HSG Gedern/Nidda lockt.

Das sind zwei gute Gelegenheiten, um zwei weitere Kontrahenten abzuhängen. Als Tabellenvierter (7:5-Punkte) liegt Ketsch II derzeit sogar vor Gedern/Nidda (6:4). „Wir sind der Tabellenführer und wir spielen zu Hause“, lässt SVG-Coach Lucky Cojocar keine Zweifel aufkommen, wer die Halle als Sieger verlassen sollte. Bislang wurden unter dessen Regie 16 von 20 Heimspielen gewonnen. Lediglich gegen Borussia Dortmund II beim 25:28 am 17. Februar patzte Fritzlar vor den eigenen Fans.

Alternative auf Außen: Kathleen Nepolsky ist mit Fritzlar gegen Ketsch II gefordert. © Pressebilder Hahn

Gegen eine Erstliga-Reserve also wie der kommende Gegner. „Ketsch ist gut im Eins-gegen-Eins, deckt sehr aggressiv und wird unbekümmert auftreten“, sagt Cojocar. Vor allem die offensive 3:2:1-Deckung gilt es zu knacken. Mit Torfrau Leonie Moormann, der Halblinken Lara Eckhardt, der vier Tore in der 1. Liga beim 30:27 gegen Bad Wildungen gelangen, und der Halbrechten Verena Oßwald kamen zuletzt drei Akteurinnen aus der Ersten Mannschaft im Team der Juniorbären zum Einsatz.

Fritzlars Abwehr erneut top

Besonders Eckhardt und Oßwald gilt es neben Top-Talent Jule Haupt im Rückraum zu beachten. Viel Arbeit für die Domstädterinnen, die unter 48 Drittligisten aktuell mit 127 Gegentreffern aus sechs Spielen hinter dem TV Hannover-Badenstedt (100 aus 5) die zweitbeste Abwehr stellen. Ihren Anteil daran hat die reaktivierte Lorena Lorenz, die am Sonntag ihren dritten Einsatz nach dem eigentlichen Karriereende im Sommer fliegen wird. Da Luisa Krüger die Weisheitszähne gezogen wurden, kann die Germania auf deren Qualitäten nicht verzichten.

Erneut werden nur acht Feldspielerinnen auf dem Spielbericht stehen, weil auch Anna Holeczy (Montage) passen muss. Alternativ auf beiden Außen steht dafür Kathleen Nepolsky zur Verfügung. Die erstliga-erprobte Rechtshänderin feierte gegen Ober-Eschbach ihren Einstand nach auskuriertem Kreuzbandriss. „Ihre Erfahrung tut uns gut“, betont Cojocar.

HNA Online /// Sebastian Schmidt /// Foto: Hahn

Landesliga Frauen: TSG Dittershausen – SV Germania Fritzlar II

Landesliga Frauen: TSG Dittershausen – SV Germania Fritzlar II (So., 15.30 Uhr).

SVG-Coach Gunnar Kliesch warnt vor der individuellen Qualität der Gastgeberinnen: „Mit Kathrin Hoppe haben sie eine Spielmacherin, die im Eins-gegen Eins jeder Mannschaft gefährlich werden kann.“ Dazu kommt mit Kathrin Kördel eine Torjägern, die sowohl als Schützin aus der zweiten Reihe als auch als Kreisläuferin für Gefahr sorgt. „Da müssen wir im Mittelblock hellwach sein“, erklärte Kliesch. Hier wird Anamaria Puda viel Verantwortung übernehmen. Im Angriff erwartet die SVG voraussichtlich eine 5:1-Deckung. Darauf sieht der Trainer sein Team gut vorbereitet, warnt allerdings vor dem guten Konterspiel der TSG.

HNA-Print /// mm /// 07.11.19

Fritzlar steckt Krügers Ausfall weg und feiert souveränen 31:16-Erfolg

Trotz eines weiteren Ausfalls setzte der SV Germania Fritzlar seine Erfolgsserie in der 3. Handball-Liga auch gegen die TSG Ober-Eschbach fort.

