23:29 im Test als Mutmacher für den SV Germania Fritzlar

Mit 23:29 (10:13) haben die Handballerinnen des SV Germania Fritzlar ihr letztes Testspiel im Duell zweier Drittligisten gegen die SG Mainz-Bretzenheim verloren.

„Das Ergebnis ist zweitrangig. Wichtig war, wie wir mit müden Beinen auftreten und das war klasse“, lobte SVG-Coach Lucky Cojocar sein Rumpfteam. Denn nach dem Trainingslager in Thüringen mit vier Einheiten in der Halle sowie taktischen Schulungen und Teambuildingmaßnahmen wie Bogenschießen fehlten mit Bibiana Huck und Esther Lieber (früher Meyfarth) zwei Schlüsselspielerinen angeschlagen.

Wird immer flexibler: Fritzlars Luisa Krüger.© Pressebilder Hahn

Somit verblieben vor den Torfrauen Vanessa Maier und Lea Gürbig nur sechs Feldspielerinnen. Und die verlangten den „Ischn“ alles ab. Lediglich Kreisläuferin Michelle Chwalek (5 Treffer) war kaum zu bremsen. Bei den Gastgeberinnen sorgten Xenia Ahrend (6/1), Janina Dreyer (5), Maria Kiwa (5/1), Luisa Krüger (2/1), Hannah Puntschuh (2), Anna Holeczy (2) und Lena Dietrich (1) für die Tore.

Besonders zufrieden war Cojocar mit der Passqualität, der immer besser funktionierenden 5:1-Abwehr und mit der steigenden Flexibilität im Kader. Die erst 17-Jährige Krüger wirbelte diesmal nicht nur am Kreis und im Rückraum, sondern half auch auf Rechtsaußen.

HNA Online /// Sebastian Schmidt /// Foto: Hahn