Mit Fischer und Denecke
Mittwoch, den 29. Mai 2013 um 20:50 Uhr
Fritzlar holt noch zwei erfahrene Spielerinnen - Bachmann ärgert Staffelwechsel
Von Tanja Horn
Fritzlar. Während sich die Mannschaft noch von der abgelaufenen Saison erholt, haben die Verantwortlichen des Handball-Drittligisten des SV Germania Fritzlar noch weitere Verstärkungen für die kommende Saison verpflichtet. So bestätigte SVG-Spartenleiter Steffen Schmude („Der 16-köpfige Kader steht“), dass neben Lisa Marie Berz auch Laura Denecke vom letztjährigen Ligakonkurrenten Osterode-Harz sowie Johanna Fischer (zuletzt beim Oberligisten TSV Eintracht Böddiger) in der Domstadt anheuern werden.
Während die junge Hersfelderin Berz auf der Außenposition langsam an das Leistungsniveau in der 3. Liga herangeführt werden soll, ist Denecke variabel im Rückraum einsetzbar und kann damit den Part von Anne Breitschuh auf der Mitte übernehmen. Wegen Breitschuhs Rückzug musste Fritzlar auch für die Kreis-Position etwas tun. Dort soll Fischer, die über die Stationen Reichensachsen, Kirchhof und Eschwege nach Böddiger kam, Sabine Kirmse entlasten. SVG-Trainerin Susanne Bachmann weiß jedoch um die Qualitäten ihres Neuzugangs: „Johanna ist eine echte Allrounderin und kann auch überall im Rückraum spielen.“
Schmude ist zuversichtlich, dass die Domstädterinnen mit den drei Neuzugängen in der kommenden Saison auch in der höher einzuschätzenden West-Staffel (die HNA berichtete) in der Spitzengruppe mitspielen können. Die Serie 2012/2013 schloss die Germania auf dem dritten Rang ab.
Bachmann ärgert sich, dass ihr Team mittlerweile zum vierten Mal in einer anderen Gruppe eingeordnet wird. „Wir müssen uns jedes Mal neu orientieren“, bemerkt sie. Die West-Staffel gilt als um einiges stärker, weil Meister Ketsch auf den Aufstieg verzichtet und der Klasse erhalten bleibt und Mannschaften wie Solingen/Gräfrath bereits mächtig aufgerüstet haben.
Mehr Konstanz
Um das Ziel „vorne dabei zu sein“ zu erreichen, fordert Bachmann mehr Konstanz. Die ging nach der erfolgreichen Vorrunde, als Fritzlar punktgleich mit Oyten noch auf Meisterkurs war, auch aufgrund der vielen Verletzten (Esther Meyfarth, Alexandra Kohler, Vanessa Maier und Danja Auel) flöten. Während Meyfarth, Kohler und Maier Anfang Juni wieder in die Vorbereitung einsteigen, wird Danja Auel, die Mutterfreuden entgegensieht, voraussichtlich erst wieder im Verlauf der Saison zur Mannschaft stoßen.