Nein, dieses Rumpfteam kann nichts erschüttern. Auch ein neuerlicher Ausfall – der vierte – nicht. Ebenso wenig eine überragende Gäste-Torfrau, die in der Anfangsphase ihren Kasten zuzunageln drohte. All dem trotzte der SV Germania Fritzlar und feierte beim souveränen 31:16 (16:10) gegen die TSG Ober-Eschbach im sechsten Spiel den fünften Sieg und holte sich damit die Tabellenführung in der 3. Handball-Liga Ost zurück.

Nicht zu halten: SVG-Kreisläuferin Lorena Lorenz (l.) setzt sich gegen Lena Rosenberg durch und erzielt einen ihrer drei Treffer beim 31:16-Erfolg.© Pressebilder Hahn

„Jeder weiß, was zu tun ist und setzt das auch um“, beschreibt SVG-Trainer Cojocar das Erfolgsgeheimnis. So hatten seine Schützlinge auch auf die zähe Anfangsphase eine Antwort, als erst nach 12 Minuten durch Xenia Ahrend das erste Feldtor zum 4:3 gelang, nachdem ihnen zuvor Yvonne Petek einen Wurf nach dem anderen weg genommen hatte und nur bei Fritzlars Tempogegenstößen machtlos war.

Doch was die TSG-Torfrau konnte, konnte ihre Kollegin Vanessa Maier genauso. Gestützt auf eine kompakte Abwehr, die nun Beton anrührte, wurde dann auch die Handbremse im Positionsangriff gelockert. „Wir sind mehr in die Tiefe gegangen und haben unser Spiel breiter angelegt“, erklärte Lorena Lorenz den 7:0-Lauf zum 11:4 (21.), der erst von der zweiten Auszeit von Gästetrainer Grzelachowski unterbrochen wurde. Die Kreisläuferin, die nach ihrem Abschied eigentlich nur „im Notfall“ aushelfen wollte.

Genau der war durch das krankheitsbedingte Ausscheiden von Louisa Krüger eingetreten. Die junge Mutter spielte (60 Minuten lang) so als wäre sie nie weg gewesen. Eine Bank in der 6:0-Deckung, ein wertvolles Bindeglied in der zweiten Welle und ein steter Gefahrenherd am gegnerischen Kreis.

Nach dem 13:6 durch Esther Lieber (23.) ließen es die Gastgeberinnen etwas ruhiger und unkonzentrierter angehen. So verkürzte Ober-Eschbach zur Pause auf 16:10, ohne deshalb an den deutlichen Kräfteverhältnissen rütteln zu können.

Auch nach dem Wechsel nicht, als Schlussfrau Petek erneut glänzte. Weil auf die überragende SVG-Abwehr stets Verlass war und dem Gast ohne Ketia Kunelashvili (Heimaturlaub) die Durchschlagskraft aus dem Rückram fehlte. Lazar Constantin Cojocar war trotzdem unzufrieden, konnte sich mit dem reinen Verwalten des Vorsprungs nicht anfreunden. Und griff per Auszeit ein.

Die Folge: Vier Tore in Folge zum 25:13 (50.), wobei insbesondere Maria Kiwa auftaute. Und sich, wie von ihrem Coach gefordert, „etwas zutraute.“ Zwei sehenswerte Distanzwürfe nämlich, die unhaltbar für Petek im TSG-Tor einschlugen. Dann luchste die Rückraumspielerin auch noch Celine Gehrke den Ball ab, bediente Lorena Lorenz, die sich mit ihrem dritten Treffer zum 29:15 (58.) bedankte. Es wird wohl nicht der letzte Notfall gewesen sein.

HNA Online /// Ralf Ohm /// Foto: Hahn

Der Gegner Schriebt:

Der Tabellenführer erwies sich
als zu stark für unsere Pirates:

Mit 16:31 (10:16) unterlagen unsere „Pirates“ beim neuen Tabellenführer Germania Fritzlar. Bis zur 14. Minute konnte das Ober-Eschbacher Team in Nordhessen mithalten: Da stand es 4:4. Im Anschluss erzielten die Gastgeberinnen sieben Tore in Folge und zogen auf 11:4 davon. Anschließend nahm Trainer Christian Grzelachowski die zweite Auszeit. Danach kamen seine Schützlinge wieder besser ins Spiel und konnten den Rückstand bis zur Pause leicht verkürzen. Die zweite Halbzeit hatte einen ähnlichen Verlauf wie die erste. Eine Viertelstunde lang bis zum 20:13 für die Gastgeberinnen blieben unsere Mädels einigermaßen im Match. Dann war Fritzlar sechsmal hintereinander erfolgreich und beim Stand von 26:13 war die Partie längst entschieden (52. Minute).

Andrea Mertens (3), Greta Bucher (3), Rica Wäscher (3), Martina Pandza (3), Franziska Chmurski (2) und Lisa Lichtlein (2/2) trafen im Piratendress. Diese 16 Tore sind allerdings viel zu wenig. Christian Grzelachowski redete hinterher Klartext. Er sprach von einer „desolaten Angriffsleistung mit vielen Pass- und Fangfehlern und auch technischen Fehlern, die ein Topteam wie Fritzlar gnadenlos bestraft.“ Ein Lichtblick sei die junge Lena Rosenberg gewesen, die auf der Mittelposition Verantwortung übernommen hätte. „Es gibt keinen Grund, den Kopf in den Sand zu stecken, aber nun ist die Zeit der Ausreden vorbei“, so der Coach. „Gegen Kleenheim ist von uns ein sportliches und charakterliches Statement gefragt.“ Er glaube an das Team, doch es müssten Taten folgen.

Quelle /// tsg-frauen.de /// (LINK)

Wesertal nach der Pause vorne zu harmlos

Fritzlar – Das Unterfangen des Frauenhandball-Landesligisten HSG Wesertal, den Spitzenreiter SV Germania Fritzlar II eventuell ins Stolpern zu bringen konnte nur ein wenig mehr als eine Halbzeit aufrecht erhalten werden.

Am Ende stand für die Wesertalerinnen eine deutliche 20:30 (14:16)-Niederlage.

„Es war ein temporeiches Spiel, in dem wir in der ersten Halbzeit gut im Spiel waren. Nach der Pause haben wir vorne zu statisch und drucklos gespielt“, bemängelte HSG-Trainer Jürgen Herbold die zu schwache Angriffsleistung seiner Mannschaft in der zweiten Halbzeit. Die Wesertalerinnen kamen gut in die Partie und führten mit 4:2. In dieser Phase ließen sie noch zwei Chancen aus. Eine kleine Schwächephase überstanden sie gut und glichen zum 8:8 aus.

Bis zur Pause führte Fritzlar II zumeist mit zwei oder drei Toren. Durch Siebenmeter von Tessa Herbold und Joana Leibecke kam die HSG auf 13:14 heran. Fritzlar legte danach zwei Treffer noch, doch schaffte Leibecke fünf Sekunden vor der Pause das wichtige 14:16.

In der zweiten Hälfte konnte zwar Ann-Sophie Przyludzki auf 15:17 verkürzen. Danach folgten jedoch acht torlose Minuten, die die Gastgeberinnen dazu nutzten, um auf 21:15 wegzuziehen. Diese übten viel Druck auf die HSG-Abwehr aus, während von den Gästen nur noch wenig nach vorne kam. Dazu hatten sie mit drei oder vier Pfostentreffern Pech. Es gelang noch einmal, auf 17:21 zu verkürzen, ehe die Domstädterinnen in der Schlussviertelstunde endgültig über 27:18 bis auf 30:20 wegzogen.

Tore Fritzlar II: Albus (8/5), Puda (7), Alter (6), Grothnes, Reimbold (je 3), Naumann (2/1), Küster (1).

Wesertal: Henze, Aßhauer – I. Riedel, Kaczor (1), Leibecke (4/2), Jakob, Herbold (2/1), Wessel (3), Martin (3), C. Przyludski, A.-S. Przyludzki (6), Keßeler (1), Kranz, Meth.

Spielstände: 2:4 (6.), 6:4 (10.), 8:8 (16.), 14:11 (25.), 14:13 (28.), 17:15 (31.), 21:15 (39.), 21:17 (44.), 27:18 (53.), 30:20 (60.).

HNA Online /// Michael Wepler /// Foto: Löschner

Fritzlar kann mit Sieg über TSG Ober-Eschbach wieder Tabellenführer werden

Auch mit einem Rumpfkader ist der SV Germania Fritzlar in der 3. Handball-Liga noch ungeschlagen. Und will seine Erfolgsserie gegen die TSG Ober-Eschbach fortsetzen.

Man nehme: zwei überragende Torfrauen hinter einer eingespielten Deckung, dazu einen großen mannschaftlichen Zusammenhalt und einen Coach, der für sein hartes und effektives Training bekannt ist. Schon tritt da ein (Rumpf-) Team auf den Plan, das trotz des Verlustes von vier Spielerinnen nach fünf Partien in der 3. Handball-Liga Ost noch ungeschlagen ist und erst am vergangenen Spieltag ihren ersten Punkt abgab. Gemeint ist der SV Germania Fritzlar, der gegen die TSG Ober-Eschbach (So. 17 Uhr, Sporthalle der KHS) die Chance hat, sich die Tabellenführung zurück zu holen.

Ein Rückhalt der Extraklasse: Fritzlars starke Torfrauen Vanessa Maier (l.) und Lea Gürbig, die auch am Sonntag gegen die TSG Ober-Eschbach gef ordert sind.© Pressebilder Hahn

Kein leichtes Unterfangen, bekommen es die Gastgeber doch mit einem routinierten Gegner zu tun, der die zwischenzeitliche 24:40-Schlappe in Eddersheim verarbeitet hat und danach beim 29:29 in Halle-Neustadt „ohne Fünf“ einen Sechs-Tore-Rückstand aufholte. „Diese Reaktion macht Mut für die kommenden Spiele“, freute sich Trainer Grzelachowski.

In Fritzlar kann er wieder auf die Ex-Kirchhoferin Rica Wäscher und auf die ehemalige Domstädterin Franziska Chmurski zurückgreifen – zwei von insgesamt fünf starkien Rückraumspielerinnen (neben Wäscher und Chmurski noch Selin Gehrke, Andrea Mertens und der georgische Neuzugang aus der ersten französischen Liga, Ketia Kunelashvili), die der Germania zusammen mit Kreisläuferin Greta Bucher, einen Strich durch die Rechnung machen könnten.

Christian Grzelachowski, schon der dritte TSG-Trainer nach Alexander Adamski und Holger Hölzinger, der die Mannschaft in der Abstiegsrelegation der letzten Saison in der Klasse hielt, sieht seine Schützlinge zwar in der „Außenseiterrolle“, die aber kein Nachteil sein muss. Denn: „Wir können befreit aufspielen.“ Ähnliche Voraussetzungen wie am vierten Spieltag bei Gedern/Nidda, als die Mannschaft einen 22:20-Überraschungscoup landete.

Für SVG-Coach Cojocar ist klar, „dass wir wieder hundert Prozent gehen müssen, um erfolgreich zu sein“. Das heißt vor allem: viel laufen. In der Hoffnung auf Ballgewinne der Vorderleute von Vanessa Maier und Lea Gürbig, um über die erste und zweite Welle zu einfachen Toren zu kommen.

Das würde den Fritzlarer Positionsangriff entlasten, der besonders unter den Ausfällen leidet. Der aber ebenfalls zusammen gerückt ist d.h. jeder hilft jedem und jeder kann fast jede Position spielen. Auch das ist Teil des bisherigen Erfolgsplans.

HNA Online /// Ralf Ohm /// Foto: Hahn